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Betriebswirtschaftslehre als normative Handlungswissenschaft

  • Kartonierter Einband
  • 308 Seiten
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Schwemmer faßt einige Gedanken zur Methode des Verstehens zusammen, die der Verfasser auf der Tagung in einer Reihe von Diskussion... Weiterlesen
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Beschreibung

Schwemmer faßt einige Gedanken zur Methode des Verstehens zusammen, die der Verfasser auf der Tagung in einer Reihe von Diskussionsbeiträgen vorgetra gen hat. Bei der schriftlichen Ausarbeitung wurde dabei Wert darauf gelegt, die für die Betriebswirtschaftslehre als Sozialwissenschaft entscheidende Frage, wie menschliches Handeln erklärt werden kann, besonders zu berücksichtigen. Der Aufsatz von Kambartel "Ist rationale Ökonomie als empirisch-quanti tative Wissenschaft möglich?" war nicht selbst Gegensta:tld der Tagung. Ich glaubte ihn aber doch in diesen Band aus zwei Gründen aufnehmen zu sollen. Einmal liegt hieraus konstruktiver Sicht eine Stellungnahme zum empirisch quantitativen Aspekt wirtschaftlichen Handeins vor, durch die die beiden vor hergehenden Beiträge in einer gerade für die Betriebswirtschaftslehre inter essanten Weise al:gerundet werden. Zum anderen schien mir dieser Beitrag auch deshalb für den betriebswirtschaftlichen Leserkreis wichtig, weil er Gedanken enthält, die für das Thema der diesjährigen Tagung des Verbandes der Hoch schullehrer für Betriebswirtschaft e. V. in Darmstadt: "Möglichkeiten und Gren zen quantitativer Methoden in der Betriebswirtschaftslehre" von Bedeutung sind. Bei der Lektüre dieser drei Artikel sollte nicht übersehen werden, daß in ihnen nicht die gesamte Konzeption der Konstruktiven Wissenschaftstheorie entwickelt werden konnte. Hierfür darf auf die Spezialliteratur verwiesen l werden). Die beiden Beiträge in Abschnitt B versuchen, einige Konsequenzen der Kon struktiven Wissenschaftstheorie für die Betriebswirtschaftslehre herauszuarbei ten. Mein eigener Beitrag hat dabei mehr wissenschaftsprogrammatischen Charakter, während der Beitrag von Gerum den Stand seiner überlegungen zur Anwendung der methodischen Vorschläge des Konstruktivismus auf die Rechtfertigung elnzelwirtschaftlicher Institutionen am Beispiel der Unterneh mens-Mitbestimmung widergibt.

Klappentext

Schwemmer faßt einige Gedanken zur Methode des Verstehens zusammen, die der Verfasser auf der Tagung in einer Reihe von Diskussionsbeiträgen vorgetra­ gen hat. Bei der schriftlichen Ausarbeitung wurde dabei Wert darauf gelegt, die für die Betriebswirtschaftslehre als Sozialwissenschaft entscheidende Frage, wie menschliches Handeln erklärt werden kann, besonders zu berücksichtigen. Der Aufsatz von Kambartel "Ist rationale Ökonomie als empirisch-quanti­ tative Wissenschaft möglich?" war nicht selbst Gegensta:tld der Tagung. Ich glaubte ihn aber doch in diesen Band aus zwei Gründen aufnehmen zu sollen. Einmal liegt hieraus konstruktiver Sicht eine Stellungnahme zum empirisch­ quantitativen Aspekt wirtschaftlichen Handeins vor, durch die die beiden vor­ hergehenden Beiträge in einer gerade für die Betriebswirtschaftslehre inter­ essanten Weise al:gerundet werden. Zum anderen schien mir dieser Beitrag auch deshalb für den betriebswirtschaftlichen Leserkreis wichtig, weil er Gedanken enthält, die für das Thema der diesjährigen Tagung des Verbandes der Hoch­ schullehrer für Betriebswirtschaft e. V. in Darmstadt: "Möglichkeiten und Gren­ zen quantitativer Methoden in der Betriebswirtschaftslehre" von Bedeutung sind. Bei der Lektüre dieser drei Artikel sollte nicht übersehen werden, daß in ihnen nicht die gesamte Konzeption der Konstruktiven Wissenschaftstheorie entwickelt werden konnte. Hierfür darf auf die Spezialliteratur verwiesen l werden). Die beiden Beiträge in Abschnitt B versuchen, einige Konsequenzen der Kon­ struktiven Wissenschaftstheorie für die Betriebswirtschaftslehre herauszuarbei­ ten. Mein eigener Beitrag hat dabei mehr wissenschaftsprogrammatischen Charakter, während der Beitrag von Gerum den Stand seiner überlegungen zur Anwendung der methodischen Vorschläge des Konstruktivismus auf die Rechtfertigung elnzelwirtschaftlicher Institutionen am Beispiel der Unterneh­ mens-Mitbestimmung widergibt.



Inhalt

A. Zu den Grundlagen der Konstruktiven Wissenschaftstheorie.- 1. Konstruktive Wissenschaftstheorie und Praxis.- 2. Verstehen als Methode - Vorilberlegungen zu einer Theorie der Handlungsdeutung.- 3. Ist rationale Ökonomie als empirisch-quantitative Wissenschaft möglich?.- B. Programmatische Ansätze einer Betriebswirtschaftslehre auf Konstruktiver Basis.- 1. Betriebswirtschaftslehre als normative Handlungswissenschaft.- 2. Überlegungen zur Rechtfertigung einzelwirtschaftlicher Institutionen - Am Beispiel der Diskussion um die Unternehmensmitbestimmung.- C. Kritik und Gegenkritik aus der Sicht der Kritisch-rationalen und der Konstruktiven Wissenschaftstheorie.- 1. Anmerkungen zur Konstruktiven Wissenschaftstheorie und Betriebswirtschaftslehre.- 2. Betriebswirtschaftslehre und praktische Vernunft - Zwei Modelle.- 3. Wissenschaft und Werturteil: Zu einigen Mißverständnissen einer normativ-kritischen Betriebswirtschaftslehre.- D. Einzelfragen und alternative Ansätze.- 1. Kritik und Plan - Kritische Stellungnahme zu Konstruktivistischen Thesen.- 2. Die Entwicklung von Kriterien für die Konstruktion und Beurteilung betriebswirtschaftlicher Entscheidungsmodelle als Aufgabe einer betriebswirtschaftlichen Methodenlehre.- 3. Zur tautologischen Transformation empirischer Sätze in Handlungsempfehlungen.- 4. Grenzen und Möglichkeiten einer empirisch fundierten betriebswirtschaftlichen Theorie.- 5. Betriebswirtschaftslehre, Konstruktivismus und Systemmethodologie.- Angaben zu den Autoren.

Produktinformationen

Titel: Betriebswirtschaftslehre als normative Handlungswissenschaft
Untertitel: Zur Bedeutung der Konstruktiven Wissenschaftstheorie für die Betriebswirtschaftslehre
Autor:
EAN: 9783322961174
ISBN: 978-3-322-96117-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Gabler Verlag
Genre: Management
Anzahl Seiten: 308
Gewicht: 534g
Größe: H249mm x B176mm x T20mm
Jahr: 1978
Auflage: 1978