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Medizinische Tauchfibel

  • Kartonierter Einband
  • 172 Seiten
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Als Beruf und als Sport hat das Tauchen seit dem zweiten Weltkrieg sHindig an Bedeutung gewonnen. In der Bundesrepublik sind heute... Weiterlesen
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Beschreibung

Als Beruf und als Sport hat das Tauchen seit dem zweiten Weltkrieg sHindig an Bedeutung gewonnen. In der Bundesrepublik sind heute tiber 20000 und in der Schweiz tiber 5000 Manner und Frauen in Un terwassersportvereinen organisiert. Mit der Gewinnung von Minera lien, Erdol usw. aus den Schelfmeergebieten unserer Kontinente, die kaum tiefer als 200 Meter sind, hat man bereits in groBerem Umfang begonnen. Hierftir werden Menschen benotigt, die tagelang unter Wasser oder in Unterwasserhausem (Oberdruckkammem) leben. Aber auch Archaologen, Zoologen, Geologen, Hohlenforscher usw. bedienen sich immer mehr des Tauchgerates, urn ihre wissenschaftli che Neugier zu stillen. Die Militars traumen seit dem Altertum von Unterwasserkampfem, aber erst seit dem zweiten Weltkrieg hat der Kampftaucher z. B. ftir Kommandoaktionen oder Minenraumung gro Bere praktische Bedeutung erlangt. Es gibt verschiedene Moglichkeiten, urn in die Wassertiefe vorzu dringen. Nackt und ohne technische Hilfsmittel wurde schon Jahrtau sen de vor Christus nach Perl en, Schwammen, Muscheln und Korallen getaucht. Die erste Taucherglocke solI ALEXANDER DER GROSSE unter Aufsicht von DIOGENES und AAISTOTELES im Jahre 327 vor Christus bestiegen haben, urn die Geheimnisse des Meeres zu erforschen. Diese Art des Tauchens, unter dem der Tiefe entsprechenden Uberdruck, fiihrte im vergangenen Jahrhundert zur Entwicklung der sogenannten "Caissons", mit deren Hilfe Unterwasserarbeiten im Trockenen ausge fiihrt werden konnen. Damit traten auch die ersten Tauchunfalle und Krankheiten in groBerer Zahl auf, denen die Ante bis zu den grund legenden tauchmedizinischen Arbeiten des Franzosen PAUL BERT und des Englanders HALDANE ratIos gegentiberstanden.

Inhalt
Taucharten.- Tauchen im Unterseeboot (Panzeranzug).- Tauchen mittels Atemanhalten.- Schnorchelschwimmen.- Gerätetauchen.- Physikalisch-physiologische Gesetzmäßigkeiten.- Zusammensetzung der Luft.- Druckeinheiten.- Barometerdruck.- Über- oder Relativdruck.- Absolut-oder Gesamtdruck.- Gasgesetze.- Gesetz von Boyle-Mariotte.- Gesetz von Dalton.- Gesetz von Henry.- Wasser.- Einfluß auf die Körperschwere.- Änderungen des Sehvermögens.- Änderungen des Hör- und Sprechvermögens.- Änderung der Temperaturempfindung.- Atmung.- Blutkreislauf.- Sauerstoff- und Luftverbrauch.- Luftgefllte Hohlräume des Körpers.- Schädelhöhlen.- Lunge.- Magen-Darm-Trakt.- Besonderheiten verschiedener Druckbelastungen.- Apnoetauchen.- Schwimmen und Tauchen mit dem Schnorchel.- Helmtauchen.- Tauchen mit Lungenautomaten (Froschmann).- U-Boot, Notaufstieg.- Caissonarbeit und Überdrucktherapie.- Tauchen in Bergseen..- Fliegen und Tauchen.- Unfälle und Schädigungen beim Tauchen.- Ertrinken.- Süßwasseraspiration.- Salzwasseraspiration.- Trockenes Ertrinken.- Immersionsschock.- Tod im Wasser.- Tod nach Wiederbelebung.- Barotraumen.- Mittelohr und äußerer Gehörgang.- Brillen- und Nasenraum.- Warzenfortsatzzellen.- Stirnhöhlen..- Kieferhöhlen.- Siebbeinzellen und Keilbeinhöhle.- Zähne.- Lungen (Pneumothorax, Haut- und Mediastinalemphysem).- Magen-Darm-Trakt.- Haut (Trockentauchanzüge).- Dekompressionsunfälle (Druckfallkrankheit).- Primär leichte Unfälle.- Gelenke, Muskeln und Knochen (Bends).- Haut (Taucherflöhe).- Primär schwere Unfälle.- Zentralnervensystem.- Atmung und Kreislauf (primäre Gasembolie).- Sekundäre Gas-und Fettembolien.- Innenohrschädigung.- Atemgasbedingte Gefahren.- Tiefenrausch (Stickstoff-Inertgasnarkose).- Sauerstoffvergiftung.- Sauerstoffmangel.- Kohlendioxydvergiftung.- Kohlenmonoxydvergiftung.- Ölvergiftung.- Psychische Fehlreaktionen.- Panikerscheinungen.- Hyperventilationssyndrom.- Temperaturbedingte Gefahren..- Kälteschäden.- Wärmestauung.- Verletzungen durch Pflanzen und Tiere.- Tauchprobleme von Frauen.- Körperhygiene und Ernährung.- Entzündung des äußeren Gehörgangs.- Hautinfektionen.- Eß- und Trinkgewohnheiten.- Erste Hilfe.- Bergung aus dem Wasser.- Beurteilung der Lebensfunktionen.- Lebensrettende Sofortmaßnahmen.- Lagerung bei Bewußtlosigkeit.- Beatmung.- Herzmassage.- Tauchunfallmeldung.- Behandlung von Tauchunfällen (für den Arzt).- Allgemeine Regeln.- Ertrinken.- Barotraumata.- Dekompressionsunfälle.- Dekompressionsunfälle mit Nervensymptomen nach Lufttauchgängen in 1050 m Tiefe.- Dekompressionsunfälle mit Nervensymptomen nach Lufttauchgängen in mehr als 50 m Tiefe.- Therapie von Nervensymptomen nach mehr als 48 Stunden.- Dekompressionsunfälle mit Haut-Muskel-Gelenks- und Knochensymptomen.- Sauerstoffvergiftung.- Unterkühlungen.- Tauchmedizinisches Rettungsmaterial.- Medizinische Prüfung der Tauchtauglichkeit.- Austauchregeln (Dekompressionsregeln).- Zweck der Dekompression.- Grundlagen der vorliegenden Tabellen.- Allgemeine Regeln.- Einzeltauchgänge.- Nullzeiten (no decompression stops) 0-700 ü. M.- Dekompressionsstufen (decompression stops).- Repetitiv-Tauchgänge.- Nach Tauchgängen innerhalb der Nullzeiten.- Nach Tauchgängen mit Dekompressionshalten.- Stufenweises Abtauchen.- Oberflächenintervall mit Atmung von 100% O2.- Änderung der Höhenlage zwischen zwei Tauchgängen.- Flugreisen.- Tauchen in Bergseen.- Außergewöhnliche Tauchgänge.- Dekompressionstabellen 109.- Dekompressionstabellen des Druckkammerlaboratoriums Zürich für Luftatmung.- 0-700m ü.M.(760-700Torr).- 701-1500 m ü.M. (699-635 Torr).- 1501-2500 m ü.M. (634-596 Torr).- 2501-3500 m ü.M. (595-560 Torr).- Oberflächenintervalltabelle.- Zeitzuschlagtabelle für Repetitivtauchgänge.- Druckkammerverzeichnis für Deutschland und die Schweiz.

Produktinformationen

Titel: Medizinische Tauchfibel
Untertitel: Dritte, neubearbeitete Auflage
Autor:
EAN: 9783540123781
ISBN: 978-3-540-12378-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Ganzheitsmedizin
Anzahl Seiten: 172
Gewicht: 130g
Größe: H200mm x B250mm x T8mm
Jahr: 1983
Auflage: 3., neubearbeitete Aufl