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Der Täter in seinen sozialen Bezügen

  • Kartonierter Einband
  • 280 Seiten
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Der hier vorgelegte Band hat die wesentlichen Ergebnisse aus dem ersten (retrospekti yen) Abschnitt der Tiibinger J ungtater-Vergl... Weiterlesen
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Beschreibung

Der hier vorgelegte Band hat die wesentlichen Ergebnisse aus dem ersten (retrospekti yen) Abschnitt der Tiibinger J ungtater-Vergleichsuntersuchung und die daraus gewon nenen Erkenntnisse zum Gegenstand; die Resultate der (prospektiven) Fortuntersu chung bleiben einer spateren VerOffentlichung vorbehalten. Eine weitere Publikation schlieBt sich unmittelbar an den vorliegenden F orschungsbericht an und bringt die U m setzung dieser Erkenntnisse in Form einer Angewandten Kriminologie fiir die Praxis. Ais die Tiibinger Jungtiiter-Vergleichsuntersuchung Mitte der 60er Jahre in Angriff genommen wurde, stieBen langfristig angelegte Forschungen, die als Grundlagenfor schungen konzipiert und nicht an unmittelbar kriminalpolitischen Fragestellungen oder solchen des aktuellen Bedarfs orientiert waren, auf groBes wissenschaftliches In teresse und fanden auch die notwendige Unterstiitzung. Anliegen der Untersuchung war es gerade, zunachst ein breites Grundlagenwissen iiber den wiederholt Straffalligen im Vergleich zur Durchschnittspopulation zu schaffen und dann erst - in weiteren Schritten - daraus Folgerungen fiir die Wissenschaftskonzeption der Kriminologie iiberhaupt sowie fiir eine Angewandte Kriminologie zu ziehen. Eine solche Grundlagenforschung konnte in der deutschen Kriminologie allerdings nicht an eine Tradition ankniipfen, wie sie im angloamerikanischen Raum fiir multifak torielle Forschungen bestand, beispielhaft verkorpert durch die Arbeiten des Ehepaa res GLUECK. So muBten neue Wege fiir die umfassende Untersuchung einer Vergleichs gruppe aus der Durchschnittspopulation und fiir eine interdisziplinare Zusammenar beit der beteiligten Wissenschaftler beschritten werden.

Inhalt

I. Gegenstand und Methoden.- 1. Ausgangspunkt und Anliegen.- 2. Anlage der Untersuchung.- 2.1. Methodische Implikationen einer (retrospektiven) Vergleichsuntersuchung.- 2.1.1. Allgemeine Probleme.- 2.1.2. Zum Problem des Dunkelfeldes.- 2.2. Auswahl der Untersuchungsgruppen.- 2.3. Zur Repräsentativitat.- 3. Vorgehen bei den Erhebungen.- 3.1. Durchführung der Untersuchungen und Erhebungen.- 3.1.1. Kontaktaufnahme mit den Probanden.- 3.1.2. Erhebungen und Untersuchungen am Probanden.- 3.1.3. Erhebungen im sozialen Umfeld.- 3.1.4. Aktenerhebungen und schriftliche Auskünfte.- 3.2. Zum Problem der Vollständigkeit und Richtigkeit der Erhebungen.- 4. Auswertung der Erhebungen.- 4.1. Vorbemerkung.- 4.2. Stufen und Richtungen der Einzelauswertungen.- 4.2.1. Aufbereitung der Erhebungen.- 4.2.2. Statistische Auswertung.- 4.3. Auswertung im Hinblick auf eine komplexe Gesamtschau.- 4.4. Zusammenfassung.- II. Ergebnisse aus den Einzelbereichen.- 1. Vorbemerkung.- 1.1. Zur Aufteilung in Einzelbereiche.- 1.2. Zum Vergleich mit anderen Untersuchungen.- 1.3. Allgemeine Angaben zur Darstellung.- 2. Die verschiedenen Lebensbereiche.- 2.1. Zur Herkunftsfamilie.- 2.1.1. Vorbemerkung.- 2.1.2. Außenverhältnisse der Herkunftsfamilie.- 2.1.2.1. Sozioökonomischer Status.- 2.1.2.2. Sonstige äußere Verhältnisse.- 2.1.2.3. Vertikale Mobilität der Herkunftsfamilie und Intergenerationenmobilität.- 2.1.3. Innenverhältnisse der Herkunftsfamilie.- 2.1.3.1. Strukturelle Aspekte.- 2.1.3.2. Funktionale Aspekte.- 2.1.3.3. Kritische Stellungnahme.- 2.1.3.4. Exkurs: Schicht als Faktor.- 2.1.4. Zusammenfassung.- 2.2. Aufenthaltsbereich.- 2.2.1. Vorbemerkung.- 2.2.2. Aufenthalts- und Unterbringungsorte.- 2.2.2.1. Überblick.- 2.2.2.2. Eltemhaus.- 2.2.2.3. Heimaufenthalt.- 2.2.2.4. Haftaufenthalt.- 2.2.2.5. Wehrdienst.- 2.2.2.6. Alter beim Verlassen des Eltemhauses.- 2.2.2.7. Eigener Wohnbereich.- 2.2.3. Wechsel des Aufenthaltsortes.- 2.2.4. Zusammenfassung.- 2.3. Leistungsbereich.- 2.3.1. Vorbemerkung.- 2.3.2. Schule.- 2.3.2.1. Schulabschluß.- 2.3.2.2. Schulische Auffälligkeiten.- 2.3.2.3. Sozioscolares Syndrom.- 2.3.2.4. Maßnahmen der Schule.- 2.3.2.5. Früh- und Spätdelinquente.- 2.3.3. Berufliche Ausbildung.- 2.3.3.1. Beginn und Abschluß einer Ausbildung.- 2.3.3.2. Probanden ohne jegliche Berufsausbildung.- 2.3.3.3. Äußerer Verlauf der Ausbildung.- 2.3.3.4. Ausbildungsverhalten.- 2.3.4. Berufstätigkeit.- 2.3.4.1. Berufsposition (zum Untersuchungszeitpunkt).- 2.3.4.2. Berufliche Mobilität.- 2.3.4.3. Arbeitsstellenwechsel.- 2.3.4.4. Regelmäßigkeit der Berufstätigkeit.- 2.3.4.5. Arbeitsverhalten.- 2.3.4.6. Syndrom mangelnder beruflicher Angepaßtheit.- 2.3.4.7. Berufstätigkeit und Freiheitsentziehung bzw. besondere Lebenssituationen.- 2.3.4.8. Besondere Auffälligkeiten.- 2.3.4.9. Früh- und Spätdelinquente.- 2.3.5. Zusammenfassung.- 2.4. Freizeitbereich.- 2.4.1. Vorbemerkung.- 2.4.2. Verfügbarkeit der Freizeit.- 2.4.2.1. Einengung und Ausweitung nach Altersstufen.- 2.4.2.2. Richtung der Freizeitausweitung.- 2.4.3. Struktur und Verlauf der Freizeit.- 2.4.3.1. Freizeittätigkeiten mit feststehenden Abläufen.- 2.4.3.2. Freizeittätigkeiten mit begrenzten Abläufen.- 2.4.3.3. Freizeittätigkeiten mit offenen Abläufen.- 2.4.3.4. Struktur und Verlauf in verschiedenen Altersstufen.- 2.4.4. Freizeitaufenthalt.- 2.4.4.1. Freizeitaufenthalt nach Altersstufen.- 2.4.4.2. Freizeitaufenthalt nach Wohngemeinschaft.- 2.4.4.3. Freizeitaufenthalt bei Fehlen eines frei verfügbaren Raumes.- 2.4.5. Freizeitverhalten und Schichtzugehörigkeit.- 2.4.6. Freizeitverhalten der Früh- und Spätdelinquenten.- 2.4.7. Freizeit-Syndrom.- 2.4.8. Zusammenfassung.- 2.5. Kontaktbereich.- 2.5.1. Vorbemerkung.- 2.5.2. Kontakte zur Herkunftsfamilie.- 2.5.3. Kontakte zu Freunden und Bekannten.- 2.5.4. Kontaktformen nach Altersstufen und Wohngemeinschaft.- 2.5.5. Sexuelle Kontakte.- 2.5.6. Eigene (Prokreations-)Familie.- 2.5.6.1. Verhalten vor der Eheschließung.- 2.5.6.2. Verhalten während der Ehe.- 2.5.6.3. Ehe und Straffälligkeit.- 2.5.7. Kontakt-Syndrom.- 2.5.8. Zusammenfassung.- 3. Zur Person des Täters.- 3.1. Vorbemerkung.- 3.1.1. Zum somatischen Bereich.- 3.1.2. Zum psychischen Bereich.- 3.2. Anamnestische Angaben und Feststellungen zu körperlichen Auffälligkeiten.- 3.3. Laboruntersuchungen.- 3.3.1. Zytogenetische Untersuchungen.- 3.3.2. Elektroenzephalographie und Echoenzephalographie.- 3.4. Psychiatrische und psychologische Untersuchungen.- 3.4.1. Eindrücke aus den Untersuchungssituationen.- 3.4.2. Psychiatrische Exploration.- 3.4.2.1. Psychosen.- 3.4.2.2. Endoreaktive Drangzustände.- 3.4.2.3. Sonstige psychische Auffälligkeiten.- 3.4.3. Testpsychologische Befunde.- 3.4.3.1. Vorbemerkung.- 3.4.3.2. Durchführung und Ergebnisse der testpsychologischen Untersuchungen.- 3.4.3.3. Kritische Bewertung der Befunde.- 3.4.4. Mit einer spezifischen Lebensweise verbundene Haltungen.- 3.5. Zusammenfassung.- 4. Delinquenzbereich.- 4.1. Vorbemerkung.- 4.2. Vor- und Umfe1d registrierter Kriminaläit.- 4.2.1. Sozia1e Auffälligkeiten und "de1iktische" Hand1ungen im Kindesalter.- 4.2.2. Registrierte und nicht registrierte Delinquenz im strafmündigen Alter.- 4.3. Die gesamte registrierte Delinquenz der H-Probanden und ihre Sanktionierung.- 4.3.1. Sanktionen und Haftaufentha1te.- 4.3.2. Häufigkeit und Schwere der Straftaten.- 4.3.3. Typische De1ikte.- 4.3.4. De1inquenz-Spektrum der einzelnen Probanden.- 4.3.5. Entwicklung der Tatendichte und Tatschwere.- 4.3.6. Entwicklung der De1iktsart.- 4.4. Gesamtdelinquenz und soziale Auffäilligkeiten der H-Probanden.- 4.5. Zum krimino1ogischen Tatbi1d der H-Probanden.- 4.5.1. Inha1t und Umfang des krimino1ogischen Tatbi1des.- 4.5.2. Zeit unmittelbar vor der Tat.- 4.5.3. Tatgeschehen.- 4.5.4. Zeit nach der Tat.- 4.6. Lebenssituation und Geschehensab1äufe bei der Tatbegehung der H-Probanden.- 4.7. Die registrierte De1inquenz der V-Probanden.- 4.7.1. De1ikte und Sanktionen.- 4.7.2. Sozia1e Auffiilligkeiten der vorbestraften V-Probanden.- 4.8. Zusammenfassung.- 5. Die Einzelbefunde im Überblick.- III. Übergreifende Gesamtbetrachtung.- 1. Methodologische Vorklärungen.- 1.1. Grenzen der statistischen Auswertung.- 1.2. Grenzen der Einzelfalluntersuchungen.- 1.3. Zur idealtypischen Begriffsbi1dung.- 2. Vergleich des idealtypischen Verhaltens von H- und V-Probanden.- 2.1. Vorbemerkung.- 2.2. Synopse idea1typischer Verhaltensweisen.- 2.2.1. Verha1ten des Probanden im Zusammenhang mit der (e1terlichen) Erziehung im Kindesalter.- 2.2.2. Aufenthaltsbereich.- 2.2.3. Leistungsbereich.- 2.2.3.1. Schu1e.- 2.2.3.2. Berufliche Ausbi1dung.- 2.2.3.3. Berufstätigkeit.- 2.2.4. Freizeitbereich.- 2.2.4.1. Verfügbarkeit der Freizeit.- 2.2.4.2. Struktur und Verlauf der Freizeittätigkeiten.- 2.2.4.3. Freizeitaufentha1t.- 2.2.5. Kontaktbereich.- 2.2.5.1. Schicksa1haft vorgegebene Kontakte.- 2.2.5.2. Selbstgewählte Kontakte zu Freunden und Bekannten.- 2.2.5.3. Sexuelle Kontakte.- 2.2.5.4. Eigene (Prokreations-)Familie.- 3. Vergleiche im Querschnitt.- 3.1. Vorbemerkung.- 3.2. Tageslaufanalysen.- 3.3. Kriminore1evante Konstellationen und "sonstige Kriterien".- 3.3.1. Entstehung der Konstellationen.- 3.3.2. Überprüfung der Konstellationen.- 3.3.3. Zum Bedeutungsgeha1t der einze1nen Faktoren und "sonstigen Kriterien".- 3.3.3.1. Die Faktoren der kriminova1enten Konstellation.- 3.3.3.2. Die Faktoren der kriminoresistenten Konstellation.- 3.3.3.3. "Sonstige Kriterien".- 3.3.4. Zusammenfassung.- 4. Vergleiche im Längsschnitt.- 4.1. Vorbemerkung.- 4.2. Die Übersichtsbogen.- 4.3. "Zwillings"paare von H- und V-Probanden.- 4.3.1. Grundsätzliche Bedeutung.- 4.3.2. Darstellung einze1ner "Zwillings"paare.- 4.3.2.1. Gleiche Schicksalsgruppen und damit verbundene Schwierigkeiten.- 4.3.2.2. Belastende Verhältnisse im elterlichen Bereich.- 4.3.2.3. Benachtei1igungen körperlicher Art.- 4.3.2.4. Besondere Be1astungen im Leistungsbereich.- 4.3.2.5. Gefahrdungen durch die Art des Freizeit- und Kontaktverhaltens.- 4.3.3. Zusammenfassung.- 4.4. Die Stellung der Tat im Lebenslängsschnitt.- 4.4.1. Grundsätzliche Bedeutung.- 4.4.2. Die (kontinuierliche) Hinentwicklung zur Kriminalität - Beginn in der frühen J ugend.- 4.4.3. Die (kontinuierliche) Hinentwicklung zur Kriminalität - Beginn im Heranwachsenden- bzw. Erwachsenenalter.- 4.4.4. Der kriminelle Übersprung.- 4.4.5. Kriminalität im Rahmen der Persönlichkeitsreifung.- 4.4.6. Kriminalität bei sonstiger sozialer Unauffälligkeit.- 4.4.7. Zusammenfassung.- 5. Relevanzbezüge und Wertorientierung.- 6. Zusammenfassung: Zur Einheit, Der Täter in seinen sozialen Bezügen.- IV. Ausblick.- 1. Zur wissenschaftlichen Bedeutung der Tübinger Jungtäter- Vergleichsuntersuchung.- 2. Zur praktischen Bedeutung der Tübinger Jungtäter-Vergleichsuntersuchung.- Literatur.

Produktinformationen

Titel: Der Täter in seinen sozialen Bezügen
Untertitel: Ergebnisse aus der Tübinger Jungtäter-Vergleichsuntersuchung
Autor:
EAN: 9783642691690
ISBN: 978-3-642-69169-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Medizinische Fachberufe
Anzahl Seiten: 280
Gewicht: 488g
Größe: H244mm x B169mm x T17mm
Jahr: 2011
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1983