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Wissenschaftstheorie

  • Kartonierter Einband
  • 292 Seiten
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Der vorliegende Teil 1 'Grundlagen und Analytische Wissen schaftstheorie' des Gesamtbandes 'Wissenschaftstheorie' in der Reihe 'St... Weiterlesen
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Beschreibung

Der vorliegende Teil 1 'Grundlagen und Analytische Wissen schaftstheorie' des Gesamtbandes 'Wissenschaftstheorie' in der Reihe 'Studienskripten zur Soziologie' ist zum einen als in sich abgeschlossene und fur sich lesbare Einfuhrung in grundlegende Begriffe und Probleme einer analytisch nomologisch orientierten Wissenschaftstheorie konzipiert, zum anderen dient er der Hinfuhrung zu den in Teil 2 dargestellten methodologischen Grundkonzeptionen - funk tional-analytische und hermeneutisch-diale~tische Ansatze -, um so ihre kritische Er5rterung aus der Sicht einer ("gelau terten") analytisch-nomologischen bzw. einheitswissenschaft lichen Auffassung von Soziologie als Wissenschaft vorzube reiten, der sich die drei Autoren gleichermaBen verpflichtet fuhlen. - Auch (oder gerade) eine Propadeutik der Wissen schaftstheorie kann dem Lernenden nicht die "Anstrengung des Begriffs" ersparen, wenn man - wie die Autoren - nicht will, daB "Wissenschaftstheorie" zu unverbindlich-sch5ngeistiger "Meta-Reflexion" verkommt und zur Dom4ne "kritischer" Zirkel wird, deren Aktivit!ten sich vor allem in Publikationen vom Schlage "Zur Metakritik der Kritik der Kritik der kritischen Kritik" u. !. ersch5pfen, ohne daB auch nur die Anfangsgrunde logisch gUltigen Argumentierens, korrekten Definierens oder von Techniken der Theoriekonstruktion, -beurteilung und -uber prufung gelernt, geschweige denn verstanden worden seien. - Demgegenuber will der vorliegende Teil 1 zu den Techniken elemtaren logischen Argumentierens und Definierens (Kap. 2) ausfuhrlicher als vergleichbare Einfuhrungstexte hinfuhren: Zur Logik als "Organon der KritikH gibt es n!mlich keinen Ersatz. Dies gilt insbesondere auch fur die Soziologie, wo sich allzuoft gelehrt-verbr!mter Unsinn und logische Diszi plinlosigkeit hinter dem Dunstkreis eines unverstandlichen Bildungsjargons verbergen k5nnen; der Leser wird im folgenden hierfur genugend Beispiele finden.

Autorentext
Hartmut Esser ist Professor für Soziologie und Wissenschaftslehre an der Universität Mannheim. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen.

Klappentext

Der vorliegende Teil 1 'Grundlagen und Analytische Wissen­ schaftstheorie' des Gesamtbandes 'Wissenschaftstheorie' in der Reihe 'Studienskripten zur Soziologie' ist zum einen als in sich abgeschlossene und fur sich lesbare Einfuhrung in grundlegende Begriffe und Probleme einer analytisch­ nomologisch orientierten Wissenschaftstheorie konzipiert, zum anderen dient er der Hinfuhrung zu den in Teil 2 dargestellten methodologischen Grundkonzeptionen - funk­ tional-analytische und hermeneutisch-diale~tische Ansatze -, um so ihre kritische Er5rterung aus der Sicht einer ("gelau­ terten") analytisch-nomologischen bzw. einheitswissenschaft­ lichen Auffassung von Soziologie als Wissenschaft vorzube­ reiten, der sich die drei Autoren gleichermaBen verpflichtet fuhlen. - Auch (oder gerade) eine Propadeutik der Wissen­ schaftstheorie kann dem Lernenden nicht die "Anstrengung des Begriffs" ersparen, wenn man - wie die Autoren - nicht will, daB "Wissenschaftstheorie" zu unverbindlich-sch5ngeistiger "Meta-Reflexion" verkommt und zur Dom4ne "kritischer" Zirkel wird, deren Aktivit!ten sich vor allem in Publikationen vom Schlage "Zur Metakritik der Kritik der Kritik der kritischen Kritik" u. !. ersch5pfen, ohne daB auch nur die Anfangsgrunde logisch gUltigen Argumentierens, korrekten Definierens oder von Techniken der Theoriekonstruktion, -beurteilung und -uber­ prufung gelernt, geschweige denn verstanden worden seien. - Demgegenuber will der vorliegende Teil 1 zu den Techniken elemtaren logischen Argumentierens und Definierens (Kap. 2) ausfuhrlicher als vergleichbare Einfuhrungstexte hinfuhren: Zur Logik als "Organon der KritikH gibt es n!mlich keinen Ersatz. Dies gilt insbesondere auch fur die Soziologie, wo sich allzuoft gelehrt-verbr!mter Unsinn und logische Diszi­ plinlosigkeit hinter dem Dunstkreis eines unverstandlichen Bildungsjargons verbergen k5nnen; der Leser wird im folgenden hierfur genugend Beispiele finden.



Inhalt

1. Aussagebereich und Funktionen der Wissenschaftstheorie.- 1.1 Die Bedeutung Wissenschaftstheoretischer Analysen für die Objektwissenschaft.- 2. Semiotische und logische Probleme der Wissenschaftstheorie.- 2.1 Elementare Aussagen- und Quantorenlogik (Regeln logischen Schließens).- 2.1.1 Grundzüge der Aussagenlogik.- 2.1.1.1 Aussagenlogisch determinierte Aussagen.- 2.1.1.2 Aussagenlogisch gültige Schlüsse (Argument und Äquivalenz als Metaaussagen).- 2.1.2 Die Quantorenlogik.- 2.1.2.1 Die Quantifizierung von Aussagenfunktionen.- 2.1.2.2 Elementares quantorenlogisches Schließen.- 2.2 Begriffe als Grundelemente von Aussagen.- 2.2.1 Begriff und Bedeutung (das Grundschema: Zeichen und Bezeichnetes).- 2.2.2 Begriffsessentialismus und Begriffskonventionalismus.- 2.2.3 Begriff, Bedeutung und Theorie.- 2.2.4 Extension und Intension von Begriffen.- 2.2.5 Eindeutigkeit, Präzision und Konsistenz von Begriffen.- 2.2.5.1 Die Mehrdeutigkeit von Begriffen.- 2.2.5.2 Die Vagheit von Begriffen.- 2.2.5.3 Die Konsistenz von Begriffen.- 2.2.6 Zuordnungsregeln für Zeichen: die Definition.- 2.2.6.1 Die Nominaldefinition.- 2.2.6.2 Die Realdefinition.- 2.2.6.3 Die operationale Definition.- 3. Probleme der wissenschaftlichen Erklärung: das HEMPEL-OPPENHEIM-Schema.- 3.1 Explanandum und Explanans.- 3.2 Die Anwendungsbedingungen des H-O-Schemas.- 3.2.1 Die Adäquatheitskriterien deduktiv-nomologischer Erklärungen.- 3.2.1.1 Das Problem der Gesetzesartigkeit von Aussagen.- 3.2.1.2 Die Bedingungen der Gesetzesartigkeit von Aussagen.- 3.3 Einzelprobleme des Schemas der Erklärung.- 3.3.1 Die Erklärung durch alternative Gesetze.- 3.3.2 Die induktiv-statistische Erklärung.- 3.4 Unvollständige Formen der Erklärung.- 4. Theorie und Realität: Der Informationsgehalt von Theorien.- 4.1 Der Informationsgehalt von Aussagen (logischer Spielraum).- 4.2 Der Vergleich des Informationsgehalts von Aussagen.- 4.3 Theorien der induktiven und deduktiven Bewährung.- 4.3.1 Das Problem der Induktion.- 4.3.2 Induktion als Wahrscheinlichkeitsschluß: CARNAPs Theorie der induktiven Bestätigung.- 4.3.3 Deduktion und deduktive Bewährung.- 4.3.4 Deduktion oder Induktion?.- 4.4 Das Protokoll- bzw. Basissatz-Problem.- 4.4.1 Protokollsätze als Fundament der Erkenntnis?.- 4.4.2 Phänomenalistische oder physikalistische Protokollsprache.- 4.4.3 Konventionelle oder nichtkonventionelle Basis?.- 4.5 Theorie und Normativität: Grundzüge des Werturteilsstreits.- 5. Hauptströmungen der analytischnomologischen Wissenschaftstheorie.- 5.0 Erläuterungen zum Aufbau der weiteren Kapitel.- 5.1 Eine grobe Charakterisierung der beiden Hauptpositionen.- 5.2 Die analytisch-nomologische Grundposition.- 5.2.1 Grundpostulate und Hauptproblem bereiche der analytisch-nomologischen Wissenschaftstheorie.- 5.2.1.1 Einzelproblembereiche der empiristischen Wissenschaftstheorie.- 5.2.1.1.1 Theoriestruktur und Idealsprache.- 5.2.1.1.2 Empirische Signifikanz und Begründung.- 5.2.1.1.3 Einheitswissenschaft, Theorienfortschritt und Reduktivismus.- 5.2.2 Die verschiedenen Fassungen der analytisch-nomologischen Richtung.- 5.2.2.1 Naiver Empirismus und Sensualismus.- 5.2.2.2 Der Analytische (oder Logische) Empirismus.- 5.2.2.3 Der Kritische Rationalismus.- 5.2.2.3.1 POPPERS Kritik zum Logischen Empirismus.- 5.2.2.3.2 Die Konzeption des Kritischen Rationalismus.- 5.2.3 Die neuere Entwicklung: Auflösung und Neuformulierung der wichtigsten Grundpostulate des Empirismus.- 5.2.3.1 Konventionalismus und Konstruktivismus.- 5.2.3.2 Der "verfeinerte" Falsifikationismus.- 5.2.3.3 Die Fundamentalkritik zu den Postulaten der Tatsachenautonomie, der Sinninvarianz und der Theoriekonsistenz.- 6. Analytisch-nomologische Wissenschaftstheorie und inhaltliche Soziologie.- 6.1 Theoretische und methodische Affinitäten der analytisch-nomo-logischen Wissenschaftstheorie.- 6.2 Sozialstrukturelle Voraussetzungen des Kritischen Rationalismus.- Register.

Produktinformationen

Titel: Wissenschaftstheorie
Untertitel: Grundlagen und Analytische Wissenschaftstheorie 1
Autor:
EAN: 9783519000280
ISBN: 978-3-519-00028-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Vieweg+Teubner Verlag
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 292
Gewicht: 300g
Größe: H200mm x B250mm x T20mm
Jahr: 1977
Auflage: 1977