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Der Vorhang geht auf

  • Fester Einband
  • 272 Seiten
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Das Jahr 1989 bedeutete für die osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, DDR, CSSR, Bulgarien und Rumänien nach jahrzehntenlanger Ab... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Jahr 1989 bedeutete für die osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, DDR, CSSR, Bulgarien und Rumänien nach jahrzehntenlanger Abhängigkeit von der UdSSR und Herrschaft der kommunistischen Diktatur einen tiefen Einschnitt: endlich konnten diese Länder ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, demokratische Strukturen aufbauen und den Anschluß an das westliche Europa suchen. Der Schriftsteller György Dalos erzählt, wie der Prozeß der Loslösung in Gang kam, welche Zufälle und Details eine Rolle spielten und welche Widerstände überwunden werden mussten, bevor aus dem Ostblock hinter dem Eisernen Vorhang ein östliches Europa werden konnte. Die Massenflucht der DDR-Bürger über die ungarische Grenze oder der gemeinsame Auftritt von Václav Havel und Aleksander Dubcek auf dem Prager Wenzelsplatz - diese Ereignisse bezeugen eindrucksvoll eine historische Massenaktivität, einen euphorischen und ungebremsten Freiheitsdrang. Diese sich beschleunigende Befreiungsbewegung erhielt in den betreffenden Ländern Namen wie "Systemwechsel", "Wende" oder auch "Revolution" - in jedem Fall leitete sie einen Prozeß ein, der zu Demokratie, nationaler Souveränität und einem neuen europäischen Selbstverständnis führte.

Autorentext

György Dalos, 1943 in Budapest geboren, lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1995 den "Adelbert-von-Chamisso-Preis" und 2000 die "Goldene Plakette der Republik Ungarn". Bei C.H.Beck liegen von ihm vor: Ungarn in der Nußschale. Geschichte meines Landes (bsr 1638) und 1956. Der Aufstand in Ungarn (2006).



Zusammenfassung

Das Jahr 1989 bedeutete für die osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, DDR, CSSR, Bulgarien und Rumänien nach jahrzehntenlanger Abhängigkeit von der UdSSR und Herrschaft der kommunistischen Diktatur einen tiefen Einschnitt: endlich konnten diese Länder ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, demokratische Strukturen aufbauen und den Anschluß an das westliche Europa suchen. Der Schriftsteller György Dalos erzählt, wie der Prozeß der Loslösung in Gang kam, welche Zufälle und Details eine Rolle spielten und welche Widerstände überwunden werden mussten, bevor aus dem Ostblock hinter dem Eisernen Vorhang ein östliches Europa werden konnte. Die Massenflucht der DDR-Bürger über die ungarische Grenze oder der gemeinsame Auftritt von Václav Havel und Aleksander Dubcek auf dem Prager Wenzelsplatz – diese Ereignisse bezeugen eindrucksvoll eine historische Massenaktivität, einen euphorischen und ungebremsten Freiheitsdrang. Diese sich beschleunigende Befreiungsbewegung erhielt in den betreffenden Ländern Namen wie „Systemwechsel“, „Wende“ oder auch „Revolution“ – in jedem Fall leitete sie einen Prozeß ein, der zu Demokratie, nationaler Souveränität und einem neuen europäischen Selbstverständnis führte.



Inhalt

Staatsbegräbnis und Trauergäste Ein spätsowjetisches Gruppenbild Polen: Die Tafelrunde der Erzfeinde Ungarn: Der gemütliche Weltuntergang DDR: Demokratie zwischen Spaltung und Einheit Bulgarien: Echter Kollaps, imitierte Revolution CSSR: Revolte mit Samthandschuhen Rumänien: Revolution bei Grabeskälte Die Befreiung der Sowjetunion von ihren Satelliten Eine Utopie Danksagung Quellen Zeittafel Personenregister

Produktinformationen

Titel: Der Vorhang geht auf
Untertitel: Das Ende der Diktaturen in Osteuropa
Autor:
Adaptiert von:
EAN: 9783406582455
ISBN: 978-3-406-58245-5
Format: Fester Einband
Herausgeber: Beck, C H
Anzahl Seiten: 272
Gewicht: 471g
Größe: H221mm x B147mm x T24mm
Veröffentlichung: 18.02.2009
Jahr: 2009
Auflage: 2. A.
Land: DE