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Die Politik der Erinnerung und des Vergessens in Namibia

  • Kartonierter Einband
  • 234 Seiten
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Nach dem Übergang zur Demokratie stellt sich dem unabhängigen Namibia die Frage, wie mit dem gewaltsamen Erbe des Unrechtsregimes ... Weiterlesen
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Beschreibung

Nach dem Übergang zur Demokratie stellt sich dem unabhängigen Namibia die Frage, wie mit dem gewaltsamen Erbe des Unrechtsregimes und des antikolonialen Widerstandes umgegangen werden soll. Schwere Menschenrechtsvergehen wurden sowohl von Seiten der südafrikanischen Besatzungsmacht als auch von der nationalen Befreiungsbewegung verübt. In Namibia entsprach die bedingungslose Amnestie dem Geist des paktierten Überganges und der Nationalen Versöhnungspolitik. Mit Verweis auf pragmatische Erwägungen, die um den Erhalt der politischen Stabilität kreisen, werden Prozesse der Wahrheitsfindung blockiert. Mit einer umfassenden Aufarbeitung des Themenkomplexes soll die Arbeit einen Beitrag zum besseren Verständnis des Befreiungskampfes liefern. Unter Einbeziehung einer Vielzahl neuer Quellen widmet sich die Studie nicht nur verdrängten Kapiteln der jüngsten Geschichte des afrikanischen Staates, sie gibt auch Anlass zum Nachdenken über die Maßstäbe internationaler Solidarität.

Autorentext

Die Autorin: Gustine Hunter, geboren 1971, ist Politikwissenschaftlerin und Direktorin des Namibia Institute for Democracy (NID) in Windhoek (Namibia).



Klappentext

Nach dem Übergang zur Demokratie stellt sich dem unabhängigen Namibia die Frage, wie mit dem gewaltsamen Erbe des Unrechtsregimes und des antikolonialen Widerstandes umgegangen werden soll. Schwere Menschenrechtsvergehen wurden sowohl von Seiten der südafrikanischen Besatzungsmacht als auch von der nationalen Befreiungsbewegung verübt. In Namibia entsprach die bedingungslose Amnestie dem Geist des paktierten Überganges und der Nationalen Versöhnungspolitik. Mit Verweis auf pragmatische Erwägungen, die um den Erhalt der politischen Stabilität kreisen, werden Prozesse der Wahrheitsfindung blockiert. Mit einer umfassenden Aufarbeitung des Themenkomplexes soll die Arbeit einen Beitrag zum besseren Verständnis des Befreiungskampfes liefern. Unter Einbeziehung einer Vielzahl neuer Quellen widmet sich die Studie nicht nur verdrängten Kapiteln der jüngsten Geschichte des afrikanischen Staates, sie gibt auch Anlass zum Nachdenken über die Maßstäbe internationaler Solidarität.



Zusammenfassung
quot;Das Buch von Justine Hunter stellt einen wichtigen Beitrag dar, dem Anspruch der Opfer auf ihren Platz in der Geschichte Gehör zu verschaffen." (Joachim Zeller, Afrika Süd) "Gustine Hunter's thorough analysis of the politics of memory and forgetting in Namibia's struggle for independence offers an important contribution to a still contested history.(...) By offering a detailed discussion of the Namibian case, Hunter's work opens the door to fruitful cross-national comparisons into the impact that transitional justice mechanisms have upon the institutionalization of new democracies." (Elke Zuern, Journal of Namibian Studies)

Inhalt

Aus dem Inhalt: Umgang mit Vergangenheit im Transitionsprozess - Namibias gewaltsames Erbe - Systemwechsel in Namibia - Zur zeitgenössischen Erinnerungskultur - Gegenerinnerung im Niemandsland der Zeit - Zur Rolle der Kirchen.

Produktinformationen

Titel: Die Politik der Erinnerung und des Vergessens in Namibia
Untertitel: Umgang mit schweren Menschenrechtsverletzungen der Ära des bewaffneten Befreiungskampfes 1966 bis 1989
Autor:
EAN: 9783631560594
ISBN: 978-3-631-56059-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 234
Gewicht: 322g
Größe: H208mm x B146mm x T17mm
Jahr: 2007
Auflage: Neuausg.

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