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Mit einer Art von Wut

  • Fester Einband
  • 248 Seiten
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Goethe war kein Freund der Französischen Revolution. Er nannte sie das schrecklichste aller Ereignisse und erklärte: Ihre Greuel s... Weiterlesen
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Beschreibung

Goethe war kein Freund der Französischen Revolution. Er nannte sie das schrecklichste aller Ereignisse und erklärte: Ihre Greuel standen mir zu nahe. Gustav Seibts fulminante Untersuchung zeigt, wie wörtlich das zu verstehen ist, und führt uns mitten hinein in die Belagerung von Mainz 1793, die Goethe als Augenzeuge und als Handelnder miterlebte. Nach Goethe und Napoleon widmet sich Gustav Seibt nun in einem weiteren ebenso eleganten wie klugen Buch der Revolutionserfahrung Goethes. Was hat sich im Juli 1793 wirklich abgespielt? Warum mündete die Mainzer Republik in Wochen des Bürgerkriegs und reaktionären Terror? Welche Rolle hat Goethe in diesen verstörenden Ereignissen gespielt und wie hat er sie gedeutet? All diesen Fragen geht Seibt immer nah an den Quellen nach und beleuchtet dabei nicht nur Goethes Haltung zum wichtigsten Umbruch seiner Epoche neu, sondern wirft auch ein ungewohntes Licht auf eine fatale Weichenstellung in der deutschen Geschichte Deutschlands Abwendung von den Idealen der Französischen Revolution. Seibts Buch ist eine grandiose Erzählung von Terror und Wut und dem Versuch, den Kreislauf der Gewalt zu unterbrechen.

Autorentext
Gustav Seibt ist einer der angesehensten deutschen Feuilletonisten. Nach Stationen bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", der "Berliner Zeitung" und der "Zeit" schreibt er seit 2001 für die "Süddeutsche Zeitung". Für seine Arbeiten wurde er u. a. mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, dem Literaturpreis der Friedrich-Schiedel-Stiftung und dem Hildegardvon-Bingen-Preis für Publizistik ausgezeichnet.

Klappentext

Goethe war kein Freund der Französischen Revolution. Er nannte sie "das schrecklichste aller Ereignisse" und erklärte: "Ihre Greuel standen mir zu nahe." Gustav Seibts fulminante Untersuchung zeigt, wie wörtlich das zu verstehen ist, und führt uns mitten hinein in die Belagerung von Mainz 1793, die Goethe als Augenzeuge und als Handelnder miterlebte.
Nach "Goethe und Napoleon" widmet sich Gustav Seibt nun in einem weiteren ebenso eleganten wie klugen Buch der Revolutionserfahrung Goethes. Was hat sich im Juli 1793 wirklich abgespielt? Warum mündete die Mainzer Republik in Wochen des Bürgerkriegs und reaktionären Terror? Welche Rolle hat Goethe in diesen verstörenden Ereignissen gespielt und wie hat er sie gedeutet? All diesen Fragen geht Seibt immer nah an den Quellen nach und beleuchtet dabei nicht nur Goethes Haltung zum wichtigsten Umbruch seiner Epoche neu, sondern wirft auch ein ungewohntes Licht auf eine fatale Weichenstellung in der deutschen Geschichte - Deutschlands Abwendung von den Idealen der Französischen Revolution. Seibts Buch ist eine grandiose Erzählung von Terror und Wut und dem Versuch, den Kreislauf der Gewalt zu unterbrechen.



Inhalt

KAPITEL 1 Jagdszenen am Mittelrhein
KAPITEL 2 Lieber eine Ungerechtigkeit als Unordnung
KAPITEL 3 Freiheitsbaum und Galgen
KAPITEL 4 Rechtliches Bedenken
KAPITEL 5 Bürgerlicher Krieg
KAPITEL 6 Belagerung von Maynz
KAPITEL 7 Mit einer Art von Wut
KAPITEL 8 Symbol der gleichzeitigen Weltgeschichte
ANHANG Texte
Dank
Anmerkungen
Bibliographie
Abbildungsverzeichnis und -nachweis
Personenregister

Produktinformationen

Titel: Mit einer Art von Wut
Untertitel: Goethe in der Revolution
Autor:
EAN: 9783406670558
ISBN: 978-3-406-67055-8
Format: Fester Einband
Herausgeber: Beck, C H
Anzahl Seiten: 248
Gewicht: 452g
Größe: H223mm x B148mm x T24mm
Veröffentlichung: 20.10.2014
Jahr: 2014
Land: DE