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Antichinesischer Protest in Sambia und Namibia

  • Kartonierter Einband
  • 283 Seiten
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Die chinesische Präsenz in Afrika nimmt seit Jahren zu. Die afrikanischen Länder verzeichnen eine Zuwanderung von Chinesen im Zuge... Weiterlesen
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Beschreibung

Die chinesische Präsenz in Afrika nimmt seit Jahren zu. Die afrikanischen Länder verzeichnen eine Zuwanderung von Chinesen im Zuge des mit den jeweiligen Regierungen vereinbarten Rohstoffabbaus und der Investition in Infrastrukturprojekte. Die Forschung zu diesem Phänomen ist auf die Frage nach Art und Motivation der chinesischen Regierung fokussiert. Dabei wird oft übersehen, dass sich in Afrika zunehmend Widerstand gegen die chinesischen Bestrebungen formiert. Gunnar Henrich untersucht in seiner Dissertation mit einer Diskursanalyse zwei afrikanische Staaten im Süden Afrikas: Namibia und Sambia. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, wie der antichinesische Protest zustande gekommen ist, welche Verläufe und Formen er angenommen hat und ob er gar als Rassismus auftritt. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass der Protest häufig rassistische Formen annimmt. Wenden die ehemaligen Opfer rassistischer Kolonialpolitik selbst zunehmend rassistische Argumentationsformen an? Gibt es gar einen "umgedrehten Rassismus"? Henrich schließt mit seiner Arbeit eine Forschungslücke und trägt so zum gegenwärtigen Diskurs bei.

Produktinformationen

Titel: Antichinesischer Protest in Sambia und Namibia
Untertitel: Politische Verstimmungen oder rassistische Ressentiments?
Autor:
EAN: 9783828842533
ISBN: 978-3-8288-4253-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Tectum Verlag
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 283
Gewicht: 427g
Größe: H211mm x B149mm x T22mm
Veröffentlichung: 05.12.2018
Jahr: 2018