

Beschreibung
Dieses Büchlein enthält Lehren, die den Schülern in der esoterischen Schule zum Studium und zur Meditation erteilt werden. Sie sind den Geheimen Büchern östlicher Weisheit entnommen. Autorentext Gottfried von Purucker (1874-1942), Professor für archaische Wiss...Dieses Büchlein enthält Lehren, die den Schülern in der esoterischen Schule zum Studium und zur Meditation erteilt werden. Sie sind den Geheimen Büchern östlicher Weisheit entnommen.
Autorentext
Gottfried von Purucker (1874-1942), Professor für archaische Wissenschaften, USA, gilt als intimer Kenner der zeitalteralten Geheimlehren, zu deren Quellen er direkten Zugang hatte. Als Sanskritgelehrter erlangte er internationalen Ruf. Außergewöhnliche Sprachkenntnisse ermöglichten ihm ein umfassendes Studium der alten Philosophien und Religionen in ihren Originalsprachen. Sie versetzten ihn in die Lage, Übersetzungsfehler sowie falsche Interpretationen mit Hilfe der Urtexte richtigzustellen. Viele zu Dogmen erstarrte Glaubenssätze befreite er von degenerativer Ummantelung, wodurch sie ihre ursprüngliche Aussagekraft zurückerhielten. Durch die Synthese philosophischer Studien mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen verschaffte er den archaischen Geheimlehren, heute Esoterische Philosophie, wieder Weltgeltung. Zweifellos gehören Gottfried von Puruckers umfassende und fundierte Werke zu den wertvollsten Hinterlassenschaften, die im 20. Jahrhundert hervorgebracht wurden.
Klappentext
Gottfried von Purucker Goldene Regeln der Weisheit Dieses Büchlein enthält Lehren, die den Schülern in der esoterischen Schule zum Studium und zur Meditation erteilt werden. Sie sind den Geheimen Büchern östlicher Weisheit entnommen. Aus dem Inhalt: - Der Pfad zum Herzen des Universums - Alter, Krankheit und Tod - Der innere Gott - Die große Ketzerei des Sonderseins - Liebe ist das Bindemittel im Weltall - Der Chela-Pfad- - Die Buddhas des Mitleids
Leseprobe
Kapitel: Alter, Krankheit und Tod, S. 66-68 [...] Untersuche deine eigenen Gedankenvorgänge und sieh, wie viel Zeit du mit bloßem Hervorbringen von Gedanken vergeudest Gedanken meist ohne jeglichen Wert und wie du darüber versäumst, aus jenem erhabenen Urquell der Erkenntnis, der Weisheit und des Bewusstseins zu trinken, den du in dir hast, dem Quell der Inspiration und des Genius: von jenen Geistesquellen, jenen elysischen Brunnen, denen alles entströmt, was dem Leben Wert verleiht. DER SCHÜLER: Gibt es ein Kennzeichen, nach dem man bestimmen kann, ob irgendein Gedanke vom Höheren Selbst kommt oder lediglich einem selbstischen Verlangen entspringt oder von einem solchen Verlangen gefärbt ist? DER LEHRER: Dies ist das Kennzeichen, und es ist leicht unterscheidbar: Das Höhere Selbst ist unpersönlich, selbstvergessen, gütig, liebevoll, mitleidsvoll, erbarmend. Es hat erhabene Inspirationen. Die niedere Natur ist selbstsüchtig, eigensüchtig, habgierig, oft gehässig, unversöhnlich, heftig. Das Höhere Selbst ist eine spirituelle Wesenheit und schwebt sozusagen über dem Schlamm des niederen Selbstes, wie die Sonne über der Erde leuchtet. Das Höhere Selbst hat einen gewaltigen Einfluss auf das niedere Selbst, doch das niedere Selbst hat auf das Höhere Selbst keinerlei Einfluss, weder direkt noch indirekt. Das niedere Selbst hat jedoch gewaltigen Einfluss auf das menschliche Selbst, die Zwischennatur im Menschen. Wenn das, was in dein Gemüt tritt oder durch deine eigene Willenskraft und dein Streben hineinkommt, dich zu guten Taten deinen Mitmenschen gegenüber antreibt, dir inneren Frieden und Trost bringt, dich gütiger und rücksichtsvoller gegen andere macht, so stammt es aus dem höheren Teil. Dieser höhere Ansporn mag ein Verlangen sein; doch ist es kein Verlangen zugunsten der eigenen Persönlichkeit; es ist ein geistiges Verlangen, ein Verlangen nach Größerem und Besserem, das Bestreben, anderen zu helfen, zu lieben, Übles zu vergessen und zu vergeben. Ein gütiger Gedanke, einem anderen Menschen zugesandt, ist ein Schutz für diesen, und es ist ein köstlich Ding, solches zu tun. Es zeugt von Menschlichkeit, von wahrem Menschentum, und jeder normale Mensch tut es gern. Es gibt wenig Dinge, die für Herz und Gemüt so befriedigend sind wie das Gefühl, dass wir heute wenigstens nicht unfreundlich in unseren Gefühlen oder Gedanken gegen andere, sondern hilfreich, gütig, rücksichtsvoll und unpersönlich gewesen sind. Das Säen von Gedankensamen ist eine Handlung, die voller Verantwortlichkeit ist. Jeder, der Gedankensamen in das Gemüt seiner Mitmenschen sät, wird durch natürliches Gesetz zu strenger Rechenschaft gezogen. Die Natur ist keine Anarchie; sie wird überall durch das Gesetz von Ursache und Wirkung beherrscht von Karman. Während dies einem jeden, der andere lehrt und so Gedanken- und Gefühlssamen in ihr Gemüt streut, eine ernste Verantwortung auferlegt, so muss man andererseits auch fragen: Was ist der Lohn eines edlen Werkes? Der Lohn, die Belohnung ist herrlich! Hüte deine Gedanken wohl, und beachte ebenso sorgfältig, was du sagst. Sprich wenig, doch wenn du redest, so sprich im vollen Bewusstsein deiner Verantwortlichkeit. [...]
Inhalt
Vorwort des deutschen Herausgebers Gottfried von Purucker Vorwort des Verfassers Der Pfad zum Herzen des Universums Alter, Krankheit und Tod Der innere Gott Die große Ketzerei des Sonderseins Liebe ist das Bindemittel im Weltall Der Chela-Pfad Die Buddhas des Mitleids
