

Beschreibung
Schon Pythagoras erkannte, dass Zahlen die Grundlage des Universums bilden, und nur wer diese grundlegenden Bausteine des Lebens versteht, kann das Leben selbst verstehen. Glynis McCants zeigt, was die uralte Wissenschaft der Numerologie über Charakter, Schick...Schon Pythagoras erkannte, dass Zahlen die Grundlage des Universums bilden, und nur wer diese grundlegenden Bausteine des Lebens versteht, kann das Leben selbst verstehen. Glynis McCants zeigt, was die uralte Wissenschaft der Numerologie über Charakter, Schicksal und Lebensweg verrät denn allein im Namen und im Geburtsdatum liegt der Schlüssel, mit dem jeder mehr über sich und die Menschen, die er liebt, erfahren kann.
"Glynis weiß so viel über Zahlen, dass sie die Gelben Seiten überflüssig macht."
Autorentext
Als die junge Schauspielerin und Autorin Glynis McCants vor neunzehn Jahren wegen Liebeskummer das erste Mal eine Numerologin aufsuchte, ahnte sie nicht, dass sie damit den wahren Sinn ihres Lebens finden würde. Seit dieser Zeit beschäftigt sie sich mit der Wissenschaft der Zahlen. Sie ist in zahlreichen Fernseh- und Radioshows aufgetreten und ist Hollywoods bedeutendster Numerologin.
Leseprobe
Einführung in die Numerologie
Sie lesen dieses Buch sicherlich deshalb, weil Sie mit Hilfe der Numerologie Ihr Leben verbessern wollen. Wahrscheinlich sind Sie, wie die meisten von uns, auf der Suche nach Seelenfrieden und Gelassenheit.
Ich habe eine gute Nachricht für Sie, denn Sie haben sich an die richtige Adresse gewandt. Die Numerologie wird Sie von den Fesseln Ihrer Vergangenheit befreien und Ihnen helfen, Ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Sie beantwortet Fragen wie »Was kann ich leisten? Was macht mich glücklich? Wie sehen meine natürlichen Gaben aus?«
Seit neunzehn Jahren beschäftige ich mich mit Numerologie und habe weit über 9000 Sitzungen gehalten, daher weiß ich, dass Sie mit Hilfe von Zahlen emotionale und körperliche Heilung finden können. Jedes Mal, wenn ich Zahlen deute, stoße ich auf eine Geschichte. Ich sehe mir die Zahlentabelle meiner Klienten an und erkenne sofort den Ursprung der Konflikte in ihrem Leben. Ich kann ihnen ihre Stärken und Schwächen nennen und ihnen zeigen, wie diese Eigenschaften interagieren und zu Freude und Schmerz führen und was die Klienten tun können, um ihre Lebenserfahrungen zu verbessern. Die Numerologie hat eine heilende Wirkung. Anhand der Numerologie können Sie erkennen, was Sie wirklich wollen; mit ihrer Hilfe finden Sie den Weg zum Erfolg. Dieses Buch will Ihnen helfen, sich selbst zu erkennen. Wie lautet Ihre Lebensaufgabenzahl? Ihre Seelenzahl? Ihre Persönlichkeitszahl? Ihre Powernamenzahl? Ihre Geburtstagszahl? Und schließlich Ihre Schicksalszahl? Wenn Sie verstehen, was diese Zahlen bedeuten, erhalten Sie die Informationen, die nötig sind, um das Beste aus Ihrem Leben zu machen und unnötige Konflikte mit anderen zu vermeiden. Ich verwende in diesem Buch zwar das pythagoreische Zahlensystem, jedoch mit meinen ganz persönlichen Schlussfolgerungen. Ich hatte viele einzigartige Erkenntnisse in dieser Wissenschaft, die ich Ihnen gern weitergeben möchte. Dieses Buch ist mit meinen persönlichen Einsichten durchsetzt und wurde mit der Absicht verfasst, die Numerologie für Sie so einfach wie möglich zu machen, damit Sie mit ihrer Hilfe Ihr eigenes Leben entschlüsseln können. Es vereinfacht die Wissenschaft der Numerologie für den Alltagsgebrauch und ist somit der ultimative Selbsthilferatgeber.
Pythagoras und die Geburt der Numerologie
Die Numerologie ist nicht neu, und es handelt sich mitnichten um eine Modeerscheinung. Von Beginn menschlicher Geschichte an bilden Zahlen eine Informationsquelle über die Menschen und ihre Welt. Die Numerologie die Wissenschaft, aus Zahlen Kenntnisse über das Leben zu gewinnen existiert seit mindestens 2500 Jahren. Damals schuf Pythagoras, ein griechischer Mathematiker, der im sechsten vorchristlichen Jahrhundert geboren wurde, das pythagoreische Zahlensystem.
Pythagoras war nicht nur Mathematiker, sondern auch Philosoph und Theoretiker, und seine Zahlenforschung hob die Wissenschaft der Numerologie aus der Taufe. Er übte einen großen Einfluss auf die westliche Gedankenwelt aus und gilt als Begründer der Geometrie, nicht zuletzt aufgrund des pythagoreischen Lehrsatzes, der Formel für rechtwinklige Dreiecke. Aber vor allem war Pythagoras der erste Mensch, der erkannte, dass Zahlen die Grundlage des Universums bilden etwas, das moderne Physiker für selbstverständlich erachten.
Obwohl Pythagoras eine historische Gestalt ist und tatsächlich gelebt hat, liegen viele Aspekte seines Lebens im Dunkel von Mythos und Legende.
Sicher ist, dass Pythagoras im sechsten Jahrhundert vor Christus im griechischen Samos geboren wurde. Meist wird berichtet, dass er volle einhundert Jahre lebte. Zu Beginn seines Lebens führte ihn die Suche nach Wahrheit nach Ägypten, wo er bei den Chaldäern studierte. Man nimmt an, dass er ungefähr zweiundzwanzig Jahre in Ägypten blieb und dort seine maßgeblichen mathematischen Theorien entwickelte.
Pythagoras gründete im Jahr 525 vor Christus im unteritalienischen Croton seine eigene philosophische Schule. Das wichtigste Dogma der pythagoreischen Gesellschaft lautete, dass die Wirklichkeit auf ihrer tiefsten Ebene mathematischer Natur ist. Pythagoras glaubte, dass die Welt auf der Macht der Zahlen aufbaut; alles Sichtbare und Unsichtbare kann auf ganz bestimmte Zahlen zurückgeführt werden.
Zu seiner Zeit war es Allgemeinwissen, dass das Universum aus schwingender Energie erschaffen wurde; moderne Wissenschaftler würden wohl von Wellenlängen oder elektromagnetischer Energie sprechen. Die Eigenschaften dieser Energie ließen sich durch Zahlen verständlich machen: Jede Zahl schwingt auf ihre eigene Weise, und in ihrem Kern besteht Materie stets aus dieser schwingenden, numerologischen Energie. Da Pythagoras lehrte, dass jede Zahl eine einzigartige numerische Eigenschaft aufweist, muss man um die Eigenschaften eines Menschen, eines Ortes oder eines Sachverhalts zu verstehen nur herausfinden, aus welchen Zahlen seine schwingende Energie besteht.
Reste der pythagoreischen Theorie sind uns im Laufe der Jahrhunderte nicht nur in der Numerologie überliefert worden, sondern beispielsweise auch in den Werken eines so großen Denkers wie Plato, der über der Tür seiner Schule die Worte eingemeißelt hatte: Tritt nicht ein, wenn du von Geometrie nichts weißt. Plato, der ein Jahrhundert nach Pythagoras auf die Welt kam und gemeinhin als der bedeutendste Philosoph des antiken Griechenland gilt, gestand offen ein, wie viel er Pythagoras zu verdanken hatte.
Der Astronom Johannes Kepler (15711630) verkündete: Gott ist Geometrie. Mehrere hundert Jahre später erklärte der Maler Paul Klee (18791940) all jenen, die seine moderne Kunst verwarfen, dass wir in der Kunst nicht auf die Form reagieren, sondern auf die geometrische Konstruktion hinter der Form. Während ich diese Worte schreibe, findet im Los Angeles County Museum eine Ausstellung mit den Werken von Jasper Johns statt, der mehrere Jahre lang nichts anderes malte als Zahlen. Ihn faszinierte die Vorstellung, dass man als Künstler zwar alles andere darstellen kann, aber eine Zahl immer nur durch eine Zahl: Sie ist das nicht weiter zu vereinfachende Element, der grundlegende Baustein. Wer die unsichtbaren Muster oder Zahlen des Lebens begreift, versteht das Leben selbst.
Pythagoras glaubte, dass sich die Schwingung beziehungsweise der »Ton« des Universums exakt im Augenblick der Geburt sowohl auf den Charakter eines Menschen als auch auf sein Schicksal auswirkt. Diese numerologische »Blaupause« stellt jeden Menschen in ein System, das von Ebene 1 (in erster Linie charakterisiert durch Selbstfindung) bis Ebene 9 (in erster Linie charakterisiert durch Selbstlosigkeit) reicht. Das pythagoreische Verständnis der numerischen Schwingungen und ihrer Auswirkung auf den Menschen wird erst allmählich als Wissenschaft anerkannt. Pythagoras hatte sich zum Ziel gesetzt, der Welt zu zeigen, dass Zahlen die Macht haben, dem ganzen Leben Einheit und Harmonie zu bringen. Ich habe das Privileg, diese Wissenschaft nun mit Ihnen teilen zu dürfen, und ich hoffe, dass das große Ziel von Pytha…
