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Chancen und Risiken kommunaler Kriminalprävention

  • Kartonierter Einband
  • 310 Seiten
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Seit den 1990er Jahren findet eine stetige Expansion der kommunalen Kriminalprävention statt. Dies zeigt sich vor allem in der gro... Weiterlesen
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Beschreibung

Seit den 1990er Jahren findet eine stetige Expansion der kommunalen Kriminalprävention statt. Dies zeigt sich vor allem in der großen Zahl von lokalen Präventionsräten, die mittlerweile in sehr vielen Kommunen anzutreffen sind. Die vorliegende Studie befasst sich mit den Chancen und Risiken kommunaler Kriminalprävention. Anhand von sechzehn qualitativen Interviews mit Angehörigen und Experten aus diesem speziellen Feld ist ein Bild entstanden, das viele Hintergründe aufzeigt und erklärt.

Vorwort
Aktuelle Hintergründe

Autorentext
Dr. Gisbert van Elsbergen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück.

Inhalt
1 Einleitung.- 1.1 Problemaufriss und leitende Fragestellung.- 1.2 Ziel der Arbeit.- 1.3 Aufbau der Arbeit.- 2 Quellenlage.- 3 Kommunale Kriminalprävention als problematischer Sachverhalt.- 3.1 Grundlagen und Grundannahmen der kommunalen Kriminalprävention.- 3.1.1 Sozialpolitik.- 3.1.2 Kriminalpolitik.- 3.1.3 Zwischen Sozial- und Kriminalpolitik.- 3.1.4 Soziale Probleme.- 3.1.5 Themen der kommunalen Kriminalprävention.- 3.2 Strukturen (in) der kommunalen Kriminalprävention.- 3.2.1 Das Deutsche Forum für Kriminalprävention.- 3.2.2 Die Entwicklung in Niedersachsen.- 3.2.3 Der Landespräventionsrat Niedersachsen.- 3.2.4 Kommunale Kriminalprävention in Osnabrück.- 3.2.5 Kommunale Kriminalprävention in Lingen.- 3.2.6 Kommunale Kriminalprävention in Oldenburg.- 3.2.7 Zusammenfassung.- 3.3 Beschreibung der kriminalpolitischen Konzeptionen.- 3.3.1 Zero tolerance.- 3.3.2 Broken windows.- 3.3.3 Community policing.- 3.3.4 Neighbourhood-Watch.- 3.3.5 Ausdifferenzierungen der Kustodialisierung.- 3.4 Forschung für kommunale Kriminalprävention.- 3.4.1 Kriminologische Regionalanalysen.- 3.4.2 Die Sicherheitsumfrage als Forschungsinstrument in der kommunalen Kriminalprävention.- 3.4.3 Evaluationen von Maßnahmen.- 3.4.4 Sonstige Forschungen zum Thema kommunale Kriminalprävention.- 3.4.5 Zusammenfassendes Fazit.- 3.5 Medien und kommunale Kriminalprävention.- 3.6 Forschung über kommunale Kriminalprävention.- 4 Methodisches Vorgehen.- 4.1 Disziplinäre Zugangsweisen.- 4.1.1 Juristische Herangehensweise.- 4.1.2 Geographische Forschungstradition.- 4.1.3 Politologische Herangehensweise.- 4.1.4 Soziologische Herangehensweise.- 4.2 Einordnung des Forschungsvorhabens.- 4.3 Zur Auswahl der Forschungsmethode.- 4.3.1 Teilnehmende Beobachtung.- 4.3.2 Feldzugang.- 4.4 Schritte des Forschungsprozesses.- 4.4.1 Beschreibung der Untersuchungspopulation.- 4.4.2 Realisierung der Interviews.- 4.4.3 Interviewort und Atmosphäre der Interviews.- 4.4.4 Interview-Technik Art der Interview-Form.- 4.4.5 Dauer und Länge der Interviews.- 4.5 Störungen und Fehler im Verlauf der Interviews.- 4.5.1 Heikle/sensible Themen in den Interviews.- 4.5.2 Vergessene (verlorene vermisste verborgene) Themen.- 4.6 Phasen der Auswertung.- 4.6.1 Methode der Auswertung.- 4.6.2 Erstellung der Transkriptionen.- 4.6.3 Transkriptionszeichen im einzelnen.- 4.6.4 Sprache in den Interviews.- 4.6.5 Erstellung der Themenmatrix.- 5 Empirische Analysen.- 5.1 Art der Darstellung der Ergebnisse.- 5.2 Reaktionen auf die Einstiegsformulierung.- 5.3 Die Kenntnisse zu den Strukturen der kommunalen Kriminalprävention.- 5.3.1 Der lokale Bezug zur kommunalen Kriminalprävention.- 5.3.2 Der Landespräventionsrat Niedersachsen.- 5.3.3 Das Deutsche Forum für Kriminalprävention.- 5.3.4 Die Alternativen zur kommunalen Kriminalprävention.- 5.4 Kriminalpolitische Positionen.- 5.4.1 Zero tolerance.- 5.4.2 Bröken windows Theorie.- 5.4.3 Community policing.- 5.4.4 Bürgernahe Polizei.- 5.4.5 Kustodialisierung.- 5.5 Die Forschung.- 5.6 Soziale Probleme.- 5.6.1 Das größte soziale Problem.- 5.6.2 Die Integration als Problem.- 5.6.3 Die Jugend im Fokus.- 5.6.4 Das Schuleschwänzen.- 5.6.5 Die Prostitution.- 5.6.6 Sozialpolitik und Kriminalpolitik.- 5.6.7 Die Kriminalitätsfurcht.- 5.7 Kriminalitätsprobleme.- 5.7.1 Der Wohnungseinbruch.- 5.7.2 Die Drogenkriminalität.- 5.7.3 Die Wirtschaftskriminalität.- 5.7.4 Der Überwachungsstaat.- 5.8 Polizei und Sozialarbeiter.- 5.9 Meinungen zum Themenkomplex Medien.- 5.10 Nicht behandelte Themen und Randthemen.- 5.11 Zwischenergebnisse.- 6 Theorien abweichenden Verhaltens.- 6.1 Ätiologische Ansätze.- 6.1.1 Die Subkulturtheorien.- 6.1.2 Die Anomie-Theorie.- 6.1.3 Die Theorie der differentiellen Assoziation.- 6.1.4 Die Bedeutung für die Vorstellungen von Prävention.- 6.2 Interaktionistische Ansätze.- 6.2.1 Die Präventivwirkung des Nicht-Wissens.- 6.2.2 Der Etikettierungs-Ansatz.- 6.2.3 Die White-Collar Kriminalität.- 6.2.4 Die Bedeutung für die Vorstellungen von Prävention.- 6.3 Zusammenfassendes Fazit.- 7 Schlussanalysen.- 8 Fazit Risiken und Chancen.- 9 Anhang.- Literatur.

Produktinformationen

Titel: Chancen und Risiken kommunaler Kriminalprävention
Untertitel: Eine qualitativ-empirische Analyse
Autor:
EAN: 9783531147697
ISBN: 978-3-531-14769-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaft
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 310
Gewicht: 408g
Größe: H217mm x B151mm x T17mm
Jahr: 2005
Auflage: 2005

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