

Beschreibung
Wer ist die geheimnisvolle Schwarze Frau der Wittelsbacher? Was hatte es mit der Eisernen Jungfrau für eine Bewandtnis? Woher hat das unheimliche Fausttürchen seinen Namen? Was treibt der Teufel an der Turmspitze von St. Peter? Warum kann niemand die Kunstreic...Wer ist die geheimnisvolle Schwarze Frau der Wittelsbacher? Was hatte es mit der Eisernen Jungfrau für eine Bewandtnis? Woher hat das unheimliche Fausttürchen seinen Namen? Was treibt der Teufel an der Turmspitze von St. Peter? Warum kann niemand die Kunstreiche Uhr im Dom richten? Was hat es mit dem Geisterhaus in Allach auf sich? Wie gelang es den Münchnern den tödlichen Basilisken zu überlisten? Was bedeutete der Traum Dr. Guddens vor dem Tod König Ludwig II.? Welchen Frevel büßt der Geizhals vom Promenadeplatz? Wo in München versteckte sich Agnes Bernauer vor Herzog Ernst? Wie sind Brezen und Salzstangen entstanden? Wo wurde der Schatz in der Michaelkirche verborgen? Wer ist das Angst einflößende Gespenst in der Residenz? Auf diese und andere Fragen gibt das Buch Antwort. Zudem erfährt der Leser durch einen sachkundigen Kommentar geschichtliche Hintergründe und Zusammenhänge, Erklärungen für heute wenig bekannte Begriffe, wie Quatembermanndl oder Gugel, was bei der Herstellung von Wünschelrute, Liebeszauber oder Hexenschemel zu beachten ist, und vieles mehr.
Autorentext
siehe Wikipedia unter Schinzel-Penth Gisela
Klappentext
Wer ist die geheimnisvolle "Schwarze Frau" der Wittelsbacher? - Was hatte es mit der "Eisernen Jungfrau" für eine Bewandtnis? - Woher hat das unheimliche Fausttürchen seinen Namen? - Was treibt der Teufel an der Turmspitze von St. Peter? - Warum kann niemand die "Kunstreiche Uhr" im Dom richten? - Was hat es mit dem Geisterhaus in Allach auf sich? - Wie gelang es den Münchnern den tödlichen Basilisken zu überlisten? - Was bedeutete der Traum Dr. Guddens vor dem Tod König Ludwig II.? - Welchen Frevel büßt der Geizhals vom Promenadeplatz? - Wo in München versteckte sich Agnes Bernauer vor Herzog Ernst? - Wie sind Brezen und Salzstangen entstanden? - Wo wurde der Schatz in der Michaelkirche verborgen? - Wer ist das Angst einflößende Gespenst in der Residenz? Auf diese und andere Fragen gibt das Buch Antwort. Zudem erfährt der Leser durch einen sachkundigen Kommentar geschichtliche Hintergründe und Zusammenhänge, Erklärungen für heute wenig bekannte Begriffe, wie Quatembermanndl oder Gugel, was bei der Herstellung von Wünschelrute, Liebeszauber oder Hexenschemel zu beachten ist, und vieles mehr.
Leseprobe
Die Schwarze Frau der Wittelsbacher In den Wittelsbacher Schlössern, vor allem in der Residenz, in Schleißheim, in Nymphenburg und sogar in Aschaffenburg, er-scheint von Zeit zu Zeit eine geheimnisvolle Geistergestalt aus dem Jenseits. Sie ist groß und schlank und ganz schwarz gekleidet. Auch um den Kopf trägt sie einen schwarzen Schleier. Ihr Gewand ist oben am Hals mit etwas Pelz verziert. In der Hand trägt sie einen Apfel. Unhörbaren Schrittes wandelt sie jeweils durch die Räume, deren Schlösser und Türen sich lautlos von selbst öffnen und wieder schließen. Das verhängnisvolle Erscheinen der Schwarzen Frau kündigt im-mer den Tod von einem Mitglied des Hauses Wittelsbach an. Der Schriftsteller Hefner-Alteneck schreibt in seinen Lebenserinnerun-gen (München 1899, S. 190), dass er die Schwarze Frau auf Schloss Aschaffenburg, wo sich die königliche Familie gerade aufhielt, um der in München grassierenden Cholera zu entgehen, selbst gesehen habe. Kurz darauf starb Königin Therese am 26. Oktober 1854. Sogar nach dem Kostümball am Faschingsdienstag 1864, den Kö-nigin Marie anlässlich der hundert Jahre zuvor also 1764 erfolg-ten Eröffnung des Residenztheaters, in historischen Gewändern je-ner Zeit gab, soll die Schwarze Frau dabei gewesen sein. Es sei zwar, wie es heißt, die Königin selbst gewesen, die im historisch genauen Kostüm der Kurfürstin Maria Anna gekleidet gewesen sein soll, dennoch folgten kurz darauf gleich drei Wittelsbacher einander in den Tod; am 10. März 1864 König Max, am 2. April 1864 Erz-herzogin Hildegarde und am 26. April 1864 Prinzessin Luitpold. Die Leute aber behaupteten, es sei nicht die als Kurfürstin Anna Maria verkleidete Königin gewesen, die man gesehen habe, sondern die Schwarze Frau selbst, denn diese sei zur gleichen Zeit langsam dahinwandelnd nicht im Theater, wie die Königin sondern in der Residenz wahrgenommen worden. Viele solche Beispiele über das Erscheinen dieser Schwarzen Frauund dem nachfolgenden Tod eines Wittelsbachers werden erzählt. So erzählte beispielsweise Prinz Adalbert von Bayern bei einer Tee-Gesellschaft, bei der Prinzessin Pilar anwesend war, die den Vorfall später berichtete (im April 1974), dass ihm im Traum die Schwarze Frau erschienen sei. Alle rätselten, was das wohl zu bedeuten habe. Wenige Tage später verunglückte Adalberts Sohn Prinz Konstantin bei einem Flugzeugabsturz tödlich.
Inhalt
Inhalt
Wie der Name München entstand 11
Herzog Heinrich und der Löwe 12
Der Götze mit den drei Gesichtern 17
Die Poppelen vom Glockenbach 17
Der Synagogenbrand 19
Das älteste Rathaus Münchens 20
Das Wurmeck 20
Onuphrius am Marienplatz 22
Der Mord an der Herzogin 23
Der Affe im Alten Hof 25
Diez von Swinburg, der Ritter ohne Kopf 28
Die Gugelmänner 30
Ludwig der Bayer und das Ettaler Haus 30
König Armleder von Armleders Gnaden 34
Der Brezenreiter von Hl. Geist 35
Der Mönch im Panier der Schuhmacher 36
Die Sauerbäcken von München 37
Die Söhne des Hisan 39
Der Tod Kaiser Ludwigs 40
Die Hundskugel 43
Die Geisterreiter am Schönen Turm 44
Der unglückliche Goldschmied beim Schönen Turm 46
Das Pestgespenst 49
Der Schäfflertanz in München 51
Der Metzgersprung in den Fischbrunnen 54
Die Bäckerschnelle 57
Der ungewöhnliche Liebesbote 57
Der Basilisk im Spiegelbrunnen 58
Die Gründung des Münchner Domes 59
Die bestraften Räuber 62
Die Türme der Frauenkirche 63
Der Teufelstritt im Dom 64
Der Baumeister und der Teufel 66
Der Fußabdruck in der Frauenkirche 67
Der Balken im Dach der Frauenkirche 68
Das Steinbild am Dom 68
Das rätselhafte Zeichen in der Frauenkirche 70
Die "kunstreiche Uhr" in der Frauenkirche 72
Die zersprungene Glocke 74
Das Hungerbrünndl am Dom 75
Der hl. Benno, Schutzpatron von München 76
Der Schwedenkönig und der hl. Benno 78
Der Kardinalhut des Melchior Khlesl 79
Das Gelübde der Schwertfeger 80
Die gesenkten Hände der Erbschleicherin 81
Walburga und der Zeisig 82
Kaiser Ludwig im Dom 84
Seltsame Sagen um die Frauenkirche 85
Die Türkenfahne im Dom 85
Die Frauenuhr und der Tod von Kaiser Karl VII. 86
Das Gnadenbild Mariae Rosen 86
Das schwarze Kreuz mit den silbernen Beinen 88
Bischof Tulbeck und das Mariahilfbild 89
Der seltsame Traum von Johannes Tulbeck 90
Wie der lange Franz seine Seele wieder bekam 91
Die Quatembermanndln in der Frauenkirche 93
Die reiche Witwe und ihre Freier 94
Der Türmer, die Turmstube und der fliegende Mechaniker 95
Die Kugel in St. Peter 97
Der Teufel am Turm von St. Peter 98
Die Gnadenbilder von St. Peter 100
Die Papstkrönung von München 100
Die Jakobidult 101
Der Sprung über das Feuer 102
Das Jackelschutzen 103
Die schöne Urschel 105
Herzog Christoph 106
Die Jagd in der Hirschau 107
Der Stein in der Residenz 108
Herzog Christoph und der Graf aus Tirol 109
Der Held und der Geizkragen 110
Herzog Christoph und die Bären 112
Der gefangene Herzog 114
Der starke Schmied von Sendling 117
Peter Fleckerl vom Rindermarkt 118
Der hölzerne Esel und der Löffelwirt 120
Woher das Kosttor seinen Namen hat 121
Die schöne Kunigunde 121
Die Madonna in der Bürgersaalkirche 122
Das wächserne Christkind 123
Das Gregorifest 124
Der unselige Advokat 125
Das Gasthaus: Zum Koch in der Hölle 126
Die böse Münchnerin als Kalb 127
Die Gnadenbilder von St. Jakob am Anger 128
Barbara von Bayern 129
Die Legende von Beatrix im Angerkloster 131
Der unglückliche Kaiser 132
Die untreue Nonne 133
Der Poltergeist im Angerkloster 134
Die Gründung der St. Salvator-Kirche 135
Der Turm von St. Michael 136
Die Kanone in St. Michael 137
Der Schatz in der Michael…