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Geschichtliche Grundbegriffe

  • Kartonierter Einband
  • 9000 Seiten
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"... Das Standardwerk im roten Schuber gehört ins Bücherbord eines jeden Geschichtsstudenten, ja überhaupt eines jeden Geschi... Weiterlesen
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Beschreibung

"... Das Standardwerk im roten Schuber gehört ins Bücherbord eines jeden Geschichtsstudenten, ja überhaupt eines jeden Geschichtsinteressierten. Ein Platz dafür wird sich schon finden lassen." Volker Ullrich (Die Zeit, 10.2.2005)

Das achtbändige Lexikon "Geschichtliche Grundbegriffe" (Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Hrsg. von Otto Brunner, Werner Conze und Reinhart Koselleck, 1972 - 1997) gilt als eines der international bedeutendsten interdisziplinären Standardwerke zur Geschichte historischer Begriffe. Führende Wissenschaftler vieler Fakultäten (u. a. Ernst-Wolfgang Böckenförde, Hans Ulrich Gumbrecht, Reinhart Koselleck, Christian Meier) untersuchen die zentralen Leitbegriffe der politisch-sozialen Welt: die tradierten vorrevolutionären Termini wie "Gesellschaft" und "Staat" oder die Neologismen wie "Kommunismus", "Faschismus"oder "Antisemitismus" und schließlich die erst in und durch die Moderne zu Begriffen aufrückenden Vokabeln wie "Klasse", "Bedürfnis", "Fortschritt"und "Geschichte". Dabei werden die weit über 100 ausgewählten Termini darauf befragt, wie sie sich im Laufe der Französischen und der Industriellen Revolution zu politisch-sozialen Leitbegriffen auskristallisieren und unser heutiges historisches Bewußtsein durchdringen konnten. Ja, man könnte so weit gehen, ohne diese Schlüsselbegriffe der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Organisation gebe es kein Geschichtsverständnis im modernen Sinn. Denn die leitende Prämisse der "Geschichtlichen Grundbegriffe" lautet: Geschichte schlägt sich in bestimmten Begriffen nieder und wird in ihnen überhaupt erst zur Geschichte.

Autorentext
Reinhart Koselleck, geb. am 23. April 1923 in Görlitz, gest. am 3. Februar 2006. Akademische Ausbildung: 1947-53 Studium der Geschichte und Philosophie, des Staatsrechts und der Soziologie an den Universitäten Heidelberg und Bristol/England. 1954 Promotion ( Kritik und Krise ). 1954-56 Lektor an der Universität Bristol (England). 1956-56 Assistent am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. 1960-65 Mitarbeiter im "Arbeitskreis für Moderne Sozialgeschichte" in Heidelberg, seit 1966 Mitglied, seit 1986 dessen Vorsitzender. 1965 Habilitation ( Preußen zwischen Reform und Revolution ). Akademische Lehrer: Conze, Gadamer, Kühn, Löwith, Heidegger, Schmitt, Weber, Forsthof, V. von Weizsäcker Wissenschaftliche Tätigkeiten, einschließlich der Gastprofessuren: 1966-67 Professor für Politische Wissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. 1966-73 Mitglied des Gründungsausschusses der Universität Bielefeld. 1968-73 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Heidelberg. 1974-88 Professor für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld. 1974-79 Direktor am Zentrum für interdisziplinäre Forschung Bielefeld. 1987-89 Mitglied des Wissenschaftskollegs zu Berlin. 1993 Mitglied des Collegiums Budapest. 1996/97 Warburg Haus Hamburg, 1998 Netherlands Institute for Advanced Study in the Humanities and Social Sciences Gastprofessuren in Tokio (1978), Paris (1979 und 1982 Directeur associé an der E.H.E.S.S.), New York (1986, 1991 New School for Social Research), Chicago (1988-90), New York (1992 Columbia University). Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Historik (Theorie der Geschichte), Begriffs- und Sprachgeschichte, anthropologische Grundlagen der Geschichte, Ikonologie, Sozial-, Rechts- und Verwaltungsgeschichte Wissenschaftliche Großprojekte: Mitherausgeber des neunbändigen Lexikons Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon der politisch-sozialen Sprache in Deutschland Akademische Auszeichnungen, Ehrendoktorate, allgemeine Ehrungen: 1974 Reuchlin-Preis der Stadt Pforzheim, 1989 Preis des Historischen Kollegs, 1989 Ehrendoktor der Universität Amsterdam; 1993 Ehrenmedaille der Ecole des Hautes Etudes en Science Sociales, Paris; 1999 Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, 2003 Historikerpreis der stadt Münster Mitgliedschaften in Akademien: Mitglied der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften in Düsseldorf, Korrespondierendes Mitglied der Heidelberger und der Göttinger Akademie der Wissenschaften, Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München, Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, Corresponding Fellow of The British Academy und Korrespondierendes Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Träger des Sigmund-Freud-Preises für wissenschaftliche Prosa 1999.

Klappentext

Das achtbändige Lexikon Geschichtliche Grundbegriffe (Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Hrsg. von Otto Brunner, Werner Conze und Reinhart Koselleck, 1972 - 1997) gilt als eines der international bedeutendsten interdisziplinären Standardwerke zur Geschichte historischer Begriffe. Führende Wissenschaftler vieler Fakultäten (u. a. Ernst-Wolfgang Böckenförde, Hans Ulrich Gumbrecht, Reinhart Koselleck, Christian Meier) untersuchen die zentralen Leitbegriffe der politisch-sozialen Welt: die tradierten vorrevolutionären Termini wie Gesellschaft und Staat oder die Neologismen wie Kommunismus, Faschismusoder Antisemitismus und schließlich die erst in und durch die Moderne zu Begriffen aufrückenden Vokabeln wie Klasse, Bedürfnis, Fortschrittund Geschichte. Dabei werden die weit über 100 ausgewählten Termini darauf befragt, wie sie sich im Laufe der Französischen und der Industriellen Revolution zu politisch-sozialen Leitbegriffen auskristallisieren und unser heutiges historisches Bewußtsein durchdringen konnten. Ja, man könnte so weit gehen, ohne diese Schlüsselbegriffe der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Organisation gebe es kein Geschichtsverständnis im modernen Sinn. Denn die leitende Prämisse der Geschichtlichen Grundbegriffe lautet: Geschichte schlägt sich in bestimmten Begriffen nieder und wird in ihnen überhaupt erst zur Geschichte.



Zusammenfassung
Das achtbändige Lexikon »Geschichtliche Grundbegriffe« (Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Hrsg. von Otto Brunner, Werner Conze und Reinhart Koselleck, 1972 - 1997) gilt als eines der international bedeutendsten interdisziplinären Standardwerke zur Geschichte historischer Begriffe. Führende Wissenschaftler vieler Fakultäten (u. a. Ernst-Wolfgang Böckenförde, Hans Ulrich Gumbrecht, Reinhart Koselleck, Christian Meier) untersuchen die zentralen Leitbegriffe der politisch-sozialen Welt: die tradierten vorrevolutionären Termini wie »Gesellschaft« und »Staat« oder die Neologismen wie »Kommunismus«, »Faschismus«oder »Antisemitismus« und schließlich die erst in und durch die Moderne zu Begriffen aufrückenden Vokabeln wie »Klasse«, »Bedürfnis«, »Fortschritt«und »Geschichte«. Dabei werden die weit über 100 ausgewählten Termini darauf befragt, wie sie sich im Laufe der Französischen und der Industriellen Revolution zu politisch-sozialen Leitbegriffen auskristallisieren und unser heutiges historisches Bewußtsein durchdringen konnten. Ja, man könnte so weit gehen, ohne diese Schlüsselbegriffe der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Organisation gebe es kein Geschichtsverständnis im modernen Sinn. Denn die leitende Prämisse der »Geschichtlichen Grundbegriffe« lautet: Geschichte schlägt sich in bestimmten Begriffen nieder und wird in ihnen überhaupt erst zur Geschichte.

Leseprobe
Aus der Einleitung zum Begriff »Ideologie« »Der Ideologiebegriff gehört nicht zu jenen Begriffen, deren Ursprung und erste Entwicklungsphase bereits vor der Neugestaltung des alteuropäischen politisch-sozialen Begriffs- und Kategoriesystems liegt. Charakteristisch für ihn ist vielmehr, daß er in der Zeit dieses Umbruchs und ihrer tiefgreifendsten historischen Umwälzung, der Französischen Revolution, geprägt wurde. Dabei hatten seine Schöpfer, die sog. französischen Ideologen, nur den Namen für eine neue, von ihnen entworfene Wissenschaft bilden wollen. Daß der Ideologiebegriff dann seinen philosophisch- unpolitischen Sinn verlor und zu einem polemisch verwendeten Schlagwort wurde, verdankt er Napoleon und der politischen Publizistik, vor allem der ersten Hälfte des 19. Jh. Dort wird er zu einem Kampfbegriff in verbalpolitischen Auseinandersetzungen, als der er mindestens zum Teil bis heute bekannt ist. Von dort übernehmen ihn auch Marx und Engels und geben ihm eine spezifische Bedeutung ...«

Produktinformationen

Titel: Geschichtliche Grundbegriffe
Untertitel: Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Band 1-8/2
Editor:
EAN: 9783608915006
ISBN: 978-3-608-91500-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Klett-Cotta Literatur
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 9000
Gewicht: 10160g
Größe: H400mm x B240mm x T155mm
Jahr: 2004
Auflage: Studienausg.