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Schädel sein
Georges Didi-Huberman

Wer Denken sagt, meint Gehirn - aber damit zugleich auch Schädel. Doch ist es, als wäre das Gehirn von einer konstitutiven Blindhe... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 88 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Wer Denken sagt, meint Gehirn - aber damit zugleich auch Schädel. Doch ist es, als wäre das Gehirn von einer konstitutiven Blindheit geschlagen, die es daran hindert, zu erkennen oder auch zu spüren, daß es sich im Kontakt mit einer Wand befindet: jener des Schädels. Georges Didi-Huberman zeigt, wie das "Zauberkästchen" des Schädels, jene "knöcherne Schatulle" und die darin verborgenen Geheimnisse eine lange Tradi-tionsreihe von Künstlern fasziniert - von Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer bis hin zu Giuseppe Penone, dem italienischen Bildhauer und prominenten Vertreter der Arte Povera. Immer wieder kreist Penone um jenen unbekannten taktilen Raum, jene sich der Wahrnehmung entziehende Kontaktzone von Gehirn und Schädel, die er zum Gegenstand seiner topographischen Entwürfe macht. Georges Didi-Huberman nimmt Penones "Landschaften des Gehirns" zum Ausgangspunkt eines ebenso instruktiven wie persönlichen Essays. Die Frage nach der Skulptur als plastischem Gegenstand und Objekt des Denkens entfaltet der renommierte Kunsthistoriker zu einer umfassenden Reflexion über das Verhältnis von Kunst und philosophischem Denken."Dieses Gehäuse zu öffnen birgt die Gefahr, in ihm zu versinken, in ihm den Kopf zu verlieren, von ihm verschlungen zu werden."

Autorentext

Georges Didi-Huberman lehrt an der »École des Hautes Études en
Sciences Sociales« (EHESS) in Paris. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Methodologie der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft, die Theorie und Philosophie des Bildes sowie psychoanalytische Studien zur Kunst und des Blicks. Er ist Träger des Hans-Reimer-Preises der Aby-Warburg-Stiftung in Hamburg.



Klappentext

Wer Denken sagt, meint Gehirn - aber damit zugleich auch Schädel. Doch ist es, als wäre das Gehirn von einer konstitutiven Blindheit geschlagen, die es daran hindert, zu erkennen oder auch zu spüren, dass es sich im Kontakt mit einer Wand befindet: jener des Schädels. Georges Didi-Huberman zeigt, wie das »Zauberkästchen« des Schädels, jene »knöcherne Schatulle« und die darin verborgenen Geheimnisse eine lange Traditionsreihe von Künstlern fasziniert - von Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer bis hin zu Giuseppe Penone, dem italienischen Bildhauer und prominenten Vertreter der Arte Povera. Immer wieder kreist Penone um jenen unbekannten taktilen Raum, jene sich der Wahrnehmung entziehende Kontaktzone von Gehirn und Schädel, die er zum Gegenstand seiner topographischen Entwürfe macht. Georges Didi-Huberman nimmt Penones »Landschaften des Gehirns« zum Ausgangspunkt eines ebenso instruktiven wie persönlichen Essays. Die Frage nach der Skulptur als plastischem Gegenstand und Objekt des Denkens entfaltet der renommierte Kunsthistoriker zu einer umfassenden Reflexion über das Verhältnis von Kunst und philosophischem Denken.

Produktinformationen

Titel: Schädel sein
Untertitel: Ort, Kontakt, Denken, Skulptur
Autor: Georges Didi-Huberman
Übersetzer: Heinz Jatho
EAN: 9783037340257
ISBN: 978-3-03734-025-7
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Diaphanes Verlag
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 88
Gewicht: 137g
Größe: H190mm x B141mm x T8mm
Jahr: 2008
Auflage: 1., 1. Auflage 05.05.2008 01.05.2008
Land: DE

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