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Gender Mainstreaming - eine Innovation in der Gleichstellungspolitik

  • Kartonierter Einband
  • 270 Seiten
Gender Mainstreaming bezeichnet einen Wandel von der Frauen- zur Geschlechterpolitik, der sich auf institutioneller, organisatoris... Weiterlesen
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Beschreibung

Gender Mainstreaming bezeichnet einen Wandel von der Frauen- zur Geschlechterpolitik, der sich auf institutioneller, organisatorischer und auf der Ebene der Beteiligten vollzieht. Dieser Wandel ist aber nur möglich, wenn Männer ein Verständnis dafür entwickeln, dass nicht nur Frauen gemeint sind, sondern auch ihre eigene Alltags- und Berufspraxis. Ob diese neue Strategie der Geschlechterpolitik auch ein Hindernis der Frauenförderung sein kann, ist in der Fachdiskussion umstritten. Die Textsammlung zeigt, in welchem politischen Kontext Gender Mainstreaming entstanden ist, wie es sich zu bekannten Fragen der Benachteiligung und Gleichstellung verhält und welche Chancen der Umsetzung dieses Konzept bietet. Dabei verdeutlichen alle Beiträge, dass die Strategie des Gender Mainstreaming eine innovative und Erfolg versprechende politische Strategie ist, um mehr Chancengleichheit zu erreichen. Die AutorInnen zeigen, dass Politik niemals geschlechtsneutral ist, das Geschlechterverhältnis also in alle politischen Entscheidungsprozesse einbezogen werden muss, um die Gleichheit der Geschlechter herzustellen. Dies impliziert, dass sich in den Lebensverhältnissen, auf die Politik zielt, immer ein Geschlechterverhältnis finden lässt. Gender Mainstreaming lebt also in hohem Maße davon, dass die Beteiligten ihr Handeln bewusst verändern. So plädieren die AutorInnen auch für einen Mentalitätenwechsel, der die Umsetzung von Gender Mainstreaming in politisches Handeln ermöglicht.

Neue Strategien zur Gleichstellungspolitik. Frauenpolitische Konzepte werden bislang von den entsprechenden Ministerien und Gleichstellungsbeauftragten entwickelt. Gender Mainstreaming bedeutet dagegen, dass das Geschlechterverhältnis in allen Politikbereichen generell berücksichtigt wird. Die Textsammlung zeigt, welche Chancen dieses Konzept für die Gleichstellungspolitik bietet. Gender Mainstreaming bezeichnet einen Wandel von der Frauen- zur Geschlechterpolitik, der sich auf institutioneller, organisatorischer und auf der Ebene der Beteiligten vollzieht. Dieser Wandel ist aber nur möglich, wenn Männer ein Verständnis dafür entwickeln, dass nicht nur Frauen gemeint sind, sondern auch ihre eigene Alltags- und Berufspraxis. Ob diese neue Strategie der Geschlechterpolitik auch ein Hindernis der Frauenförderung sein kann, ist in der Fachdiskussion umstritten. Die Textsammlung zeigt, in welchem politischen Kontext Gender Mainstreaming entstanden ist, wie es sich zu bekannten Fragen der Benachteiligung und Gleichstellung verhält und welche Chancen der Umsetzung dieses Konzept bietet. Dabei verdeutlichen alle Beiträge, dass die Strategie des Gender Mainstreaming eine innovative und Erfolg versprechende politische Strategie ist, um mehr Chancengleichheit zu erreichen. Die AutorInnen zeigen, dass Politik niemals geschlechtsneutral ist, das Geschlechterverhältnis also in alle politischen Entscheidungsprozesse einbezogen werden muss, um die Gleichheit der Geschlechter herzustellen. Dies impliziert, dass sich in den Lebensverhältnissen, auf die Politik zielt, immer ein Geschlechterverhältnis finden lässt. Gender Mainstreaming lebt also in hohem Maße davon, dass die Beteiligten ihr Handeln bewusst verändern. So plädieren die AutorInnen auch für einen Mentalitätenwechsel, der die Umsetzung von Gender Mainstreaming in politisches Handeln ermöglicht.

Autorentext

Barbara Riedmüller ist Professorin für Politikwissenschaft an der FU Berlin, Sigrid Gronbach, Dipl.-Politologin, ist dort wissenschaftliche Mitarbeiterin. Silke Bothfeld, Dipl.-Politologin, arbeitet am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin.



Klappentext

Gender Mainstreaming bedeutet, dass in allen Institutionen von Politik und Verwaltung das Geschlechterverhältnis generell berücksichtigt wird. Wissenschaftlerinnen und Praktikerinnen diskutieren hier, ob und welche neuen Chancen dieses Konzept für die Gleichstellungspolitik bietet.



Inhalt
Einleitung: Warum Geschlechterpolitik? Barbara Riedmüller I Definitionen und Begriffsgeschichte Wie Gender in den Mainstream kommt: Konzepte, Argumente und Praxisbeispiele zur EU-Strategie des Gender Mainstreaming Barbara Stiegler Gender Mainstreaming als Operationalisierung des Rechts auf Gleichheit: Ausgangspunkte, Rahmen und Perspektiven einer Strategie Susanne Baer Wenn Frauenpolitik salonfähig wird, verblasst die lila Farbe: Erfahrungen mit Gender Mainstreaming im Bereich internationaler Politik Carolin Callenius II Anwendung des Konzeptes in der öffentlichen Politik Alles Gender - oder? Die Implementierung von Gender Mainstreaming auf Bundesebene Birgit Schweikert Frauen auf die Lehrstühle durch Gender Mainstreaming? Ein neues gleichstellungspolitisches Konzept und seine Bedeutung für den Hochschulbereich Gender Budgets - ein Überblick aus deutscher Perspektive Margit Schratzenstaller III Anwendung des Konzepts in der Arbeitswelt Gibt es eine frauenpolitische Wende durch die Europäische Beschäftigungsstrategie? Friederike Maier Gender im Mainstream von ver.di: Ein Weg in eine geschlechterdemokratische Zukunft?! Ilona Schulz-Müller Gleichstellungspolitik als Klientelpolitik greift zu kurz: Die Möglichkeit von Gender Mainstreaming aus dem Blickwinkel von Männern Stephan Höyng IV Fazit Vom Kopf auf die Füße: Politisches Lernen durch Gender Mainstreaming? Silke Bothfeld und Sigrid Gronbach Autorinnen und Autoren

Produktinformationen

Titel: Gender Mainstreaming - eine Innovation in der Gleichstellungspolitik
Untertitel: Zwischenberichte aus der politischen Praxis
Editor:
EAN: 9783593370385
ISBN: 978-3-593-37038-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Campus Verlag GmbH
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 270
Gewicht: 390g
Größe: H228mm x B154mm x T19mm
Jahr: 2002
Auflage: 1. Aufl. 17.06.2002

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