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Der Mord an Theo van Gogh

  • Kartonierter Einband
  • 106 Seiten
Am 2. November 2004 liegt der Filmemacher Theo van Gogh in Amsterdam ermordet auf der Straße. Der Attentäter ist ein Marokkaner, d... Weiterlesen
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Beschreibung

Am 2. November 2004 liegt der Filmemacher Theo van Gogh in Amsterdam ermordet auf der Straße. Der Attentäter ist ein Marokkaner, der in den Niederlanden geboren wurde und dort aufwuchs. Sein Bekennerschreiben, das er mit einem Messer an den Körper des Opfers geheftet hat, offenbart den radikal-islamistischen Hintergrund der Tat. Ganz Europa ist schockiert. Eine Debatte über die Integration von Einwanderern flammt auf und eskaliert, das Schlagwort vom"Scheitern der multikulturellen Träume"beherrscht die Medien. Geert Mak hat eine Streitschrift verfaßt, die in den Niederlanden starke Diskussionen hervorgerufen hat. Er zeichnet das Bild einer verunsicherten westlichen Gesellschaft, in der Angst zum Ratgeber wird und humanistische Werte unterzugehen drohen. Gleichzeitig erinnert er an die Aufgabe, echte Toleranz zu lehren - mit allen dazugehörigen Konflikten.

Am 2. November 2004 wurde der Filmemacher Theo van Gogh ermordet. Der Attentäter ist ein Marokkaner, der in den Niederlanden geboren wurde und dort aufwuchs. Sein Bekennerschreiben, das er mit einem Messer an den Körper des Opfers heftet, läßt den radikalislamistischen Hintergrund der Tat erkennen. Er wird festgenommen und angeklagt. Die Tat schockiert ganz Europa. Eine immer heftiger geführte Debatte über die Integration von Einwanderern flammt auf, das Schlagwort vom "Scheitern der multi-kulturellen Träume" beherrscht die Medien. Eine moralische Panik ist ausgebrochen. Geert Mak hat die Geschichte dieser Panik aufgeschrieben und zugleich eine Streitschrift verfaßt, die in den Niederlanden starke Diskussionen hervorgerufen hat. Er zeichnet das Bild einer verunsicherten westlichen Gesellschaft, in der Angst zum Ratgeber wird und die humanistischen Werte unterzugehen drohen. Gleichzeitig erinnert er an die echte Aufgabe, Toleranz zu lehren - mit allen dazugehörenden Konflikten.

Autorentext
Geert Mak, geboren 1946, war viele Jahre Redakteur des NRC Handelsblad und lebt nun als freier Publizist. 2008 wird ihm der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung verliehen.

Produktinformationen

Titel: Der Mord an Theo van Gogh
Untertitel: Geschichte einer moralischen Panik
Übersetzer:
Autor:
EAN: 9783518124635
ISBN: 978-3-518-12463-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Klinische Fächer
Anzahl Seiten: 106
Gewicht: 100g
Größe: H177mm x B109mm x T12mm
Jahr: 2005
Auflage: 3. A.
Land: DE

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