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Ganz normale Organisationen?

  • Kartonierter Einband
  • 140 Seiten
Mit der Studie "Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust" hat der Bielefelder Soziologe Stefan Kühl im ... Weiterlesen
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28.90 CHF 23.10
Noch nicht erschienen. Erhältlich ab 01.10.2018

Beschreibung

Mit der Studie "Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust" hat der Bielefelder Soziologe Stefan Kühl im Jahr 2014 ein neues Modell zur Erörterung der Ermöglichungsrahmungen der Vernichtung der europäischen Juden vorgelegt. Kühls soziologische Untersuchungen verschieben dabei den Fokus von einer Betrachtung ideologischer Rahmungen der NS-Judenpolitik einerseits, von sozialpsychologisch oder individual- respektive kollektivbiographisch angelegten, täterzentrierten Perspektiven andererseits auf die Aspekte von Organisationslogiken. Diese sollen zur Erklärung von Massengewalt am Beispiel des Holocaust herangezogen werden. Seit dem Erscheinen der Studie hat sich hierzu in den Sozialwissenschaften wie auch in den Geschichtswissenschaften eine intensive Diskussion über die Erklärungskraft und die Grenzen dieser Perspektive entwickelt. Mit dem vorliegenden Themenheft möchte die Zeitschrift für Genozidforschung diese Diskussionen in Form einer strukturierten Kontroverse bündeln. Das Heft wird eröffnet mit einem programmatischen Artikel von Stefan Kühl, in dem die zentralen Aspekte seines Ansatzes nochmals vorgestellt werden. Auf diesen Artikel antworten Historiker, Soziologen und Sozialpsychologen mit Kommentaren, in denen Erklärungskraft, Reichweite und Grenzen des organisationssoziologischen Ansatzes kritisch diskutiert werden. In einem abschließenden Beitrag antwortet Stefan Kühl auf die kritischen Kommentierungen. Inhaltsverzeichnis: Stefan Kühl: Ganz normale Organisationen. Warum sich Hundertausende von Deutschen an der Durchführung des Holocaust beteiligt haben Armin Nolzen: Organisation und Massenmord. Stefan Kühls Beitrag zu einer "Soziologie des Holocaust" Nicole Holzhauser: "Es läßt sich privat nicht mehr richtig leben." - Vom Grauen organisierter Normalität Markus Holzinger: Der Holocaust und das Problem der Ebenen. Einige Bemerkungen zu Stefan Kühls "Soziologie des Holocaust" Wolfgang Knöbl: Anmerkungen zu Stefan Kühls "Ganz normale Organisationen" Kristin Platt: Die Gewaltsituation. Zur Partizipation in kollektiver Gewalt Stefan Kühl: Antwort

Autorentext

Kristin Platt ist Sozialwissenschaftlerin und Sozialpsychologin. Sie studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Psychologie und ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte im Bereich der Gewaltforschung sowie zu Forschungen über psychische und soziale Traumatisierungsfolgen bei Überlebenden politischer Gewalt. Veröffentlichungen zu Fragen sozial- und geschichtswissenschaftlicher Grundlagenforschung über individuelle und kollektive Gewalt, zur Genozidforschung, zu Nationalsozialismus und Holocaust.



Klappentext

Mit der Studie »Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust« hat der Bielefelder Soziologe Stefan Kühl im Jahr 2014 ein neues Modell zur Erörterung der Ermöglichungsrahmungen der Vernichtung der europäischen Juden vorgelegt. Kühls soziologische Untersuchungen verschieben dabei den Fokus von einer Betrachtung ideologischer Rahmungen der NS-Judenpolitik einerseits, von sozialpsychologisch oder individual- respektive kollektivbiographisch angelegten, täterzentrierten Perspektiven andererseits auf die Aspekte von Organisationslogiken. Diese sollen zur Erklärung von Massengewalt am Beispiel des Holocaust herangezogen werden. Seit dem Erscheinen der Studie hat sich hierzu in den Sozialwissenschaften wie auch in den Geschichtswissenschaften eine intensive Diskussion über die Erklärungskraft und die Grenzen dieser Perspektive entwickelt. Mit dem vorliegenden Themenheft möchte die Zeitschrift für Genozidforschung diese Diskussionen in Form einer strukturierten Kontroverse bündeln. Das Heft wird eröffnet mit einem programmatischen Artikel von Stefan Kühl, in dem die zentralen Aspekte seines Ansatzes nochmals vorgestellt werden. Auf diesen Artikel antworten Historiker, Soziologen und Sozialpsychologen mit Kommentaren, in denen Erklärungskraft, Reichweite und Grenzen des organisationssoziologischen Ansatzes kritisch diskutiert werden. In einem abschließenden Beitrag antwortet Stefan Kühl auf die kritischen Kommentierungen. Inhaltsverzeichnis: Stefan Kühl: Ganz normale Organisationen. Warum sich Hundertausende von Deutschen an der Durchführung des Holocaust beteiligt haben Armin Nolzen: Organisation und Massenmord. Stefan Kühls Beitrag zu einer »Soziologie des Holocaust« Nicole Holzhauser: »Es läßt sich privat nicht mehr richtig leben.« - Vom Grauen organisierter Normalität Markus Holzinger: Der Holocaust und das Problem der Ebenen. Einige Bemerkungen zu Stefan Kühls »Soziologie des Holocaust« Wolfgang Knöbl: Anmerkungen zu Stefan Kühls »Ganz normale Organisationen« Kristin Platt: Die Gewaltsituation. Zur Partizipation in kollektiver Gewalt Stefan Kühl: Antwort

Produktinformationen

Titel: Ganz normale Organisationen?
Untertitel: Zeitschrift für Genozidforschung, 16. Jahrgang 2018
Editor:
EAN: 9783958321557
ISBN: 978-3-95832-155-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Velbrueck GmbH
Anzahl Seiten: 140
Gewicht: g
Größe: H222mm x B140mm
Veröffentlichung: 01.10.2018
Jahr: 2018
Land: DE

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