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Liebesnöter
Gaby Hauptmann

Von wegen, der tut nichts!"Liebesnöter" ist ein neuer gefühlvoller und turbulenter Roman von Gaby Hauptmann. In "Liebesnöter" geht... Weiterlesen
Taschenbuch (kartoniert), 320 Seiten
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Beschreibung

Von wegen, der tut nichts!

"Liebesnöter" ist ein neuer gefühlvoller und turbulenter Roman von Gaby Hauptmann. In "Liebesnöter" geht es um die Liebe, die Irrungen und Wirrungen des Gefühlslebens und die komplizierte Männerwelt, gepaart mit einem Schuss Abenteuer, einer Prise Romantik und dem nötigen Quäntchen Humor. "Liebesnöter" erzählt die Geschichte von Inka, die sich vor Jahren in den "Schönling" Moritz verliebt hat. Moritz gehört zu der Sorte Mann, bei der Frauenherzen nur so dahin schmelzen. Gaby Hauptmann schreibt von einem Mann, der hochgradig attraktiv ist und sich gleichzeitig das Vertrauen jeder Frau erschleicht. Doch so schnell, wie er Frauen gewinnt, lässt er sie auch wieder fallen. Auch Inka hat diese schmerzliche Erfahrung gemacht, als Moritz plötzlich von der Bildfläche verschwunden ist. Jahre später spürt Ela, Inkas Zwillingsschwester, Moritz in Stockholm auf. Inkas alte Gefühle erwachen erneut und eine Mischung aus Abenteuerlust und Neugierde spornt Inka zu einer kleinen Reise an. Gaby Hauptmann lässt ihre Protagonistin aus "Liebesnöter" in den Flieger nach Stockholm steigen und Inka ahnt nicht, was sie in der schwedischen Hauptstadt alles erwarten wird. Stockholm wird für sie zur Stadt voller Überraschungen. Die Liebe hält noch viel Unerwartetes und Turbulentes für Inka bereit.

»Liebe, Eifersucht und schwarzer Humor stecken in diesem einmaligen Roman von Gaby Hauptmann.«, Momag - Mostviertel Magazin

Vorwort
Von wegen, der tut nichts!

Autorentext
Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ihre Romane »Suche impotenten Mann fürs Leben«, »Nur ein toter Mann ist ein guter Mann«, »Die Lüge im Bett«, »Eine Handvoll Männlichkeit«, »Die Meute der Erben«, »Ein Liebhaber zuviel ist noch zuwenig«, »Fünf-Sterne-Kerle inklusive«, »Hengstparade«, »Yachtfieber«, »Ran an den Mann«, »Nicht schon wieder al dente«, »Rückflug zu verschenken«, »Ticket ins Paradies«, »Hängepartie«, »Liebesnöter«, »Zeig mir was Liebe ist« und » Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud« sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Außerdem erschienen die Erzählungsbände »Frauenhand auf Männerpo« und »Das Glück mit den Männern«, ihr ganz persönliches Buch »Mehr davon. Vom Leben und der Lust am Leben«, das Kinderbuch »Rocky der Racker«, die mehrbändigen Jugendbuchreihen »Alexa, die Amazone« und die »Kaya«-Reiterbücher, sowie »Wo die Engel Weihnachten feiern« und die von ihr herausgegebene Anthologie »Gelegenheit macht Liebe«. Zuletzt erschien »Scheidung nie - nur Mord!«.

Klappentext

Diese Augen auf dem Porträt sind seine Augen. Ella ist wie vom Blitz getroffen: Moritz' Augen! Auf die war ihre Zwillingsschwester Inka damals hereingefallen - und hatte es mit ihrem Leben bezahlt. Seitdem ist Moritz wie vom Erdboden verschluckt. Doch wenn er einer schwedischen Malerin Modell gesessen hat, dann muss er noch am Leben sein. Neugier und Abenteuerlust flackern in Ella auf - und sie steigt spontan in einen Flieger nach Stockholm, um Moritz zur Rede zu stellen. Im Hotel angekommen, erliegt Ella aber erst einmal dem Charme des unwiderstehlichen Franzosen Roger... Liebe, Eifersucht und eine gesalzene Portion schwarzer Humor - der neue Roman aus der Feder der Bestsellerautorin Gaby Hauptmann!



Leseprobe
Für Doris, Gerd, Hanjo, Joe, Lesley und Tom und Hans Trümper Abi 77 We re older but not wiser, For in our hearts the dreams are still the same Dienstag Der dicke Pinselstrich war ihr zu schwer, die Bilder zu düster, die Motive zu freudlos. Es passte irgendwie zu der Welt da draußen, dem Sprühregen vor den hohen Galeriefenstern und überhaupt zu ihrer Stimmung. Ella fragte sich, warum sie sich zu dieser Vernissage hatte überreden lassen. Sie kannte die Künstlerin nicht, sie wollte nichts kaufen, und eigentlich wartete sie nur auf Ben. Und das schon seit einer halben Stunde. Ella ließ ihren Blick über die anderen Gäste schweifen. Die üblichen Verdächtigen. Die einen, die ihren erhabenen Kunstverstand schon über die entsprechende Kleidung ausdrückten, die anderen, die wirklich an den Gemälden interessiert waren und weniger an der Marke des Sekts und der Qualität der Canapés. Und schließlich die Hobbymaler, die in Grüppchen vor einem Bild standen und leidenschaftlich diskutierten. Dazu gehörte normalerweise auch Ben. Er suchte immer das Gespräch mit dem Künstler, war brennend an dem Wie und Warum, der Technik und dem Impuls zu einem Werk interessiert. Doch heute war die Künstlerin nicht anwesend, ein schweres Unwetter hatte ihren Flug von Stockholm verhindert. Ella überlegte, ob sie Ben darüber informieren sollte vielleicht wollte er dann ja gar nicht mehr kommen, und sie könnte ihren Aufenthalt hier drastisch abkürzen? Sie war den ganzen Tag von einem Termin zum anderen gehetzt, war hundemüde und sehnte sich nach einem heißen Bad. Vielleicht würde es ihm ja reichen, wenn sie ihm einfach von ihren Eindrücken erzählte? Ella ging die Bilder ab, die sie noch nicht gesehen hatte, und trank dabei ihr Glas aus. Auch hier herrschten Düsternis und der breite Pinselstrich, fast schon wie mit dem Spachtel aufgetragen. Naturmotive, mystische Irrlichter, Wasser und Wälder. Die Bilder waren Ella unheimlich, unbestimmte Erinnerungen kamen hoch, schnell ging sie weiter. Die Gemälde auf der Rückseite der Stellwände hatten dagegen einen völlig anderen Charakter: abstrakter, bunt, farbig, heiter. Mädchen tanzten mit Blumenkränzen im Haar, die Sonne flirrte, man konnte ihr Lachen hören. Gute-Laune-Bilder, dachte Ella. So etwas bräuchte sie eigentlich in ihrem Büro als Antidepressivum, wenn ihr mal wieder alles auf die Nerven ging. Sie zog ihr Handy heraus, um Ben anzurufen, und sah, dass er es auch schon versucht hatte. Offensichtlich hatte sie im Stimmengewirr das Läuten überhört. Ben teilte ihr per Mailbox mit, dass es im Büro eine Verzögerung gebe und er leider nicht kommen könne. Typisch Ben. Nie klappte eine Verabredung. Langsam nervte sie das wirklich. Nur ihm zuliebe war sie überhaupt hierhergekommen, und jetzt stand sie alleine da. Ärgerlich stellte sie ihr Sektglas ab. Nur keine schlechte Laune, versuchte sie sich beim Hinausgehen aufzumuntern, und wählte den menschenleersten Weg entlang einer Portraitreihe in Richtung Ausgang. Freu dich auf ein duftendes Bad, auf eine Auszeit, auf den gemütlichen Abend mit allem, was du dir selbst Gutes tun kannst. Sie hatte sich schon fast selbst von ihrer guten Laune überzeugt, da sah sie ihn. Sie sah ihn aus dem Augenwinkel, und eigentlich war es, als sähe er sie. Sie blieb stehen und hatte plötzlich das Gefühl, völlig alleine in dem Raum zu sein. Nur er und sie. Sie traute sich kaum, den Kopf nach ihm zu drehen, aus Angst, etwas zu sehen, was sie nicht sehen wollte. Was sie lieber nicht wissen wollte. Gleichzeitig fühlte sie, dass es dafür schon zu spät war. Sie schloss die Augen und trat auf das Bild zu. Dann zählte sie bis fünf und öffnete die Augen. Es war nicht wirklich er, eher das, was die Malerin in ihm gesehen hat. Große, braune, aufmerksame Augen, eine steile Unmutsfalte an der Nasenwurzel, einen leicht spöttischen Mund. Der Rest ging unter in breiten Pinselstrichen, die die Konturen des Gesichtes nur erahnen ließe

Produktinformationen

Titel: Liebesnöter
Untertitel: Roman
Autor: Gaby Hauptmann
EAN: 9783492274470
ISBN: 978-3-492-27447-0
Format: Taschenbuch (kartoniert)
Herausgeber: Piper Taschenbuch
Genre: Sonstige Literatur
Anzahl Seiten: 320
Gewicht: 268g
Größe: H189mm x B119mm x T23mm
Veröffentlichung: 14.05.2012
Jahr: 2012
Land: DE

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