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Nietzsche und das Ende der Metaphysik. Nihilismus, Umwertung der Werte und Dialog mit Heidegger
Gabriela Bara

Essay aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 2,0, Technisch... Weiterlesen
Geheftet (Geh), 20 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Essay aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 2,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Seminar für Philosophie), Veranstaltung: Vortragszyklus Enden, Sprache: Deutsch, Abstract: Die metaphysische Tradition der abendländische Philosophie ist durch die Philosophie Platons vorgegeben: Einheit bezieht sich auf die ideale Welt, Vielheit dagegen umfasst die phänomenale Welt, wobei die ideale, wahre Welt positiv und die scheinbare Welt der Phänomene negativ konnotiert ist. Aufgrund eines Ressentiments gegen die Wirklichkeit, wegen des Hasses gegen eine Welt des Leidens, haben die Metaphysiker eine "wahre" Welt des Unbedingten geschaffen. Nietzsches Aufgabe wird es, die Welt der Metaphysik abzuschaffen, und dabei das Werden als einzige Realität wiederherzustellen. Die Vielheit ist nicht mehr von der Einheit abhängig, und das Werden auch nicht von dem Sein. Die Einheit erhält einen neuen Sinn durch das Spiel der ewigen Wiederkehr. Das Hasard wird das Objekt der Bejahung. Es wird die Eins des Mehrfachen, und das Sein des Werdens wird bejaht. In der Nietzscheschen Intuition des Werdens wird das Sein als ewige Wiederkehr hergestellt. Der Nietzschesche Gedanke, der das ganze Seiende zu dieser Welt und zu dieser Wirklichkeit reduziert, soll auch die Idee der Gottheit ersetzen. Die Doktrin der ewigen Wiederkehr ist für Nietzsche wichtig, weil nur durch sie der Tod Gottes endgültig wird und die Nichtigkeit übertroffen werden kann. Die Aussage "Gott ist tot" symbolisiert nicht nur die Wirkungslosigkeit des christlichen Gottes, sondern auch das Ende der Metaphysik, indem die traditionellen Werte der Philosohie das Dasein nicht mehr stützen können. Der Glaube an die Kategorien der Vernunft, die sich auf eine rein imaginäre Welt bezogen, ging durch Nietzsche zu Ende. Der Geist des Philosophen hypostasiert nicht mehr das Wissen, sondern das

Klappentext

Essay aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 2,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Seminar für Philosophie), Veranstaltung: Vortragszyklus Enden, Sprache: Deutsch, Abstract: Die metaphysische Tradition der abendländische Philosophie ist durch die Philosophie Platons vorgegeben: Einheit bezieht sich auf die ideale Welt, Vielheit dagegen umfasst die phänomenale Welt, wobei die ideale, wahre Welt positiv und die scheinbare Welt der Phänomene negativ konnotiert ist. Aufgrund eines Ressentiments gegen die Wirklichkeit, wegen des Hasses gegen eine Welt des Leidens, haben die Metaphysiker eine "wahre" Welt des Unbedingten geschaffen. Nietzsches Aufgabe wird es, die Welt der Metaphysik abzuschaffen, und dabei das Werden als einzige Realität wiederherzustellen. Die Vielheit ist nicht mehr von der Einheit abhängig, und das Werden auch nicht von dem Sein. Die Einheit erhält einen neuen Sinn durch das Spiel der ewigen Wiederkehr. Das Hasard wird das Objekt der Bejahung. Es wird die Eins des Mehrfachen, und das Sein des Werdens wird bejaht. In der Nietzscheschen Intuition des Werdens wird das Sein als ewige Wiederkehr hergestellt. Der Nietzschesche Gedanke, der das ganze Seiende zu dieser Welt und zu dieser Wirklichkeit reduziert, soll auch die Idee der Gottheit ersetzen. Die Doktrin der ewigen Wiederkehr ist für Nietzsche wichtig, weil nur durch sie der Tod Gottes endgültig wird und die Nichtigkeit übertroffen werden kann. Die Aussage "Gott ist tot" symbolisiert nicht nur die Wirkungslosigkeit des christlichen Gottes, sondern auch das Ende der Metaphysik, indem die traditionellen Werte der Philosohie das Dasein nicht mehr stützen können. Der Glaube an die Kategorien der Vernunft, die sich auf eine rein imaginäre Welt bezogen, ging durch Nietzsche zu Ende. Der Geist des Philosophen hypostasiert nicht mehr das Wissen, sondern das Leben. Die Untreue zur Erde verursachte das Zerreißen des Menschen in die Antithese des Sinnlichen und Übersinnlichen, in die Opposition Körper-Seele. Der Übermensch soll diese Kluft heilen; er soll alles, was der Erde genommen und gestohlen wurde, wiedergeben. Der Übermensch ist der Schöpfer schlechthin, und sein schöpferischer Geist befindet sich im Spiel. In seiner Unschuld erschafft und zerstört sich das Spiel selbst immer wieder; das Spiel ist ewige Wiederkehr. Durch seine Kritik an dem Optimismus des theoretischen Menschen, durch seine Kritik an Moral und Christentum und seinen Versuch, einen Ausweg aus dem Nihilismus zu finden, bildet Nietzsches Philosophie eine Mittelstelle zwischen Metaphysik und Technik.

Produktinformationen

Titel: Nietzsche und das Ende der Metaphysik. Nihilismus, Umwertung der Werte und Dialog mit Heidegger
Autor: Gabriela Bara
EAN: 9783668209008
ISBN: 978-3-668-20900-8
Format: Geheftet (Geh)
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 20
Gewicht: 44g
Größe: H211mm x B9mm x T13mm
Jahr: 2016
Auflage: 1. Auflage.

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