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Frühe Kindheit und Geschlechterverhältnisse

Die Frühe Kindheit wird heute in der sozialpädagogischen Theoriebildung eher am Rande wahrgenommen. Das war nicht immer... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 236 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Die Frühe Kindheit wird heute in der sozialpädagogischen Theoriebildung eher am Rande wahrgenommen. Das war nicht immer so. Rückblickend lassen sich wechselnde Aufmerksamkeiten der Disziplin für diese wichtige Lebensphase feststellen. Ähnliches gilt für die Beobachtung der Geschlechterverhältnisse in der Erziehung. Auch ihre Bedeutung wird in der Sozialpädagogik mal ignoriert, mal thematisiert. Betreuungs- und Erziehungsaufgaben junger Kinder sind in hohem Maße geschlechtsspezifisch zugeordnet, aber Mütter oder "professionelle Mütterlichkeit" geraten nur dann in den Blick, wenn aufgrund gesellschaftspolitischer Programme die frühkindliche Erziehung Konjunktur hat. Regelmäßig stehen in diesem Zusammenhang sowohl tradierte Vorstellungen der Geschlechterrollen als auch davon sich ablösende Emanzipationsideale und Anerkennungsbestrebungen zur Debatte. Die sozialpädagogische Praxis hat in ihrer Entwicklung hin zur Profession die Erziehungsarbeit von Frauen zunächst aufgewertet. So gesehen wird die Geschichte der Sozialpädagogik auch als Emanzipationsprojekt von Frauen lesbar. Der vorliegende Band versammelt Beiträge, die sich in sozialpädagogischer und erziehungswissenschaftlicher Perspektive dem Zusammenhang von Früher Kindheit und Geschlechterverhältnissen annähern.

Klappentext

Die Frühe Kindheit wird heute in der sozialpädagogischen Theoriebildung eher am Rande wahrgenommen. Das war nicht immer so. Rückblickend lassen sich wechselnde Aufmerksamkeiten der Disziplin für diese wichtige Lebensphase feststellen. Ähnliches gilt für die Beobachtung der Geschlechterverhältnisse in der Erziehung. Auch ihre Bedeutung wird in der Sozialpädagogik mal ignoriert, mal thematisiert. Betreuungs- und Erziehungsaufgaben junger Kinder sind in hohem Maße geschlechtsspezifisch zugeordnet, aber Mütter oder "professionelle Mütterlichkeit" geraten nur dann in den Blick, wenn aufgrund gesellschaftspolitischer Programme die frühkindliche Erziehung Konjunktur hat. Regelmäßig stehen in diesem Zusammenhang sowohl tradierte Vorstellungen der Geschlechterrollen als auch davon sich ablösende Emanzipationsideale und Anerkennungsbestrebungen zur Debatte. Die sozialpädagogische Praxis hat in ihrer Entwicklung hin zur Profession die Erziehungsarbeit von Frauen zunächst aufgewertet. So gesehen wird die Geschichte der Sozialpädagogik auch als Emanzipationsprojekt von Frauen lesbar. Der vorliegende Band versammelt Beiträge, die sich in sozialpädagogischer und erziehungswissenschaftlicher Perspektive dem Zusammenhang von Früher Kindheit und Geschlechterverhältnissen annähern.

Produktinformationen

Titel: Frühe Kindheit und Geschlechterverhältnisse
Untertitel: Konjunkturen in der Sozialpädagogik
EAN: 9783980656986
ISBN: 978-3-9806569-8-6
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Johann W. Goethe Universität - Dekanat
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 236
Gewicht: 350g
Größe: H209mm x B151mm x T18mm
Veröffentlichung: 01.05.2003
Jahr: 2003

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