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Zur Psychologie der standardisierten Befragung

  • Kartonierter Einband
  • 168 Seiten
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Gegenstand des Buches ist ein psychologisches Modell der Beantwortung von Fragen in standardisierten Situationen, wie z.B. sozialw... Weiterlesen
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Beschreibung

Gegenstand des Buches ist ein psychologisches Modell der Beantwortung von Fragen in standardisierten Situationen, wie z.B. sozialwissenschaftlichen Umfragen. Dazu werden Denk- und Kommunikationsprozesse, die bei der Generierung von Antworten eine Rolle spielen, aufgezeigt und durch experimentelle Untersuchungen belegt. Dabei wird die Problematik der Unterscheidung zwischen "wahrem Wert" und "Fehler" bzw. "Antworteffekten" bei sozialwissenschaftlichen Befragungen deutlich.

Inhalt

Gliederung.- 0 Einleitung.- 1 Datenerhebung in den Sozialwissenschaften: Beobachtung vs. Befragung.- 1.1 Beobachtung in den Natur- und Sozialwissenschaften.- 1.2 Die Methode der Befragung und ihre "Standardtheorie".- 1.2.1 Befragung und Introspektion.- 1.2.2 "Wahrer Wert" und Fehler.- 2 Fehlerquellen bei der Befragung.- 2.1 Merkmale des Befragten als Fehlerquelle.- 2.1.1 Die Motivation der Person als Fehlerquelle: soziale Erwünschtheit.- 2.1.2 Die Kompetenz der Person als Fehlerquelle: Zufallsantworten durch "non-attitudes".- 2.1.3 Merkmale des Befragten als Fehlerquelle: Kritik.- 2.2 Merkmale der Frage als Fehlerquelle.- 2.2.1 Reihenfolgeeffekte: der Einfluß von anderen Fragen.- 2.2.2 Offene vs. geschlossene Fragen.- 2.2.3 Die Formulierung (wording) der Frage und der Antwortalternativen.- 2.2.4 Fragemerkmale als Fehlerquelle: Kritik.- 2.3 Motivationale Einflüsse der Befragungssituation.- 2.3.1 Die Antwort als Nutzenmaximierung.- 2.3.2 Motivationale Einflüsse der Befragungssituation: Kritik.- 3 "Social Cognition": Sozialpsychologie innerhalb des Paradigmas der Informationsverarbeitung.- 4 Denken, Urteilen, Kommunizieren: Umfrageverhalten in der Perspektive der Social Cognition Forschung.- 4.1 Die Befragung in Alltags- und Umfragesituationen.- 4.2 Antworten in standardisierten Befragungen als Produkt eines Prozesses der Informationsverarbeitung.- 4.3 Die verschiedenen Aufgaben des Befragten in der Umfragesituation.- 4.3.1 Die Interpretation der Frage.- 4.3.1.1 Die Bedeutung von vorangehenden Fragen.- 4.3.1.2 Die Bedeutung der Antwortskala.- 4.3.2 Die Bildung des Urteils.- 4.3.2.1 Die Verfügbarkeit von Informationen bei der Urteilsbildung.- a) Information über ein anderes Element derselben Kategorie.- b) Information über spezielle Aspekte des Frageinhalts.- c) Information über normative Standards.- d) Information über eigenes Wissen und Verhalten.- e) Information über die eigene Stimmung.- 4.3.2.2 Determinanten der Verwendung von Information.- a) Distanz auf der Urteilsskala.- b) Zeitliche Distanz.- c) Die Erinnerung an die Aktivierungsepisode.- d) Regeln der Kommunikation.- 4.3.3 Die Formatierung der Antwort.- 4.3.4 Die Äußerung der Antwort im sozialen Kontext.- 5 Schlußdiskussion.- 5.1 Die unmittelbare Zugänglichkeit des "wahren Wertes" und die Idee des Fehlers.- 5.2 Die Not und die Tugend der Kontextabhängigkeit: Interpretation von Aggregatdaten und experimentelle Prüfung von Zusammenhängen.- Literatur.- Personenverzeichnis.- Sachwortregister.

Produktinformationen

Titel: Zur Psychologie der standardisierten Befragung
Untertitel: Kognitive und kommunikative Prozesse
Autor:
EAN: 9783540578130
ISBN: 978-3-540-57813-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 168
Gewicht: 292g
Größe: H245mm x B170mm x T15mm
Jahr: 1994

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