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Kitsch per Post
Fritz Franz Vogel

Bereits vor dem Zeitalter der Telefonie wurden Kurzmitteilungen übermittelt. Milliarden von Bromsilberpostkarten wurden damals ver... Weiterlesen
Fester Einband, 320 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Bereits vor dem Zeitalter der Telefonie wurden Kurzmitteilungen übermittelt. Milliarden von Bromsilberpostkarten wurden damals verschickt: Auf der Vorderseite befand sich ein vorgefertigtes Bild, auf der Rückseite ein handschriftlicher Text. Sie wurden vor allem zu Anlässen des Jahres- und des Lebenslaufs hergestellt. In Fotostudios wurden Bilder inszeniert, montiert, retuschiert und über spezialisierte Verlage vertrieben. Das Geschäft florierte. In der Blütezeit gab es über 300 Verlage, von denen heute die wenigsten noch bekannt sind. Aufgrund ihrer hohen Dichte an Süße werden die fotografischen Postkarten, insbesondere die handkolorierten, gerne als Kitsch bezeichnet. Und doch sind solche Ansichtskarten heute wieder en vogue: Sie werden für den Textildruck verwendet, für Tapetenmuster recycelt oder tauchen als Reprints auf. Ihr nostalgischer Charme macht sie zum beliebten Sammlerobjekt. Auch die Kunstwelt nimmt sie, obwohl sie zu den Vorläufern des Dadaismus und des Surrealismus zu zählen sind, erst seit ein paar Jahren wahr. Fritz Franz Vogel ist dem Phänomen nachgegangen und hat eine beachtliche Sammlung zusammengetragen. In seinem aufwändig ausgestatteten Band lässt er uns in die erstaunliche Welt des postalischen Kitschs eintauchen.

Autorentext

Fritz Franz Vogel arbeitet als Fotohistoriker, Kulturwissenschaftler, Kurator und Buchlayouter. Er lebt in Diessenhofen, Schweiz.



Klappentext

Bereits vor dem Zeitalter der Telefonie wurden Kurzmitteilungen übermittelt. Milliarden von Bromsilberpostkarten wurden damals verschickt: Auf der Vorderseite befand sich ein vorgefertigtes Bild, auf der Rückseite ein handschriftlicher Text. Sie wurden vor allem zu Anlässen des Jahres- und des Lebenslaufs hergestellt. In Fotostudios wurden Bilder inszeniert, montiert, retuschiert und über spezialisierte Verlage vertrieben. Das Geschäft florierte. In der Blütezeit gab es über 300 Verlage, von denen heute die wenigsten noch bekannt sind. Aufgrund ihrer hohen Dichte an Süße werden die fotografischen Postkarten, insbesondere die handkolorierten, gerne als Kitsch bezeichnet. Und doch sind solche Ansichtskarten heute wieder en vogue: Sie werden für den Textildruck verwendet, für Tapetenmuster recycelt oder tauchen als Reprints auf. Ihr nostalgischer Charme macht sie zum beliebten Sammlerobjekt. Auch die Kunstwelt nimmt sie, obwohl sie zu den Vorläufern des Dadaismus und des Surrealismus zu zählen sind, erst seit ein paar Jahren wahr. Fritz Franz Vogel ist dem Phänomen nachgegangen und hat eine beachtliche Sammlung zusammengetragen. In seinem aufwändig ausgestatteten Band lässt er uns in die erstaunliche Welt des postalischen Kitschs eintauchen.

Produktinformationen

Titel: Kitsch per Post
Untertitel: Das süße Leben auf Bromsilberkarten von 1895 bis 1920
Autor: Fritz Franz Vogel
EAN: 9783412224325
ISBN: 978-3-412-22432-5
Format: Fester Einband
Herausgeber: Böhlau, Köln
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 320
Gewicht: 2408g
Größe: H256mm x B355mm x T35mm
Jahr: 2014

Filialverfügbarkeit

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