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Hyperion oder Der Eremit in Griechenland

  • Kartonierter Einband
  • 229 Seiten
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"Mit dem Hyperion (...) wollte Hölderlin von Anfang an eine terra incognita auf dem Gebiete des Romans erobern. Fremdartig ge... Weiterlesen
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Beschreibung

"Mit dem Hyperion (...) wollte Hölderlin von Anfang an eine terra incognita auf dem Gebiete des Romans erobern. Fremdartig genug nimmt sich das Ergebnis dieses Plans in der Romanliteratur aus. Lange blieb Hölderlins Roman in dem Abseits, das sich sein Held als Eremit in Griechenland selbst erwählt." Aus dem Nachwort von Jochen Schmidt.

Autorentext

Johann Christian Friedrich Hölderlin wurde am 20. März 1770 in Lauffen am Neckar geboren.
Nach dem frühen Tod des Vaters und des Stiefvaters besuchte er in seiner Jugend eine Klosterschule, ab 1788 begann er am Tübinger Stift ein Theologiestudium. Dort lernte er Hegel, Schelling und Isaac von Sinclair kennen, mit denen ihn bald schon eine enge Freundschaft verband. Einige Jahre später traf er auch auf Goethe und Schiller, wobei er besonders in Schiller einen Gönner und Berater für seine dichterische Tätigkeit fand. Ab 1791 veröffentlichte er erste Gedichte und arbeitete als Hofmeister in Walterhausen, Frankfurt und Hauptwil.Von dort mußte er allerdings nach der Entdeckung seiner Liebesaffäre mit der Hausherrin Susette Gotard nach Bordeaux reisen. Er kehrte aber bald schon wegen einer Nervenerkrankung ins Haus seiner Mutter nach Nürtingen, später zu Isaac von Sinclair zurück. Nach der Nachricht vom Tod seiner Geliebten Susette verschlimmerte sich sein Leiden, so daß Hölderlin in eine Klinik eingewiesen wurde. Nach seiner Entlassung galt er als unheilbar wahnsinnig und wurde für den Rest seines Lebens in die Obhut der Tischlerfamilie Zimmer in Tübingen gegeben, die ihm eine zur Pflege hergerichtete Turmstube bereitstellte. Er starb dort am 7. Juni 1843.



Klappentext

»Mit dem Hyperion (...) wollte Hölderlin von Anfang an eine terra incognita auf dem Gebiete des Romans erobern. Fremdartig genug nimmt sich das Ergebnis dieses Plans in der Romanliteratur aus. Lange blieb Hölderlins Roman in dem Abseits, das sich sein Held als Eremit in Griechenland selbst erwählt.« Aus dem Nachwort von Jochen Schmidt.



Zusammenfassung
»Mit dem Hyperion, dessen beide Bände nach mehreren Vorstufen und langer Arbeit in den Jahren 1797 und 1799 erschienen, wollte Hölderlin von Anfang an eine terra incognita auf dem Gebiete des Romans erobern. Fremdartig genug nimmt sich das Ergebnis dieses Plans in der Romanliteratur aus. Zwar schließt der Hyperion als später Nachfahr des Werther die große Reihe der empfindsamen Briefromane ab, die vor Goethe von den Werken Richardsons und Rousseaus Neuer Heloise eröffnet wurde. Ist dies aber mehr als eine beinahe schon ungeschichtliche Verspätung? Was verbindet das am meisten lyrische von allen deutschen Prosawerken mit der gleichzeitigen literarischen Szene um die Jahrhundertwende, mit dem Kunstbestreben der Klassiker, die Hölderlin als Außenseiter abtaten, oder mit den Frühromantikern, in deren Bünden und Brüderschaften nirgends sein Name erscheint und auf die er sich nie beruft? Lange blieb Hölderlins Roman in dem Abseits, das sich sein Held als Eremit in Griechenland selbst erwählt.« »Aus dem Nachwort von Jochen Schmidt.«

Produktinformationen

Titel: Hyperion oder Der Eremit in Griechenland
Untertitel: oder Der Eremit in Griechenland, insel taschenbuch 365
Autor:
Editor:
Nachwort von:
Übersetzer:
EAN: 9783458320654
ISBN: 978-3-458-32065-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Insel
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 229
Gewicht: 180g
Größe: H176mm x B108mm x T13mm
Jahr: 1979
Auflage: 14. A.
Land: DE

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