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Die Neue Rechte und die Berliner Republik

  • Kartonierter Einband
  • 400 Seiten
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Die neu-rechte StrategiedebatteDie intellektuelle "Neue Rechte" hat sich seit der Wiedervereinigung einen festen Platz i... Weiterlesen
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Beschreibung

Die neu-rechte Strategiedebatte

Die intellektuelle "Neue Rechte" hat sich seit der Wiedervereinigung einen festen Platz im öffentlichen Raum der Bundesrepublik erobert. In den anhaltenden Debatten um die "Normalisierung" des neuen deutschen Nationalstaates kann sie ihr ureigenstes Anliegen, die Rehabilitierung des deutschen Nationalismus, wirkungsvoll in die öffentliche Debatte einbringen und als überfälliges Aufbegehren gegen "Tabus" und "Denkverbote" präsentieren. Die vorliegende Studie zeichnet anhand des Münchner Theorieblattes Criticón die neu-rechte Strategiedebatte in den ersten Jahren der "Berliner Republik" nach und verweist auf Interdependenzen zwischen neu-rechter Ideologieproduktion und politisch-kulturellen Debatten in der Mehrheitsgesellschaft. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Neue Rechte nicht nur als "Stichwortgeber" eines neo-nationalen Diskurses fungiert, sondern gleichermaßen als Indikator fundamentaler Veränderungen in der politischen Kultur der Bundesrepublik zu verstehen ist.

Vorwort
Die neu-rechte Strategiedebatte

Autorentext
Dr. Friedemann Schmidt arbeitet als freier Journalist und Autor in Berlin.

Klappentext
Die Studie arbeitet anhand einer Analyse der Debatten der intellektuellen Neuen Rechten in Deutschland zu Beginn der 90er Jahre Strategien, Ziele und Charakteristika des neu-rechten Projektes heraus und versucht hierüber den politisch-gesellschaftlichen Ort der Neuen Rechten in der Bundesrepublik neu zu bestimmen. Dies geschieht anhand der Münchner Theoriezeitschrift ´Criticón´, die, neben der ´Jungen Freiheit´, als paradigmatisch für das politisch-publizistische Wirken der Neuen Rechten in der Bundesrepublik anzusehen ist. Das besondere Augenmerk der Untersuchung richtet sich auf die Positionierung der Neuen Rechten in den Auseinandersetzungen über die innen- wie außenpolitische "Normalisierung" des neuen deutschen Nationalstaates. "Normalisierung" bezeichnet in diesem Zusammenhang die zu Beginn der 90er Jahre von einem wachsenden Teil der politischen Klasse geforderte Abkehr von den der Erfahrung des Nationalsozialismus entspringenden Prinzipien der Nachkriegszeit. In den politische-kulturellen Debatten um Vergangenheit und Zukunft der "Berliner Republik" ergeben sich wechselseitige Annäherungen zwischen dem etablierten Diskurs in Politik und Medien und den neu-rechten Ideologemen. Im Zeichen einer um sich greifenden Suche nach Neuorientierung am nationalen Paradigma kann die Neue Rechte ihr Anliegen einer Entghettoisierung der deutsch-nationalen Tradition wirkungsvoll in die öffentliche Debatte einbringen und erstmals Fürsprecher aus anderen politischen Lagern für sich gewinnen. Vor diesem Hintergrund akzentuiert sie ihre politischen Zielsetzungen schärfer und orientiert offensiv auf einen Elitenwechsel im vereinten Deutschland. Die Studie kommt zu dem Schluß, daß die Neue Rechte nicht nur als "Stichwortgeber" eines neo-nationalen Diskurses fungiert, sondern gleichermaßen als Indikator fundamentaler Veränderungen in der politischen Kultur der Bundesrepublik zu verstehen ist.

Inhalt
Sondierungen im Vorfeld: 'Status quo' und 'Deutsche Wende'; Großmacht Deutschland: Der 'Ernstfall' als Maxime; 'Normalisierung' und neu-rechte Offensive: Der 'Ernstfall' im Innern; Kulturrevolution von rechts?

Produktinformationen

Titel: Die Neue Rechte und die Berliner Republik
Untertitel: Parallel laufende Wege im Normalisierungsdiskurs
Autor:
EAN: 9783531136424
ISBN: 978-3-531-13642-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaft
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 400
Gewicht: 644g
Größe: H243mm x B156mm x T25mm
Jahr: 2001
Auflage: 2001