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Zensuren in der Schule

  • Kartonierter Einband
  • 24 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: keine, Universität Bremen, Veranstaltung: "Woher ... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: keine, Universität Bremen, Veranstaltung: "Woher weiß ich, was meine Schüler können?" - Pädagogische Diagnostik im Zusammenhang des Lehrens und Lernens, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die in den letzten Jahren vermehrt durchgeführten internationalen Vergleichsstudien wie PISA, TIMSS und IGLU haben Schwächen im deutschen Bildungssystem aufgedeckt, die Kritiker der traditionellen Leistungsbeurteilung schon lange sehen. Denn seit der Durchsetzung der bis heute (und voraussichtlich auch zukünftig weiter vorherrschenden) Leistungsbeurteilung vor circa 100 Jahren wurde sie heftig kritisiert. Hauptaugenmerk der Kritik liegt dabei auf der Form der Ziffernzensur sowie der Selektion von Schülern anhand der Noten. Die traditionelle Leistungsbeurteilung ist neben der Notengebung durch den Prüfungscharakter gekennzeichnet. Als "Prototyp" hierfür lässt sich die Klausur bzw. Klassenarbeit anführen. Diese Form der Leistungsfeststellung steht für viele Schüler im Vordergrund, so dass nur auf dieses Ziel, die Klassenarbeit möglichst gut zu absolvieren, hingearbeitet wird. Etliche Lehrer vergeben neben den Klausurnoten auch regelmäßig Zensuren für die Mitarbeit im Unterricht. Dadurch fühlen sich die Schüler permanent in einer Prüfungssituation und stehen so unter zusätzlichem Leistungs- und Anpassungsdruck. Auf diese Weise tendiert der Schulunterricht insgesamt dazu, Prüfungscharakter anzunehmen. In der vorliegenden Hausarbeit wird vor diesem Hintergrund auf den eigentlichen Sinn von Zensuren eingegangen. Die Kritikpunkte werden näher beleuchtet und Alternativen aufgezeigt. Eine Reflexion meiner Erfahrungen im Schulpraktikum wird zudem die Theorie und gängige Praxis an staatlichen Schulen gegenüberstellen. Die Leistungsbeurteilung anhand der Ziffernzensur soll pädagogischen wie gesellschaftlichen Nutzen haben. So geben die von der Lehrkraft erteilten Zensuren laut Schulgesetz Aufschluss über den Stand des Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler. Zudem stellen Noten die Basis einer weiteren Förderung der Lernenden dar. Bewertet werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den zwei Beurteilungsbereichen "Schriftliche Arbeiten" und "Sonstige Leistungen im Unterricht" (vgl. 48 Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen). Neben den Zensuren in den einzelnen Schulfächern sind auch die Kopfnoten anzuführen. Diese beziehen sich auf das Verhalten der Schülerinnen und Schüler innerhalb der Schule insgesamt und werden nicht speziell für ein bestimmtes Fach vergeben (vgl. Schröter 1981, S. 164).

Autorentext
Die Diplom-Geographin und Gymnasiallehrerin Franziska Noltenius wurde 1981 in Strausberg geboren. Nach ihrem Studium der Geographie an der Humboldt-Universität zu Berlin schloss sie ein Studium an der Universität Bremen in den Fächern Politische Bildung und Geographie für das Lehramt an Gymnasien an.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: keine, Universität Bremen, Veranstaltung: "Woher weiß ich, was meine Schüler können?" - Pädagogische Diagnostik im Zusammenhang des Lehrens und Lernens, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die in den letzten Jahren vermehrt durchgeführten internationalen Vergleichsstudien wie PISA, TIMSS und IGLU haben Schwächen im deutschen Bildungssystem aufgedeckt, die Kritiker der traditionellen Leistungsbeurteilung schon lange sehen. Denn seit der Durchsetzung der bis heute (und voraussichtlich auch zukünftig weiter vorherrschenden) Leistungsbeurteilung vor circa 100 Jahren wurde sie heftig kritisiert. Hauptaugenmerk der Kritik liegt dabei auf der Form der Ziffernzensur sowie der Selektion von Schülern anhand der Noten. Die traditionelle Leistungsbeurteilung ist neben der Notengebung durch den Prüfungscharakter gekennzeichnet. Als "Prototyp" hierfür lässt sich die Klausur bzw. Klassenarbeit anführen. Diese Form der Leistungsfeststellung steht für viele Schüler im Vordergrund, so dass nur auf dieses Ziel, die Klassenarbeit möglichst gut zu absolvieren, hingearbeitet wird. Etliche Lehrer vergeben neben den Klausurnoten auch regelmäßig Zensuren für die Mitarbeit im Unterricht. Dadurch fühlen sich die Schüler permanent in einer Prüfungssituation und stehen so unter zusätzlichem Leistungs- und Anpassungsdruck. Auf diese Weise tendiert der Schulunterricht insgesamt dazu, Prüfungscharakter anzunehmen. In der vorliegenden Hausarbeit wird vor diesem Hintergrund auf den eigentlichen Sinn von Zensuren eingegangen. Die Kritikpunkte werden näher beleuchtet und Alternativen aufgezeigt. Eine Reflexion meiner Erfahrungen im Schulpraktikum wird zudem die Theorie und gängige Praxis an staatlichen Schulen gegenüberstellen. Die Leistungsbeurteilung anhand der Ziffernzensur soll pädagogischen wie gesellschaftlichen Nutzen haben. So geben die von der Lehrkraft erteilten Zensuren laut Schulgesetz Aufschluss über den Stand des Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler. Zudem stellen Noten die Basis einer weiteren Förderung der Lernenden dar. Bewertet werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den zwei Beurteilungsbereichen "Schriftliche Arbeiten" und "Sonstige Leistungen im Unterricht" (vgl. § 48 Schulgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen). Neben den Zensuren in den einzelnen Schulfächern sind auch die Kopfnoten anzuführen. Diese beziehen sich auf das Verhalten der Schülerinnen und Schüler innerhalb der Schule insgesamt und werden nicht speziell für ein bestimmtes Fach vergeben (vgl. Schröter 1981, S. 164).

Produktinformationen

Titel: Zensuren in der Schule
Autor:
EAN: 9783638945745
ISBN: 978-3-638-94574-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 24
Gewicht: 49g
Größe: H210mm x B148mm x T2mm
Jahr: 2008
Auflage: 1. Auflage.