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Ernst Wilhelm Nays "Vom Gestaltwert der Farbe" als Künstlertheorie und Zeitzeugnis

  • Kartonierter Einband
  • 557 Seiten
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Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) war einer der renommiertesten Maler der deutschen Nachkriegszeit. Nach dem Studium bei Carl Hofer an... Weiterlesen
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Beschreibung

Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) war einer der renommiertesten Maler der deutschen Nachkriegszeit. Nach dem Studium bei Carl Hofer an der Berliner Hochschule für Bildende Künste fiel seine künstlerische Selbstfindung in die Zeit von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg. Nach 1945 erlangte Nay mit den zwischen 1954 und 1962 entstandenen "Scheibenbildern" internationales Renommee. Umso erstaunlicher ist es, dass Nay als Theoretiker kaum wahrgenommen wurde und sein Buch "Vom Gestaltwert der Farbe" (1955) kaum bekannt ist. In dem schmalen Band legt er das theoretische Konzept der "Scheibenbilder" dar. Es ist das Ergebnis seiner Entwicklung als Künstler seit den 1920er Jahren. Aus dieser 'Scharnierstellung' zwischen Klassischer Moderne und Nachkriegszeit ergibt sich die kunsthistorische Bedeutung von Nays Text. Das Buch ist gleichermaßen individuelle Künstlertheorie wie Zeugnis der gravierenden Umwälzungen in Wissenschaft und Technik, Infrastruktur und Geopolitik in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Davon zeugen auch Nays Begeisterung für Flugreisen und seine Bezugnahmen auf Autoren wie Jean Gebser, Martin Heidegger und Carl Schmitt.

Inhalt

I Einführung, Probleme, Thesen: Ernst Wilhelm Nays Vom Gestalt­wert der Farbe als "Quelle und Untersuchungsgegenstand" II Rahmenbedingungen und die Rolle von Kunst und Künstler II.1 ,Autonome' Kunst als ,Bezirk der Vorbildlichkeit' II.2 Die Rolle von Kunst und Künstler II.3 E. W. Nay im kunsthistorischen Umfeld - Zeitbezug, Selbstdarstellung und Fremdurteil III Theorie und Praxis: E. W. Nays Vom Gestaltwert der Farbe als Künstlertheorie III.1 Kommentarliteratur - Aufgaben und Kritik III.2 E. W. Nay als Theoretiker Nay über Theoriebildung und ihre Beziehung zum Bild Der Stellenwert von Vom Gestaltwert der Farbe Die Rezeption Nays als Theoretiker Nay und Haftmann III.3 Vom Gestaltwert der Farbe als Künstlertheorie Beschreibung und Einordnung Form und Textstruktur Sprache III.4 Textanalyse: Inhalt und Interpretation Titel Einleitung 1. Die Fläche 2. Chromatik. Über die Übereinstimmung von Farbe und Fläche 3. Rhythmus und Bewegung 4. Volumen 5. Die Veranstaltung 6. Funktion und Relation 7. Kontrapunkt 8. Die Zahl 9. Das graphische Element 10. Human 11. Das Geistige 12. Kontakt 13. Wahrheit III.5 Ergebnisse der Textanalyse: Zusammenfassung und Ausblick IV Kontextualisierung IV.1 Die Suche nach einem neuen ,Weltbild' Kunst und Erkenntnis: Bilder als Welt-Bilder und ,Schule des Sehens' ,Tabula rasa': Die Suche nach Orientierung und Identität Das abstrakte Bild als Raumbild und ,Heilung' Die Rolle von Kunst und Künstler - Zusammenfassung IV.2 Die neu geordnete Welt Wissenschaft und Technik als Perspektiven der Welterfahrung ,Segmentierung' und ,Atomisierung' Die Welt als ,Weltganzes' Die Umsetzung in der ,arithmetischen Bildform' Raum und Geopolitik IV.3 ,Weltsprache Kunst' und Kosmopolitismus ,Weltsprache Kunst' und ,Abstraktion als Weltsprache' Beteuerungen des ,Menschlichen' und ,mythische Bindung' Der ,neue Mensch' als Kosmopolit Zusammenfassung und Ausblick Literatur Abbildungsnachweis

Produktinformationen

Titel: Ernst Wilhelm Nays "Vom Gestaltwert der Farbe" als Künstlertheorie und Zeitzeugnis
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783828838413
ISBN: 978-3-8288-3841-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Tectum Verlag
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 557
Gewicht: 790g
Größe: H212mm x B156mm x T38mm
Veröffentlichung: 07.12.2016
Jahr: 2016