

Beschreibung
Augenbewegungsstörungen sind häufige Symptome neurologischer Erkrankungen. Sie haben zum Teil erhebliche topodiagnostische Bedeutung und können wichtige Hinweise auf die Ursache einer Krankheit geben. Allerdings gelten ihre Analyse und exakte diagnostische Ein...Augenbewegungsstörungen sind häufige Symptome neurologischer Erkrankungen. Sie haben zum Teil erhebliche topodiagnostische Bedeutung und können wichtige Hinweise auf die Ursache einer Krankheit geben. Allerdings gelten ihre Analyse und exakte diagnostische Einordnung allgemein als kompliziert und sind oft mit Unsicherheiten behaftet. Dies führt im klinischen Alltag zu unpräzisen und wenig hilfreichen Bezeichnungen wie komplexe Augenbewegungsstörung. In dieser vollständig überarbeiteten und erheblich erweiterten 3. Auflage werden die klinisch wichtigsten Augenbewegungsstörungen verständlich und prägnant dargestellt. Zahlreiche Abbildungen und Tabellen tragen zum besseren Verständnis bei. Das Buch ist ein unverzichtbarer Leitfaden für Neurologen und Ärzte anderer Fachrichtungen, die bei ihrer klinischen Tätigkeit auf fundierte Kenntnisse von Augenbewegungsstörungen angewiesen sind.
Ein Augenbewegungsstörungen sind häufige Symptome neurologischer Erkrankungen. Sie haben zum Teil erhebliche topodiagnostische Bedeutung und können wichtige Hinweise auf die Ursache einer Krankheit geben. Allerdings gelten ihre Analyse und exakte diagnostische Einordnung allgemein als kompliziert und sind oft mit Unsicherheiten behaftet. Dies führt im klinischen Alltag zu unpräzisen und wenig hilfreichen Bezeichnungen wie âkomplexe Augenbewegungsstörungâ. In dieser vollständig überarbeiteten und erheblich erweiterten 3. Auflage werden die klinisch wichtigsten Augenbewegungsstörungen verständlich und prägnant dargestellt. Zahlreiche Abbildungen und Tabellen tragen zum besseren Verständnis bei. Das Buch ist ein unverzichtbarer Leitfaden für Neurologen und Ãrzte anderer Fachrichtungen, die be
Inhalt
INHALT: 1 Neuroanatomische und neurophysiologische Grundlagen von Augenbewegungen 1.1 Einleitung 1 1.2 Anatomie der okulomotorischen Hirnnerven und ihrer Kerne 1.3 Anatomie, Physiologie und Funktion der äußeren Augenmuskeln 1.4 Das Sakkaden-System 1.5 Das System der langsamen Folgebewegungen 1.6 Das vestibuläre System 1.7 Das optokinetische System 1.8 Das Vergenz-System 1.9 Fixation 1.10 Listing- und Donders-Gesetz 1.11 Bereiche des ZNS, die für die Generierung von Augenbewegungen wichtig sind 2 Klinische und apparative Untersuchungen 2.1 Klinische Untersuchung verschiedener Arten von Augenbewegungen 2.2 Aufzeichnung von Augenbewegungen 2.3 Apparative Untersuchung peripher-vestibulärer Funktionen 2.4 Untersuchung von Augenmuskeln 3 Infranukläre Augenbewegungsstörungen 3.1 Doppelbilder 3.2 Erworbene Okulomotoriusparesen 3.3 Erworbene Trochlearisparesen 3.4 Erworbene Abduzensparesen 3.5 Erworbene Paresen mehrerer okulomotorischer Hirnnerven 3.6 Vaskuläre Kompressionen okulomotorischer Hirnnerven 3.7 Neuromuskuläre Übertragungsstörungen 3.8 Entzündliche Erkrankungen der äußeren Augenmuskeln 3.9 Nicht-entzündliche Erkrankungen der äußeren Augenmuskeln 4 Nukleäre, internukleäre und supranukleäre Augenbewegungsstörungen 4.1 Augenbewegungsstörungen bei Läsionen okulomotorischer Kerne 4.2 Horizontale Augenbewegungsstörungen 4.3 Vertikale Augenbewegungsstörungen 4.4 Ocular Tilt Reaction und Skew Deviation 4.5 Okulomotorische Apraxie 5 Nystagmen und nystagmusartige Augenbewegungsstörungen 5.1 Allgemeines zur Entstehung und Einteilung von Nystagmen 5.2 Nystagmen, die bei Gesunden auftreten bzw. induziert werden können 5.3 Kongenitale Nystagmen 5.4 Nystagmen, die in exzentrischen Blickpositionen auftreten 5.5 Nystagmen bei Erkankungen des vestibulären Systems 5.6 Erworbener Pendelnystagmus 5.7 Nystagmen bei Imbalanzen im Folgesystem 5.8 Konvergent-divergente Rucknystagmen 5.9 Nystagmen bei Visusstörungen 5.10 Epileptische Nystagmen (und andere paroxysmale Augenbewegungsstörungen) 5.11 Monokulare Nystagmen 5.12 Nystagmusartige Störungen des Sakkadensystems 6 Augenbewegungsstörungen in Klinik und Praxis 6.1 Augenbewegungsstörungen bei älteren Menschen 6.2 Augenbewegungsstörungen bei Infarkten im vertebrobasilären Stromgebiet 6.3 Augenbewegungsstörungen bei Multipler Sklerose 6.4 Augenbewegungsstörungen bei Erkrankungen der Basalganglien 66.5 Augenbewegungsstörungen bei Erkrankungen des Kleinhirns 6.6 Paroxysmale Augenbewegungsstörungen 6.7 Augenbewegungsstörungen bei Stoffwechselstörungen 6.8 Paraneoplastische Augenbewegungsstörungen 6.9 Augenbewegungsstörungen bei dementen Patienten 6.10 Augenbewegungsstörungen bei psychiatrischen Erkrankungen 6.11 Unerwünsche Wirkungen von Medikamenten 6.12 Patienten, die wegen Augenbewegungsstörungen in die Notaufnahme kommen 6.13 Augenbewegungsstörungen während einer Synkope 6.14 Augenfehlstellungen und spontane sowie evozierte Augenbewegungen bei komatösen Patienten 6.15 Topodiagnostische Bedeutung von Augenbewegungsstörungen 7 Pupillenstörungen 7.1 Anatomisch-physiologische Grundlagen 7.2 Klinische Untersuchung der Pupillenfunktion 7.3 Apparative Pupillenuntersuchung 7.4 Pharmakologische Pupillentestung 7.6 Anisokorie 7.7 Pupillenstörungen bei Erkrankungen des peripheren Nervensystems 7.8 Relative afferente Pupillenstörungen 7.9 Veränderungen der Pupillenweite bei epileptischen Anfällen 7.10 Pupillenstörungen bei bewusstseinsgestörten Patienten 7.11 Hippus 7.12 Medikamentöse und toxische Pupillenstörungen 7.13 Sonstige seltene Pupillenstörungen 7.14 Pupillenstörungen bei ZNS-Läsionen Sachverzeichnis
