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Publizistik als autopoietisches System

  • Kartonierter Einband
  • 280 Seiten
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Aile Lebewesen, der Mensch eingeschlossen, sind autopoietische Systeme. Aile Operationen solcher Systeme sind selbstreproduktiv, s... Weiterlesen
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Beschreibung

Aile Lebewesen, der Mensch eingeschlossen, sind autopoietische Systeme. Aile Operationen solcher Systeme sind selbstreproduktiv, sie erzeugen die Elemente des Systems aus Elementen des Systems. Diese fundamentale Einsicht des chileni schen Physiologie-Professors Humberto R. Maturana hat bekanntlich weite Wis senschaftsbereiche revolutioniert, unter ihnen die neuere soziologische System theorie. Die hiermit vorgelegte Arbeit macht sich die revolutioniiren Thesen der Theorie autopoietischer Systeme zunutze, indem sie sich auf ihrer Basis einen Ge genstandsbereich der Sozialwissenschaften erschlieBt, der im Rahmen dieser Dis kussion bisher weitgehend verschlossen geblieben ist: das Massenkommunikati onssystem moderner Gesellschaften. Bei zuniichst unsicheren Erfolgserwartungen an dieses Unternehmen, hege ich nach AbschluB der Arbeiten die vielleicht be rechtigte Hoffnung, daB ein solcher Theorietransfer zumindest zu neuen, zum Teil iiberraschenden Sichtweisen auf traditionelle und aktuelle Probleme der sozial und kommunikationswissenschaftlichen Theorieentwicklung in diesem Feld anzu regen vermag. Ein solches Ergebnis wiirde ich auch dann als Erfolg verbuchen, wenn dabei letztlich andere Richtungen eingeschlagen wiirden, als die von mir vorgezeichnete. Nimmt man das Autopoiesis-Konzept wirklich ernst, so gilt es natiirlich auch fUr die Produktion wissenschaftlicher Aussagensysteme durch das Einzelbe wuBtsein, und dann kann man im wahren Brustton der Uberzeugung behaupten, was iiblicherweise am Beginn solcher Arbeiten behauptet wird, daB niimlich allein der Autor fUr aile folgenden Miingel, Fehler und - das bleibt meist unausgespro chen, ist aber immer gemeint -auch neuen Einsichten verantwortlich ist. Aller dings stehen auch selbstreferentiell-geschlossene Systeme typischerweise in uner miidlichem UmweItkontakt. Inter-System-Beziehungen regeln ihre Energie- und Informationsaufnahme.

Inhalt

I Politik, Massenmedien und funktionale Analyse.- 1. Relevanz und zentrale Fragestellung einer politikwissenschaftlichen Beschäftigung mit Massenmedien.- 2. Theoretisches Fundament: Hauptrichtungen systemtheoretischer Massenkommunikationsanalyse.- 3. Vorgehen, Aufbau und Reichweite der vorliegenden Untersuchung.- II Publizistik als autopoietisches System.- 1. Entstehungs- und Entwicklungsbedingungen publizistischer Systeme.- 2 Thematisierung als publizistische Leistung.- 3. Publizität als generalisiertes Kommunikationsmedium. Zur Codierung von Öffentlichkeit.- 4. Thematische Grenzen des publizistischen Systems.- 5. Das Publikum als innere Umwelt des Journalismus. Zur Binnendifferenzierung des publizistischen Systems.- 6. Journalistische Organisation und autopoietische Reproduktion publizistischer Kommunikation.- 7. Die Selbstbeobachtung der Gesellschaft als publizistische Funktion.- 8. Umweltkontakt und Intersystembeziehungen der Publizistik.- 9. Zusammenfassung.- III Konsequenzen für die Steuerung. Aktuelle Rundfunkpolitik in der Bundesrepublik Deutschland.- 1. Rundfunk als publizistisches Subsystem. Von der "Dualisierung" zur Selbstreferenz.- 2. Regulative Rundfunkpolitik und kontextuelle Optionenpolitik. Grenzen und Möglichkeiten der Steuerung.- 3. Reicht Evolution? Anregungen für die Forschung.- Verzeichnis der Abbildungen und Übersichten.

Produktinformationen

Titel: Publizistik als autopoietisches System
Untertitel: Politik und Massenmedien. Eine systemtheoretische Analyse
Autor:
EAN: 9783531124285
ISBN: 978-3-531-12428-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 280
Gewicht: 451g
Größe: H227mm x B156mm x T17mm
Jahr: 1993
Auflage: 1993
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