



Beschreibung
Kurzbeschreibung GENESIS#160; Ein historischer Spannungsroman des späten Mittelalters, der mit der Eroberung der Stadt Akkon beginnt, die das Ende der Kreuzzüge besiegelt. Der erzählt, wie ein Ritterbruder des Deutschen Ordens mit einer geheimen Mission und e...Kurzbeschreibung GENESIS#160;
Ein historischer Spannungsroman des späten Mittelalters, der mit der Eroberung der Stadt Akkon beginnt, die das Ende der Kreuzzüge besiegelt.
Der erzählt, wie ein Ritterbruder des Deutschen Ordens mit einer geheimen Mission und eine Benediktiner Ordensschwester vor der päpstlichen Inquisition fliehen.
Und dabei zeigt, wie in höchster Lebensgefahr eine Liebe entsteht.
BUCHTRAILER
https://youtu.be/KdQQgC1QqyI
Buchbeschreibung GENESIS
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Von Akkon nach Koblenz.
Eine geheime Mission mit häretischen Papyrusschrifen.
Eine Flucht zu Pferd vor der päpstlichen Inquisition.
Eine verbotene Liebe, aus Unheil geboren.
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18. Mai 1291
Die Kreuzfahrerbastion Akkon brennt. Alle Verteidiger werden sterben. Zu groß ist die Übermacht des Mamlukenheeres unter Sultan Chalil.
Ein historischer Roman des Mittelalters, mit wahren Ereignissen bespickt.
Mit geheimen Papyrusrollen gelingt dem Ritter des Deutschen Ordens Wilhelm von Bolanden die Flucht auf der letzten Galeere. Doch in Venedig nimmt ihn der fanatische Inquisitor Kardinal da Lucca gefangen und bringt ihn nach Rom. Dort erwartet Wilhelm der Tod als Häretiker, falls er sich weigert, das Ziel seiner geheimen Mission zu verraten.
Die Ordensschwester Ariana von Hane befreit ihn aus dem Kerker des Lateranpalastes. Eine lange Flucht zu Pferd beginnt.
Kardinal da Lucca verfolgt sie. Er hat es auf die häretischen Papyrusschriften abgesehen, die eine Bedrohung für das Christentum sind. Doch er ist nicht der einzige Verfolger. Ein muslimischer Meuchelmörder ist ab Akkon hinter Wilhelm her. Im Auftrag seines Sultans muss er sich der Schriften bemächtigen.
Die Flucht führt an historischen Schauplätzen vorbei quer durch Italien, über die Alpen, durch die Schweiz nach Basel und den Rhein entlang nach Koblenz ... wo Unheil wartet.
Ein historischer Roman des späten Mittelalters der mit der Eroberung der Stadt Akkon beginnt, die das Ende der Kreuzzüge besiegelt.
Der erzählt, wie ein Ritterbruder des Deutschen Ordens mit einer geheimen Mission und eine Benediktiner Ordensschwester vor der päpstlichen Inquisition fliehen.
Und dabei zeigt, wie in höchster Lebensgefahr eine Liebe entsteht.
BUCHTRAILER
https://youtu.be/KdQQgC1QqyI
Autorentext
Frank Eldering ist ein niederländischer Autor, der seit seinem neunzehnten Lebensjahr in deutschsprachigem Raum (Schweiz, BRD) lebt und in deutscher Sprache schreibt. Sein erstes Buch, der Psychothriller "Der Plot" erschien im Frühling 2019 im angard-verlag. Der historische Roman "GENESIS", der erste Teil der "Confluentes-Trilogie" ist sein zweiter Roman. Besucht ihn auf seiner Homepage www.frank-eldering.de
Leseprobe
LESEPROBE GENESIS
1. Blutbad
Die Luft über dem mächtigen Wehrturm, dem Turm der Teutonen , flimmerte. Es war der dritte Sonntag im Monat August des Jahres 1290 und Wilhelm von Bolanden lief der Schweiß den Rücken hinunter. Er hatte den grauen Umhang des Ordensbruders abgelegt und schritt Runde um Runde die steinerne, mit Schießscharten versehene Umwehrung entlang. Er musste in Bewegung bleiben, denn langes Stehen auf dem heißen Steinboden würde ihm trotz Lederstiefel die Füße verbrennen.
Nach der Sext hatte er die Wache auf dem Turm übernommen, bis Vesper musste er ausharren. In der Ferne, am Strand im Hafen, planschten ein paar Knaben im Wasser herum.
Wie gerne würde ich das Gleiche tun!
Er blickte nach Osten. In der sengenden Hitze der Mittagssonne breitete sich die Ebene von Akkon vor ihm aus. Dort, wo Jahrhunderte lang Armeen der Muslime und Christen die Stadt abwechselnd belagert hatten, zog ein Trödler mit seinem Ochsenwagen eine Spur in den glühend heißen Boden. Die Tore der Stadt standen offen, ermöglicht durch den 1229 im Frieden von Jaffa ausgehandelten zehnjährigen Nichtangriffspakt zwischen Kreuzfahrern und Mamluken, an den beide Parteien sich bisher auch nach Ablauf der Frist gehalten hatten.
Ein brennender Schmerz an der Fußsohle unterbrach jäh seine Gedanken. Ohne es zu merken, war er stehen geblieben. Er setzte seine Runde fort, warf einen Blick über die Zinnen ins muslimische Viertel, das im Norden an die Bastion grenzte. Einige verschleierte Frauen liefen in der Gasse herum. Vom Kirchplatz im Westen drang Musik zu ihm empor. Eine Gruppe Männer, Frauen und Kinder saßen vor der Nikolauskirche zusammen und sangen Lieder. Wilhelm lächelte,
er kannte die Bruderschaft aus Christen, Muslimen und Juden, die bis in die frühe Christenzeit zurückreichte. Ihr Ziel war, Menschen verschiedener Religionen in Frieden zu vereinen. Wilhelm hatte mehrere Male die Predigten des Anführers Manfred von Gerbrand angehört, Freundschaft mit ihm geschlossen und war der Bruderschaft beigetreten. Wenn es seine Aufgaben als Ordensbruder zuließen, sang er ab und zu mit ihnen.
Sein Lächeln gefror, als Gejohle zu ihm heraufstieg. Es schien aus der Gasse zu kommen, auf die er soeben hinuntergeschaut hatte. Er hastete die paar Schritte zurück zu der Stelle an der Mauer und sah hinunter. Kreuzfahrer polterten wankend durch die Gassen, pöbelten die muslimischen Frauen an. Männer stürmten aus den Häusern, versuchten, die Betrunkenen von den Frauen fernzuhalten.
Da geschah es: Einer der Pöbelnden zog sein Schwert, durchtrennte mit einem Hieb den Hals des Mannes vor ihm. Blut spritzte. Von überall her Geschrei, Steine flogen. Andere Betrunkenen zogen darauf ebenfalls ihre Schwerter und stürzten sich auf die Muslime. Immer mehr Kreuzfahrer kamen hinzu. Wahllos schlugen sie auf die Wehrlosen ein. Männer und Frauen stürzten zu Boden. Bald war die ganze Gasse voller kämpfender Gestalten.
Wilhelm fiel eine Gruppe Kreuzfahrer auf, die keineswegs den Eindruck machten, betrunken zu sein. Sie beteiligten sich nicht am Kampf, bahnten sich mit gezogenen Schwertern gezielt einen Weg am Gemetzel vorbei und verschwanden in einer Seitengasse.
Was wollen die?
Er sprang die steinernen Stufen des Wehrturms hinunter, rannte zum Deutschen Haus, riss die Tür auf.
»Greift eure Waffen! Draußen werden Muslime von Kreuzfahrern gemeuchelt. Einige sind auf dem Weg zum Kirchplatz!«
Die Deutschritter strömten in die Gassen, folgten der Blutspur, welche die mordende Horde durch das muslimische Viertel zog. An der Seitengasse trennten sich Wilhelm, sein Bruder Heinrich, der oberste Marschall des Deutschen Ordens, und eine Handvoll Männer vom Rest der Deutschritter und folgten der Gruppe, die in Richtung Nikolauskirche verschwunden war.
Auf dem Kirchplatz war der Gesang verstummt.
Frauen, Männer und Kinder lagen niedergemetzelt auf dem Boden. Sie hatten keine Chance gehabt, zu fliehen. Auf den Stufen vor der Kirche lag der Anführer Manfred von Gerbrand in einer Blutlache. Wilhelm kniete sich neben seinen Freund, drehte ihn um, sprach seinen Namen.
Manfred schlug die Augen auf, flüsterte ihm etwas zu. Wilhelm senkte den Kopf. Die Worte kamen stoßweise, mit Mühe konnte er die Wörter Schriften, Coblenz und Bruder Lothar heraushören
Schriften, die nach Coblenz gebracht werden müssen? Zu Manfreds Bruder Lothar?
Er fügte noch etwas hinzu. Wilhelm musste sein Ohr an die Lippen des Sterbenden pressen, um es zu verstehen. »Drm...p...kr...ph...s.« Dann starb er.
»Ich verspreche es dir«, flüsterte er dem Toten zu. Er drückte ihm die Augen zu.
Was hat er gesagt? Es klang Griechisch, dermipekrephis, dermapikrephos?
Er richtete sich auf. Der Kampf war vorbei. Heinrichs Männer hatten einige der Angreifer auf dem Kirchplatz überwältigt und sie mit ihrem Anführer gefangen genommen. Sie führten sie ins Deutsche Haus und sperrten sie ein, um sie später zu verhören.
Heinrich ließ die toten Muslime und Juden von ih…