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Die optimale Größe und Struktur von Unternehmen

  • Kartonierter Einband
  • 212 Seiten
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Florian Bieberbach fügt unterschiedliche und scheinbar widersprüchliche Ansätze aus der Literatur zu einem einheitlichen Bild zusa... Weiterlesen
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Beschreibung

Florian Bieberbach fügt unterschiedliche und scheinbar widersprüchliche Ansätze aus der Literatur zu einem einheitlichen Bild zusammen und kommt zu dem Ergebnis, dass die verstärkte Nutzung der neuen Technologien in und zwischen Firmen tendenziell zu einer vertikalen Verkleinerung und zu einer horizontalen Vergrößerung der Unternehmen führt.

Wie wird das Unternehmen der Zukunft aussehen? Wird es klein und flexibel sein und in globalen Netzwerken agieren, oder werden Großunternehmen ungeahnten Ausmaßes die Wirtschaftswelt dominieren?
Florian Bieberbach unterzieht die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnik auf die Größe und Struktur von Unternehmen einer fundierten Analyse. Er fügt unterschiedliche und scheinbar widersprüchliche Ansätze aus der Literatur zu einem einheitlichen Bild zusammen und kommt zu dem Ergebnis, dass die verstärkte Nutzung der neuen Technologien in und zwischen Firmen tendenziell zu einer vertikalen Verkleinerung und zu einer horizontalen Vergrößerung der Unternehmen führt: Leistungstiefen werden verringert und Outputmengen erhöht.

Autorentext
Dr. Florian Bieberbach war wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Dr. h.c. Ralf Reichwald am Lehrstuhl für Allgemeine und Industrielle Betriebswirtschaftslehre der TU München. Er ist derzeit im Investmentbanking der Deutsche Bank AG, London, tätig.

Inhalt
1 Einleitung.- 1.1 Problemstellung.- 1.1.1 Der Einfluss von Informations- und Kommunikationstechnik auf die Größe von Unternehmen.- 1.1.2 Die zunehmende Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnik.- 1.1.3 Die Entstehung neuer Strukturen durch technische Innovation.- 1.1.4 Die Bedeutung anderer Einflussfaktoren.- 1.1.5 Das Verständnis von Unternehmensgröße.- 1.2 Zentrale Hypothese.- 1.3 Ziel und Aufbau der Arbeit.- 2 Ökonomische Grundlagen.- 2.1 Markt und Wettbewerb.- 2.1.1 Was ist ein Markt?.- 2.1.1.1 Der Markt als abstrakter Ort des Austausches.- 2.1.1.2 Der Markt, über eine Ware definiert.- 2.1.1.3 Der Markt als Koordinator der Volkswirtschaft.- 2.1.1.4 Der Markt als Organisation.- 2.1.2 Das Paradigma des vollkommenen Wettbewerbs.- 2.1.2.1 Grundannahmen.- 2.1.2.2 Wettbewerb und Preisbildung nach der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie.- 2.1.2.3 Wettbewerb und Preisbildung bei Skaleneffekten.- 2.1.2.4 Unvollkommener Wettbewerb.- 2.1.3 Das Modell des monopolistischen Wettbewerbs.- 2.1.3.1 Preis- und Mengenfestlegung im Monopol.- 2.1.3.2 Preis- und Mengenfestlegung im monopolistischen Wettbewerb.- 2.1.4 Wettbewerb bei unvollständiger Transparenz.- 2.1.4.1 Die Theorie der Suchkosten.- 2.1.4.2 Werbung der Anbieter zur Verbesserung der Markttransparenz.- 2.1.4.3 Monopolistischer Wettbewerb durch Intransparenz.- 2.1.5 Oligopolistischer Wettbewerb.- 2.1.5.1 Modelle zur Beschreibung von Oligopolmärkten.- 2.1.5.2 Preisführer und Preisfolger.- 2.1.5.3 Kollusion.- 2.2 Die Theorie der Unternehmung aus Sicht der Transaktionskostentheorie.- 2.2.1 Erklärungsansätze für die Existenz von Unternehmen.- 2.2.2 Der Ansatz von Coase.- 2.2.3 Die moderne Transaktionskostentheorie.- 2.2.3.1 Die Neue Institutionenökonomik.- 2.2.3.2 Transaktionen und ihre Kosten.- 2.2.3.3 Einflussgrößen der Transaktionskosten.- 2.2.3.4 Die Theorie der Unternehmung in der modernen Transaktionskostentheorie.- 2.2.3.5 Weiterentwicklungen.- 2.2.4 Vertikale Integration in der strategischen Unternehmensführung.- 3 Vertikale Desintegration durch Informations- und Kommunikationstechnik.- 3.1 Die Move-to-the-market-Hypothese.- 3.1.1 Abnehmender Koordinationskostennachteil des Marktes.- 3.1.2 Abnehmendes Transaktionsrisiko bei marktlicher Koordination.- 3.1.3 Zunehmender Produktionskostenvorteil des Marktes.- 3.1.4 Veränderungen der Spezifität.- 3.1.5 Der Versuch einer integrierten Argumentation.- 3.2 Empirische Überprüfungen.- 3.3 Informations- und Kommunikationstechnik als Ursache vertikaler Integration?.- 3.3.1 Die Entstehung von Großunternehmen in den USA des 19. Jahrhunderts.- 3.3.2 Die Move-to-the-middle-Hypothese.- 3.3.3 Die Reduzierung der Zuliefererzahlen.- 3.4 Zusammenfassung.- 4 Horizontale Integration durch Informations- und Kommunikationstechnik.- 4.1 Das Zusammenwachsen von Märkten.- 4.1.1 Die Auflösung von Marktgrenzen.- 4.1.2 Preiswettbewerb und Konzentrationstendenzen.- 4.1.3 Das Zusammenwachsen von Oligopolmärkten.- 4.1.4 Empirische Überprüfungen.- 4.2 Die Erhöhung der Transparenz.- 4.2.1 Erhöhung der Markttransparenz durch Informations- und Kommunikationstechnik.- 4.2.2 Preissenkungen und horizontales Wachstum als Folge erhöhter Transparenz..- 4.2.3 Empirische Evidenz.- 4.2.4 Der Wettbewerb um Aufmerksamkeit.- 4.3 Die Veränderung von Präferenzen.- 4.3.1 Persönliche Präferenzen.- 4.3.2 Sachliche Präferenzen.- 4.3.3 Räumliche Präferenzen.- 4.3.4 Gesamtbetrachtung der Veränderung von Präferenzen.- 4.4 Zunehmende Skaleneffekte.- 4.4.1 Verstärkter Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen.- 4.4.2 Zunehmende Bedeutung von digitalen Produkten.- 4.4.3 Zunehmende Bedeutung von Netzeffekten.- 4.4.4 Substitution von Dienstleistungen durch Informationsprodukte.- 4.4.5 Auswirkungen der verstärkten Skaleneffekte.- 4.5 Zusammenfassung.- 5 Schlussbetrachtung.- 6 Literaturverzeichnis.- 7 Stichwortverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Die optimale Größe und Struktur von Unternehmen
Untertitel: Der Einfluss von Informations- und Kommunikationstechnik
Autor:
EAN: 9783824474301
ISBN: 978-3-8244-7430-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Deutscher Universitätsverlag
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 212
Gewicht: 281g
Größe: H210mm x B148mm x T11mm
Jahr: 2001
Auflage: 2001

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