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Figurationen des Laien zwischen Forschung, Leidenschaft und politischer Mobilisierung

  • Kartonierter Einband
  • 238 Seiten
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Hier soll nicht ein vereinfachendes Für oder Wider partizipativer Verfahren in der Forschung und Vermittlung thematisiert, sondern... Weiterlesen
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Beschreibung

Hier soll nicht ein vereinfachendes Für oder Wider partizipativer Verfahren in der Forschung und Vermittlung thematisiert, sondern ein historisch weiter und analytisch vertiefter Blick auf das Gefüge von Laienforschung und Fachlichkeit geworfen werden. Die Beiträge setzen historisch bei der Figur des Amateurs im späten 19. Jh. und dessen Professionalisierung in wissenschaftlichen Sammelprojekten des 20. Jh. an, thematisieren die Situation im Kontext der Neuen Sozialen und Ökologischen Bewegungen ab den 1960er Jahren und behandeln auch aktuelle, unterschiedliche Erscheinungsformen von Partizipation, die individuelles Engagement, öffentliche Ressourcen des Staates und Unternehmen neu anordnen.

Dieser Band vertritt keine vereinfachende Position für oder gegen partizipative Verfahren in der Forschung und Wissenschaftsvermittlung. Stattdessen will er für den Argumentationshorizont der Volkskunde, Europäischen Ethnologie und Kulturanthropologie einen historisch weiten und analytisch vertieften Blick auf das Gefüge von Laienforschung und Fachlichkeit werfen. Die Beiträge setzen historisch bei der Figur des Amateurs im späten 19. Jahrhundert und dessen Professionalisierung in wissenschaftlichen Sammelprojekten des 20. Jahrhunderts an, thematisieren die Situation im Kontext der Neuen Sozialen und Ökologischen Bewegungen ab den 1960er Jahren und behandeln auch aktuelle, unterschiedliche Erscheinungsformen von Partizipation, die mit öffentlichen Ressourcen des Staates und mit Unternehmen neu verknüpft werden. Mit Beiträgen von: Günter Achterkamp, Beate Bollmann, Christiane Cantauw, Andreas Eiynck, Walter Hauser, Brigitte Heck, Sabine Imeri, Jutta Jäger-Schenk, Kirsten John-Stucke, Michael Kamp, Bärbel Kleindorfer-Marx, Ralf Klötzer, Carolin Krämer, Claudia Peschel-Wacha, Thomas Naumann, Elisabeth Timm, Christiane Torzewski, Elke Ungeheuer und Siegfried Zengerle.

Autorentext
Dr. Elisabeth Timm ist Assistentin am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien. Publikationen u.a. zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit und zur Sozialgeschichte von Familie und Verwandtschaft. Michael Kamp, Dr. phil., studierte von 1991 bis 1996 Geschichte und Politikwissenschaften an der LMU München und am University College London. Während seiner Studienzeit arbeitete er am Universitätsarchiv und am Institut für Wissenschaftsgeschichte der LMU. Seine Arbeitsfelder sind Institutionengeschichte, Museumsgeschichte, Adelsgeschichte und Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. 2004 veröffentlichte er seine Dissertation zu Museen als Ort der Politik im 19. Jahrhundert. Er leitet heute mit zwei Kollegen eine Firma in München, die Firmen- und Unternehmensgeschichten schreibt.

Produktinformationen

Titel: Figurationen des Laien zwischen Forschung, Leidenschaft und politischer Mobilisierung
Untertitel: Museen, Archive und Erinnerungskultur in Fallstudien und Berichten
Editor:
EAN: 9783830936671
ISBN: 978-3-8309-3667-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Waxmann Verlag GmbH
Genre: Ethnologie
Anzahl Seiten: 238
Gewicht: 452g
Größe: H240mm x B170mm x T17mm
Jahr: 2017
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