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Das Wasser, seine Verwendung, Reinigung und Beurtheilung mit besonderer Berücksichtigung der gewerblichen Abwässer und der Fussverunreinigung

  • Kartonierter Einband
  • 504 Seiten
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Es gibt kein reines Wasser in der Natur. glticklicher weise konnte man sagen, da (chemisch) reines Wasser geradezu giftig wirkt (S... Weiterlesen
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Beschreibung

Es gibt kein reines Wasser in der Natur. glticklicher weise konnte man sagen, da (chemisch) reines Wasser geradezu giftig wirkt (S. 26). Man kann daher nur von technisch-reinem Wasser reden, d. h. ein Wasser ist rein, wenn es fiir den beabsichtigten Zweck geeignet ist. Bei der Besprechung von Brunnen- und Quellwasser musste betont werden, dass die Analyse eingesandter Proben ffir die Beurthellung eines Wassers werthlos ist (S. 12), da dieselbe n ur unter Beriicksichtigung der ortlichen Verhaltnisse durch sachverstandige Chemiker - nicht durch Aerzte - geschehen kann (S. 474). Stets erfordert die Probenahme grosse Vorsicht uncI Umsicht. Fast aIle bisher veroffentlichten Analysen von Kanalwasser geben kein zutreffendes Bild del' thatsachlichen Verhaltnisse, weil sie sich auf Einzelproben beziehen, die am Tage, wohl meist unter dem Einfluss del' sogen. FriihstiicksweIle, genommen sind, ohne Riicksicht auf die gewaltigen Schwankungen in del' Zusammen setzung solcher Wasser (S. 109 u. 111). Dementsprechend sind auch die meisten del' bisher ver offentlichten Analysen fUr die Beurtheilung del' Reinig·ungs verfahren unbrauchbar, well sehr oft, in Folge unsachgemasser Probenahme, die Analysen des rohen und gereinigten Wassers gar nicht einander entsprechen. Dieses gilt zunachst fiir die Analysen, welche die Berieselung betreffen (S. 196 bis 230). Wegen del' starken Verdunstung miisste das Drainwasser wesentlich hOheren Chlorgehalt zeigen, als das zugefiihrte Kanalwasser - nur bei Regenwetter konnte das umgekehrte stattfinden -; dass die Analysen abel' im Drainwasser durchweg weniger Chlor enthalten, erklart sich daraus, dass das Kanalwasser abends und nachts meist sehr Vorwort.

Autorentext
Ferdinand Fischer, geb. 1936, ist Autor zahlreicher Hörspiele, Drehbücher, Kinderbücher und Romane. Als guter Kenner der deutschen Landschaften und der Regionen des näheren Auslandes hat er mehrere Reisehandbücher und Reisebände publiziert. Sein Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte liefert ihm das historische Hintergrundwissen über die jeweilige Kultur der Regionen, über die er schreibt. Ferdinand Fischer lebt in Arnsberg im Sauerland.

Klappentext

Es gibt kein reines Wasser in der Natur. glticklicher­ weise konnte man sagen, da (chemisch) reines Wasser geradezu giftig wirkt (S. 26). Man kann daher nur von technisch-reinem Wasser reden, d. h. ein Wasser ist rein, wenn es fiir den beabsichtigten Zweck geeignet ist. Bei der Besprechung von Brunnen- und Quellwasser musste betont werden, dass die Analyse eingesandter Proben ffir die Beurthellung eines Wassers werthlos ist (S. 12), da dieselbe n ur unter Beriicksichtigung der ortlichen Verhaltnisse durch sachverstandige Chemiker - nicht durch Aerzte - geschehen kann (S. 474). Stets erfordert die Probenahme grosse Vorsicht uncI Umsicht. Fast aIle bisher veroffentlichten Analysen von Kanalwasser geben kein zutreffendes Bild del' thatsachlichen Verhaltnisse, weil sie sich auf Einzelproben beziehen, die am Tage, wohl meist unter dem Einfluss del' sogen. FriihstiicksweIle, genommen sind, ohne Riicksicht auf die gewaltigen Schwankungen in del' Zusammen­ setzung solcher Wasser (S. 109 u. 111). Dementsprechend sind auch die meisten del' bisher ver­ offentlichten Analysen fUr die Beurtheilung del' Reinig·ungs­ verfahren unbrauchbar, well sehr oft, in Folge unsachgemasser Probenahme, die Analysen des rohen und gereinigten Wassers gar nicht einander entsprechen. Dieses gilt zunachst fiir die Analysen, welche die Berieselung betreffen (S. 196 bis 230). Wegen del' starken Verdunstung miisste das Drainwasser wesentlich hOheren Chlorgehalt zeigen, als das zugefiihrte Kanalwasser - nur bei Regenwetter konnte das umgekehrte stattfinden -; dass die Analysen abel' im Drainwasser durchweg weniger Chlor enthalten, erklart sich daraus, dass das Kanalwasser abends und nachts meist sehr Vorwort.



Inhalt

1. Das Wasser in der Natur.- Vorkommen.- Zusammensetzung des in der Natur vorkommenden Wassers.- Quell- und Brunnenwasser.- Tagewasser, Flusswasser.- 2 Einfluss der Bestandteile des Wassers auf seine Verwendung für häusliche und gewerbliche Zwecke.- Wasser für häusliche Zwecke einschl. Trinkwasser.- Geschmack des Wassers.- Dampfkesselspeisewasser.- Wasser für Stärke- und Zuckerfabriken.- Wasser für Brauereien.- Wasser für Verarbeitung der Faserstoffe.- Wasser für Gerbereien.- Wasser für landwirthschaftliche Zwecke.- Fischwasser.- Fischkrankheiten.- Fischereigesetz.- Wirthschaftliche Bedeutung der Fischerei.- 3. Gesetzliche Bestimmungen üher die Verunreinigung der Flüsse.- Englische Gesetze.- Deutsche Gesetze.- Ministerialverfügung vom 20. Februar 1901.- Reichsgerichtsentscheidungen.- Reichsgesundheitsrath und kgl. Versuchs- und Prüfungsanstalt für Wasserversorgung und Abwässerbeseitigung.- 4. Flussverunreinigung durch menschliche Abfallstoffe.- Menschliche Abfallstoffe.- Städtisches Kanalwasser.- Flussverunreinigung.- 5. Selbstreinigung der Flüsse.- Selbstreinigung des Wassers.- 6. Abwasserreinigung.- Mechanische Reinigung, Absetzen.- Filtration.- Kohlebreiverfahren.- Biologische Verfahren.- Faulverfahren von Dibdin u. A.- Oxydationsverfahren.- Proskowetzverfahren.- Fischverfahren.- Berieselung.- England.- Danzig.- Breslau.- Berlin.- Charlottenburg, Freiburg u. A.- Paris.- Zusatz von Chemikalien.- Kalk.- Eisen- und Thonerdeverbindungen u. dergl.- Elektrieität.- Wiesbaden.- Frankfurt.- Halle.- Dortmund und Essen.- Potsdam.- Eichen-Verfahren.- 7. Verunreinigung des Wassers durch Industrie-Abwasser.- Bergbau.- Piesberg.- Mansfelder Kupfersehiefergruben.- Salinen, Kaliindustrie.- Fabriken chemischer Producte.- Leuchtgasfabriken, Kokereien, Theerverarbeitung.- Hüttenwesen, Metallwaarenfabriken.- Stärkefabriken.- Zuckerfabriken.- Brauereien, Spiritusfabriken.- Schlächtereien, Fettverarbeitung.- Gerbereien, Leimfabriken.- Verarbeitung der Faserstoffe.- Papierfabriken.- 8. Wasserreinigung.- Reinigung des für häusliche und industrielle Zwecke bestimmten Wassers.- Sandfiltration.- Wirkung der Sandfllter.- Enteisenung des Wassers.- 9. Beurtheilung von Wasser.- Gutachten der wissenschaftlichen Deputation bez. Hannover.- Gutachten der wissenschaftlichen Deputation bez. Kaliindustrie.- Beurtheilung von Wasser.

Produktinformationen

Titel: Das Wasser, seine Verwendung, Reinigung und Beurtheilung mit besonderer Berücksichtigung der gewerblichen Abwässer und der Fussverunreinigung
Autor:
EAN: 9783642896774
ISBN: 978-3-642-89677-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Bau- und Umwelttechnik
Anzahl Seiten: 504
Gewicht: 756g
Größe: H235mm x B155mm x T26mm
Jahr: 1902
Auflage: Softcover reprint of the original 3rd ed. 1902