

Beschreibung
Wem kann ich trauen? Wem (noch) nicht? Wie gewinne ich an Einfluss? Wie baue ich mir hier ein Netzwerk auf? Wen kontaktiere ich? Wie? Wann? Solchen Fragen sehen sich Führungskräfte gegenüber, die neu in ein Unternehmen eintreten und im ungewohnt...Wem kann ich trauen? Wem (noch) nicht? Wie gewinne ich an Einfluss? Wie baue ich mir hier ein Netzwerk auf? Wen kontaktiere ich? Wie? Wann? Solchen Fragen sehen sich Führungskräfte gegenüber, die neu in ein Unternehmen eintreten und im ungewohnten Umfeld nach Kontakten, Einbindung und Orientierung suchen. Diesen Fragen wird in einer empirischen Studie nachgegangen. Sie dreht sich um das Networking von Führungskräften nach einem beruflichen Wechsel. Es wird untersucht, mit welchen Zielen, Strategien und Folgen Beziehungen zu anderen Organisationsmitgliedern aufgebaut und Netzwerke geknüpft werden. Ausgehend von den theoretischen Grundlagen Mikropolitik und Soziales Kapital werden zunächst Einzelfälle des Networkings von Führungskräften in beruflichen Anfangssituationen vorgestellt und qualitativ analysiert. Aus den Praxisfällen wird eine Typologie des Networkings in Organisationen entwickelt. Es werden drei Networkingtypen (Dominanz, Solidarität und Impression Management) unterschieden, die jeweils spezifische Wirkungen und Nebenwirkungen erwarten lassen und die entscheidend beeinflussen, ob und wie sich eine Führungskraft im neuen Umfeld behauptet. Die Untersuchung besitzt damit neben der wissenschaftlichen Bedeutung auch hohe praktische Relevanz: Sie lädt zur Selbstreflexion ein und bietet professionellen Reflexionsbegleitern einen fundierten Referenzrahmen zur mikropolitischen Beratung von Führungskräften in beruflichen Anfangssituationen.
Autorentext
Felix Reiners, Studien der Betriebswirtschaftslehre und der Sozioökonomie in Augsburg, Pittsburgh und an der Bayerischen Eliteakademie. Promotion an der Universität Frankfurt in Soziologie. Seit 2003 selbständiger Coach, Trainer und Berater im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung (www.ReinersConsulting.de).
Inhalt
1;INHALTSVERZEICHNIS;6 2;I EINLEITUNG;9 2.1;1 Problemstellung;9 2.2;2 Zielsetzungen;12 2.3;3 Vorgehensweise;13 3;II MIKROPOLITIK UND MACHT;15 3.1;1 Zwei Sichtweisen von Mikropolitik;15 3.2;2 Zentrale mikropolitische Annahmen und Konzepte;17 3.3;3 Macht;31 3.4;4 Machthandlungen;39 4;III NETZWERKE UND SOZIALES KAPITAL;45 4.1;1 Konzeptionelle Vorbemerkungen;45 4.2;2 Entwicklung konzeptioneller Grundlagen durch Bourdieu;48 4.3;3 Theoretische Weiterentwicklungen;51 4.4;4 Entwicklungsdynamik sozialer Netzwerke und Sozialen Kapitals;73 5;IV KONZEPTIONELLER BEZUGSRAHMEN UND ZIELSETZUNGEN DER STUDIE;76 5.1;1 Theoretischer Ausgangspunkt – Der konzeptionelle Bezugsrahmen;76 5.2;2 Angestrebter Endpunkt – Die empirischen Zielsetzungen der Untersuchung;78 6;V METHODISCHE KONZEPTION UND DURCHFÜHRUNG DER STUDIE;80 6.1;1 Methodologische Grundlagen und Forschungsansatz;80 6.2;2 Durchführung der Untersuchung;85 6.3;3 Geltungsbegründung der Untersuchung;103 7;VI AUSWERTUNG DES ANKERFALLS;110 7.1;1 Auswertung des Erstgesprächs mit Andreas Anton;111 7.2;2 Auswertung des Zweitgesprächs mit Andreas Anton;128 7.3;3 Fall Anton: Networking zur Okkupation extremer Macht- und Druckposi-tionen;132 8;VII AUSWERTUNG WEITERER EINZELFÄLLE;134 8.1;1 Fall Bernhard: Networking zur Herrschaft auf Distanz;134 8.2;2 Fall Cäsar: Networking zur Demonstration von Eigenständigkeit;149 8.3;3 Fall Dietrich: Networking zur Signalisierung von Verbundenheit und Souve-ränität;158 8.4;4 Fall Emil: Networking zur Anerkennung als Mitspieler;170 8.5;5 Fall Friedrich: Networking zur Integration in Gemeinschaft;182 9;VIII EMPIRISCH BEGRÜNDETE TYPEN DES NETWORKINGS IN ORGANISATIONEN;191 9.1;1 Networkingfinalität als relevantes Vergleichskriterium;191 9.2;2 Gruppierung der Fälle anhand der Networkingfinalität;192 9.3;3 Eine empirisch begründete Typologie des Networkings in Organisationen;194 10;IX SCHLUSS;239 10.1;1 Resümee;239 10.2;2 Ausblick;243 11;DANKSAGUNG;246 12;ANHANG – SEQUENZANALYSE DES ANKERINTERVIEWS;247 12.1;1 Vorbemerkungen zur Sequenzanalyse;247 12.2;2 Sequenzanalyse;247 12.3;3 Kategorisierung der Kodes;258 13;LITERATURVERZEICHNIS;260
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