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Verhandelte Bilder

  • Fester Einband
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Wie funktionierte Bildlenkung im Sozialismus seit den 1960er Jahren?Die Steuerungspraktiken der staatssozialistischen Diktaturen l... Weiterlesen
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Beschreibung

Wie funktionierte Bildlenkung im Sozialismus seit den 1960er Jahren?Die Steuerungspraktiken der staatssozialistischen Diktaturen lassen sich mit dem Begriff der »Zensur« nicht adäquat fassen. Vielmehr war es ein kleinteiliges, aber äußerst flexibles System von »Checks and Balances«, das die Wege der Fotografien in der Volksrepublik Ungarn unter Parteichef János Kádár bestimmte. Die Autorin Eszter Kiss nutzt bild- und akteurszentrierte Ansätze, um Möglichkeiten und Grenzen unter anderem von Pressefotografie, Protokollfotografie und sozialdokumentarischen Aufnahmen im Sozialismus auszuloten. Dabei stößt sie auf ein Geflecht aus ideologischen Richtlinien, aus einem speziellen in den 1950er und 1960er Jahren geschaffenen institutionellen Korsett und vielfältigen Handlungsfeldern aufseiten der Akteure. Die Untersuchung berücksichtigt stets auch die Bildpolitik der anderen Ostblockländer Mittelosteuropas und erlaubt auf diese Weise Schlussfolgerungen, die über die Ländergrenzen hinweg Gültigkeit haben.

Klappentext

Wie funktionierte Bildlenkung im Sozialismus seit den 1960er Jahren?

Die Steuerungspraktiken der staatssozialistischen Diktaturen lassen sich mit dem Begriff der »Zensur« nicht adäquat fassen. Vielmehr war es ein kleinteiliges, aber äußerst flexibles System von »Checks and Balances«, das die Wege der Fotografien in der Volksrepublik Ungarn unter Parteichef János Kádár bestimmte. Die Autorin Eszter Kiss nutzt bild- und akteurszentrierte Ansätze, um Möglichkeiten und Grenzen unter anderem von Pressefotografie, Protokollfotografie und sozialdokumentarischen Aufnahmen im Sozialismus auszuloten. Dabei stößt sie auf ein Geflecht aus ideologischen Richtlinien, aus einem speziellen in den 1950er und 1960er Jahren geschaffenen institutionellen Korsett und vielfältigen Handlungsfeldern aufseiten der Akteure. Die Untersuchung berücksichtigt stets auch die Bildpolitik der anderen Ostblockländer Mittelosteuropas und erlaubt auf diese Weise Schlussfolgerungen, die über die Ländergrenzen hinweg Gültigkeit haben.



Zusammenfassung
»Umfassend, ausführlich und eingrenzend gelingt es Frau Kiss zu zeigen, was damals im Sozialismus fotografisch im öffentlichen Bereich los war.« (Michael Mahlke, dokumentarfotografie.com, 04.04.2019)

Produktinformationen

Titel: Verhandelte Bilder
Untertitel: Sozialistische Bildwelten und die Steuerung von Fotografien in Ungarn
Autor:
EAN: 9783835333031
ISBN: 978-3-8353-3303-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Wallstein Verlag GmbH
Genre: Regional- und Ländergeschichte
Anzahl Seiten: 599
Gewicht: 1479g
Größe: H245mm x B177mm x T34mm
Jahr: 2018
Land: DE