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Persönlichkeit, Familie, Eigentum

  • Kartonierter Einband
  • 364 Seiten
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Eine erste interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft, die vor zwei Jahren hier im ZiF stattfand, war einer inoffiziellen Methode der R... Weiterlesen
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Beschreibung

Eine erste interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft, die vor zwei Jahren hier im ZiF stattfand, war einer inoffiziellen Methode der Rechtsbegründung gewidmet, der Rechtsbegründung aus dem "Rechtsgefühl". Unsere heutige zweite Arbeitsge meinschaft betrifft eine offizielle Methode der Rechtsbegründung, nämlich dieje nige aus staatlich anerkannten Grundrechten. Daß zu so offiziellem Anlaß neben Vertretern der Rechtswissenschaften auch die Vertreter der Sozial- und Verhal tenswissenschaften zu Wort kommen sollen und in vorbereitenden Beiträgen auch schon zu Wort gekommen sind, ist leider noch immer keineswegs selbstverständ lich - so wenig, daß es seinerseits wiederum einer Begründung bedarf. Ich will daher in meinen einleitenden Bemerkungen diese Begründung zu geben versu chen. Dabei will ich zunächst hypothetisch bleiben: Eine Teilnahme von Erfahrungs wissenschaftlern am Rechtsgespräch rechtfertigt sich jedenfalls dann, wenn die Gestalt der Rechtsordnung auch von Erfahrungen bestimmt wird. Möglich ist das in doppelter Hinsicht: zum einen kann durch Erfahrungswissen die soziale Wirk samkeit der Rechtsordnung begründet oder verstärkt werden, zum andern kann das Erfahrungswissen der inhaltlichen Richtigkeit des Rechts, seiner Gerechtig keit, zugute kommen. In der ersten Hinsicht ist die Bedeutung von Erfahrungwis sen und damit die Berechtigung der Erfahrungswissenschaftler, zum Thema mitzureden, seit längerem außer Streit. Dagegen ist noch immer nicht ausdisku tiert, ob Erfahrungswissenschaftler auch in der zweiten Hinsicht, d. h. hinsichtlich der Gerechtigkeit des Rechts, etwas beizutragen haben.

Autorentext
Ernst-Joachim Lampe, Professor Dr. jur. (geb. 1933), hat seit 1971 einen Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Bielefeld inne.

Inhalt

Vorwort des Herausgebers.- Integration und Selbstbestimmung der Individuen in den Sozialverbänden höherer Wirbeltiere.- Die Selbstkonstitution der individuellen Persönlichkeit in der menschlichen Gesellschaft als Grundlage eines Persönlichkeitsrechts.- Personale und interpersonale Sphären und Grenzen der Person.- Persönlichkeit, Persönlichkeitssphäre, Persönlichkeitsrecht.- Konkretisierungen des Persönlichkeitsrechts in der neueren Verfassungsentwicklung.- Allgemeines Persönlichkeitsrecht oder Schutz der Persönlichkeitsrechte? - Zur Struktur zivilrechtlicher Denkformen -.- Oberwelten und Unterwelten der Sozialität.- Verfassungsentwicklung und Familienwandel.- Psychologische Beiträge zur Bestimmung von Kindeswohl und elterlicher Verantwortung.- Die Familie heute - in der Polarität von existentieller Zwangsgemeinschaft und der Chance zur Persönlichkeitsentfaltung.- Läßt sich bei Betrachtung des älteren Familienrechtes die moderne Vorstellung von einer Persönlichkeit aufrechterhalten?.- Haben und Habenwollen.- Das Grundrecht des Eigentums in ethnologischer Sicht.- Eigentumsrechte und ökonomische Evolution: Die Bedeutung der Internalisierung externer Effekte und des Anreizes zur Innovation.- Funktions- und Legitimationswandel des Eigentums.- Das Eigentum in der Spannung zwischen Freiheit und Sozialbindung.- Abschließende Bemerkungen.

Produktinformationen

Titel: Persönlichkeit, Familie, Eigentum
Untertitel: Grundrechte aus der Sicht der Sozial- und Verhaltenswissenschaften
Autor:
EAN: 9783531119496
ISBN: 978-3-531-11949-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 364
Gewicht: 520g
Größe: H200mm x B250mm x T23mm
Jahr: 1987
Auflage: 1987