











Beschreibung
• Zwei herausragende Maler im generationsübergreifenden Dialog • Künstlerische Spurensuche nach verlorenen Meisterwerken Egon Schieles • Menschenbilder um 1910 und heute Die ALBERTINA ehrt Adrian Ghenie, mit einer revolutionären Ausstellung, die...• Zwei herausragende Maler im generationsübergreifenden Dialog • Künstlerische Spurensuche nach verlorenen Meisterwerken Egon Schieles • Menschenbilder um 1910 und heute
Die ALBERTINA ehrt Adrian Ghenie, mit einer revolutionären Ausstellung, die auf Ciprian Adrian Barsans Idee und Konzept basiert. Adrian Ghenie erweckt Schieles verlorene Werke bekannt nur durch Schwarz-Weiß-Fotografien zu neuem Leben. Rund ein Viertel von Schieles Gemälden bleibt bis heute unauffindbar oder wurde zerstört. Diese verlorenen Bilder, die Themen wie Tod, Sexualität und Melancholie behandeln, existieren nur noch als schattenhafte Fotografien. Das Projekt Egon Schiele Schattenbilder' nimmt die Zuschauer mit auf eine metaphysische Reise durch Zerfall und Neuschöpfung. Ghenie transformiert die Schattenbilder in lebendige Manifestationen des Farbspektrums und lässt die Grenzen zwischen Realität und Abstraktion verschwimmen. Die Ausstellung findet vom 11. Oktober 2024 bis 9. Februar 2025 in der ALBERTINA statt. Schiele war natürlich Teil meines mentalen Archivs, ich habe zwei Dinge mit Schiele gemeinsam. Nicht im Hinblick auf den Stil, sondern auf die Haltung. Sobald man die traditionellen Zwänge der Anatomie hinter sich lässt, kann die Art und Weise, wie man die menschliche Form deformiert, zu einem Porträt des Charakters oder der inneren Psyche auf einer tieferen Ebene werden. Adrian Ghenie
»Meisterhafter Dialog in der Wiener Albertina«
Autorentext
ADRIAN GHENIE (*1977, Baia Mare, Rumänien) studierte Malerei an der University of Art and Design im rumänischen Cluj. Große Einzelausstellungen u.a. am Museum of Contemporary Art Denver, am S.M.A.K., Ghent, im Palazzo Cini, Venice und im National Museum of Contemporary Art Bukarest. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Klappentext
Verlorene Werke, zum Leben erweckt
Die ALBERTINA präsentiert mit Adrian Ghenie: Schattenbilder eine wegweisende Ausstellung, die verlorene Meisterwerke von Egon Schiele zu neuem Leben erweckt. Basierend auf dem Konzept von Ciprian Adrian Barsan führt dieses Projekt die Zuschauer auf eine metaphysische Reise zwischen Zerfall und Neuschöpfung. Rund ein Viertel der Werke Schieles, die Themen wie Tod, Sexualität und Melancholie behandeln, existieren nur noch als schwarz-weiße Schattenbilder. Adrian Ghenie, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler, transformiert diese verlorenen Bilder in lebendige, farbintensive Kunstwerke. Seine meisterhafte Fähigkeit, die Grenzen zwischen Realität und Abstraktion verschwimmen zu lassen, schafft eine eindrucksvolle Hommage an Schieles Erbe. Die künstlerische Spurensuche verdeutlicht einen generationsübergreifenden Dialog zwischen zwei Malern, die sich auf die tiefe menschliche Psyche konzentrieren.
"Sobald man die traditionellen Zwänge der Anatomie hinter sich lässt, kann die Art, wie man die menschliche Form deformiert, zu einem Porträt des Charakters oder der inneren Psyche werden" - Adrian Ghenie.
Highlights des Buches:
Adrian Ghenie (*1977 in Baia Mare, Rumänien) ist einer der renommiertesten Maler seiner Generation. Seine Arbeit wird im Nietzscheanischen Sinne als "nachgeboren" betrachtet, indem sie vergangene Einflüsse mit zeitgenössischen Themen verbindet. Ghenie ist bekannt dafür, persönliche, politische und kunsthistorische Themen zu verschmelzen, indem er abstrakte und figurative Elemente kombiniert und die Möglichkeiten seines Mediums erforscht. Er greift auf persönliche Erinnerungen, kunsthistorische Referenzen, Filmstills und Internetbilder zurück.
Egon Schiele (1890-1918) zeigte schon früh außergewöhnliches künstlerisches Talent. Er trat 1906 in die Wiener Akademie ein, verließ sie jedoch wegen Konflikten bald wieder und gründete die Neukunstgruppe. Bekannt für seine expressiven Werke, erlangte Schiele 1918 bedeutenden Ruhm, starb jedoch bereits mit 28 Jahren an der Spanischen Grippe.
Zusammenfassung
Verlorene Werke, zum Leben erweckt
Die ALBERTINA präsentiert mit Adrian Ghenie: Schattenbilder eine wegweisende Ausstellung, die verlorene Meisterwerke von Egon Schiele zu neuem Leben erweckt. Basierend auf dem Konzept von Ciprian Adrian Barsan führt dieses Projekt die Zuschauer auf eine metaphysische Reise zwischen Zerfall und Neuschöpfung. Rund ein Viertel der Werke Schieles, die Themen wie Tod, Sexualität und Melancholie behandeln, existieren nur noch als schwarz-weiße Schattenbilder. Adrian Ghenie , einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler, transformiert diese verlorenen Bilder in lebendige, farbintensive Kunstwerke. Seine meisterhafte Fähigkeit, die Grenzen zwischen Realität und Abstraktion verschwimmen zu lassen, schafft eine eindrucksvolle Hommage an Schieles Erbe . Die künstlerische Spurensuche verdeutlicht einen generationsübergreifenden Dialog zwischen zwei Malern, die sich auf die tiefe menschliche Psyche konzentrieren.
Sobald man die traditionellen Zwänge der Anatomie hinter sich lässt, kann die Art, wie man die menschliche Form deformiert, zu einem Porträt des Charakters oder der inneren Psyche werden Adrian Ghenie.
Highlights des Buches:
Adrian Ghenie (*1977 in Baia Mare, Rumänien) ist einer der renommiertesten Maler seiner Generation. Seine Arbeit wird im Nietzscheanischen Sinne als "nachgeboren" betrachtet, indem sie vergangene Einflüsse mit zeitgenössischen Themen verbindet. Ghenie ist bekannt dafür, persönliche, politische und kunsthistorische Themen zu verschmelzen, indem er abstrakte und figurative Elemente kombiniert und die Möglichkeiten seines Mediums erforscht. Er greift auf persönliche Erinnerungen, kunsthistorische Referenzen, Filmstills und Internetbilder zurück.
Egon Schiele (18901918) zeigte schon früh außergewöhnliches künstlerisches Talent. Er trat 1906 in die Wiener Akademie ein, verließ sie jedoch wegen Konflikten bald wieder und gründete die Neukunstgruppe. Bekannt für seine expressiven Werke, erlangte Schiele 1918 bedeutenden Ruhm, starb jedoch bereits mit 28 Jahren an der Spanischen Grippe.