

Beschreibung
"Alluding to correspondences between creator and his creation, but within creation as well, and thus comprehending the contradiction against God as the self-contradiction of the sinner - this is the view taken in the studies and essays which have been collecte..."Alluding to correspondences between creator and his creation, but within creation as well, and thus comprehending the contradiction against God as the self-contradiction of the sinner - this is the view taken in the studies and essays which have been collected in this volume."
Eberhard Jüngel in the preface.
Der vorliegende Band enthält Beiträge zur Gotteslehre, Christologie, Anthropologie und Hermeneutik. Mit philosophischem Problembewußtsein geht Eberhard Jüngel im Modell von Analogie und Metapher der Frage nach, was Wahrheit genannt zu werden verdient. In kritischer Auseinandersetzung mit alten und neuen Variationen der sogenannten 'natürlichen Theologie' versucht er, den Ansatz einer Hermeneutik des Selbstverständlichen freizulegen. Seine Texte plädieren für eine natürlichere Theologie und verstehen sich insgesamt als Entsprechungen des Evangeliums im Medium theologischer Reflexion.
Die ersten beiden Auflagen dieses Bandes erschienen beim Chr. Kaiser Verlag, München. Die vorliegende dritte Auflage wurde von einigen Druckfehlern befreit und um Register erweitert.
"Auf dem Weg der Gerechtigkeit ist Leben." - Unter diesem Motto aus den Weisheitssprüchen des Königs Salomo findet im Juni 1997 der 27. Deutsche Evangelische Kirchentag in Leipzig statt. Wie auch 1995 in Hamburg wurden Autorinnen und Autoren deutschsprachiger Lyrik eingeladen, sich in Form eines Gedichts mit der Kirchentagslosung auseinander zusetzen. Die von der Leipziger Jury zusammengestellte Auswahl von 38 Gedichten greift das salomonische Reizwort "Gerechtigkeit" auf und verarbeitet es in vielfältiger Weise. Seine Aktualität hat das Wort über die Jahrhunderte hinweg behalten. Unbewältigte Vergangenheit und die ökologische und soziale Krise unserer Zeit fordern uns ständig zu neuem Nachdenken heraus, was in diesen Gedichten deutlich zu spüren ist.
Autorentext
(1934-2021) 1961 Promotion; 1962 Habilitation; Professor emeritus für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Tübingen.
Klappentext
Der vorliegende Band enthält Beiträge zur Gotteslehre, Christologie, Anthropologie und Hermeneutik. Mit philosophischem Problembewußtsein geht Eberhard Jüngel im Modell von Analogie und Metapher der Frage nach, was Wahrheit genannt zu werden verdient. In kritischer Auseinandersetzung mit alten und neuen Variationen der sogenannten 'natürlichen Theologie' versucht er, den Ansatz einer Hermeneutik des Selbstverständlichen freizulegen. Seine Texte plädieren für eine natürlichere Theologie und verstehen sich insgesamt als Entsprechungen des Evangeliums im Medium theologischer Reflexion.Die ersten beiden Auflagen dieses Bandes erschienen beim Chr. Kaiser Verlag, München. Die vorliegende dritte Auflage wurde von einigen Druckfehlern befreit und um Register erweitert.
Leseprobe
Und da reden sie wieder
Und da reden sie wieder vom Krieg
und da schwärmen sie wieder vom Sieg
und da meinen sie wieder die Roten
und da denken sie nicht an die Toten
und da blasen sie zum Garaus
und da schreien sie "Ausländer raus!" Und da brüllen sie wieder "Sieg heil"
und da bieten sie wieder sich feil
und da schlagen sie in Nickelbrillen
und da protzen sie vom Juden-Grillen
und da stehen sie stramm vor dem Bild
und dann macht sie der Blutrausch
ganz wild. Und da schlagen sie jeden gleich tot
und da hilft keinem auch nur ein Gott
und da blasen sie wieder zum Sturm
und da stirbt Türk und Pol wie ein
Wurm
und da sind sie wieder am Ziel
und da steht unsre Zeit wieder still. Gottfried Hänisch
Inhalt
Die Freiheit der Theologie (1967) - Theologie in der Spannung zwischen Wissenschaft und Bekenntnis (1973) - Zum Ursprung der Analogie bei Parmenides und Heraklit (1964) - Metaphorische Wahrheit. Erwägungen zur theologischen Relevanz der Metapher als Beitrag zur Hermeneutik einer narrativen Theologie (1974) - Das Dilemma der natürlichen Theologie und die Wahrheit ihres Problems. Überlegungen für ein Gespräch mit Wolfhart Pannenberg (1975) - Extra Christum nulla salus - als Grundsatz natürlicher Theologie? Evangelische Erwägungen zur "Anonymität" des Christenmenschen (1975) - Gott - um seiner selbst willen interessant. Plädoyer für eine natürlichere Theologie (1975) - Gelegentliche Thesen zum Problem der natürlichen Theologie (1977) - Quae supra nos, nihil ad nos. Eine Kurzformel der Lehre vom verborgenen Gott - im Anschluß an Luther interpretiert (1972) - Gottesgewißheit (1979) - Das Verhältnis von "ökonomischer" und "immanenter" Trinität. Erwägungen über eine biblische Begründung der Trinitätslehre - im Anschluß an und in Auseinandersetzung mit Karl Rahners Lehre vom dreifaltigen Gott als transzendentem Urgrund der Heilsgeschichte (1975) - Das Sein Jesu Christi als Ereignis der Versöhnung Gottes mit einer gottlosen Welt: Die Hingabe des Gekreuzigten (1978) - Säkularisierung - Theologische Anmerkungen zum Begriff einer weltlichen Welt (1972) - Der Gott entsprechende Mensch. Bemerkungen zur Gottebenbildlichkeit des Menschen als Grundfigur theologischer Anthropologie (1975) - Der alte Mensch - als Kriterium der Lebensqualität. Bemerkungen zur Menschenwürde der leistungsunfähigen Person (1976) - Recht auf Leben - Recht auf Sterben. Theologische Bemerkungen (1975) - Der Tod als Geheimnis des Lebens (1976) - Grenzen des Menschseins (1971) - Mut zur Angst. Dreizehn Aphorismen zum Jahreswechsel (1978) - Lob der Grenze (1973)