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Ausgerechnet Mittelalter?!

  • Kartonierter Einband
  • 308 Seiten
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Die Musik des Mittelalters scheint uns fern und fremd. Trotz Mittelalter-Märkten reihum wird sich das auch kaum ändern: Denn diese... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Musik des Mittelalters scheint uns fern und fremd. Trotz Mittelalter-Märkten reihum wird sich das auch kaum ändern: Denn diese Musik bildet sozusagen die Kindheit und Jugend unserer Musikkultur, die wir lange hinter uns gelassen haben. Doch gerade als solche sollte sie Musikpädagogen, aber auch Musiker und Musikliebhaber interessieren, entdecken sie in ihr doch jene grundlegenden Handlungsmuster, die den Weg einer europäischen Musikalisierung markieren: So die Anverwandlung eines an sich fremden Singens und dessen Inauguration als existenzielle Daseinssituation (Choral + Gottesdienst), die Notwendigkeit und Fähigkeit, das Tönen der eigenen Stimme schriftlich festzuhalten (musikalische Notation), der Wunsch, das eigene Tätigsein im Sinne einer Autorität zu perfektionieren (frühe Mehrstimmigkeit), die Fähigkeit, das eigene musikalische Handeln als solches zu sehen und einer Verfügung zu unterstellen (Motette), schließlich das Bedürfnis, sich und seine Lebenssituationen mit einer eigenen Musik auszustatten, um mit ihr (s)eine Bedeutsamkeit zu erleben (Diskantlied und Messe), insgesamt also Prozesse der Entwicklung und Aneignung, wie sie Menschen auch heute in Kindheit und Jugend durchlaufen, die sich zur Bildung ihrer Persönlichkeit jene Musik aneignen, die europäische Kultur als Option für sie bereithält. Ausgerechnet Mittelalter? Im Namen eines Verstehens jener menschlichen Tätigkeit, die wir Musik nennen: unverzichtbar!

Autorentext

Dietmar Ströbel, geb. 1940 in Nordböhmen, aufgewachsen in Prag und (nach 45) in Oberbayern, Schulbesuch in Bamberg und Haßfurt/Main, Studium der Historischen Musikwissenschaft in München und Freiburg und ein Jahr in Brno/CSSR, daneben zeitweise Arbeit als Journalist, Chorleiter und als Musiklehrer; 1970 Promotion mit einer Arbeit über L. Janácek an der Universität Freiburg durch H. H. Eggebrecht; seit 1972 in der Musiklehrerausbildung tätig, von 1982 bis 2004 als Professor für Musikpädagogik an der Universität Osnabrück/Abt. Vechta bzw. an der Hochschule Vechta.



Klappentext

Die Musik des Mittelalters scheint uns fern und fremd. Trotz Mittelalter-Märkten reihum wird sich das auch kaum ändern: Denn diese Musik bildet sozusagen die Kindheit und Jugend unserer Musikkultur, die wir lange hinter uns gelassen haben. Doch gerade als solche sollte sie Musikpädagogen, aber auch Musiker und Musikliebhaber interessieren, entdecken sie in ihr doch jene grundlegenden Handlungsmuster, die den Weg einer europäischen Musikalisierung markieren: So die Anverwandlung eines an sich fremden Singens und dessen Inauguration als existenzielle Daseinssituation (Choral + Gottesdienst), die Notwendigkeit und Fähigkeit, das Tönen der eigenen Stimme schriftlich festzuhalten (musikalische Notation), der Wunsch, das eigene Tätigsein im Sinne einer Autorität zu perfektionieren (frühe Mehrstimmigkeit), die Fähigkeit, das eigene musikalische Handeln als solches zu "sehen" und einer Verfügung zu unterstellen (Motette), schließlich das Bedürfnis, sich und seine Lebenssituationen mit einer "eigenen" Musik auszustatten, um mit ihr (s)eine Bedeutsamkeit zu erleben (Diskantlied und Messe), - insgesamt also Prozesse der Entwicklung und Aneignung, wie sie Menschen auch heute in Kindheit und Jugend durchlaufen, die sich zur Bildung ihrer Persönlichkeit jene Musik aneignen, die europäische Kultur als Option für sie bereithält. Ausgerechnet Mittelalter? Im Namen eines Verstehens jener menschlichen Tätigkeit, die wir Musik nennen: unverzichtbar!

Produktinformationen

Titel: Ausgerechnet Mittelalter?!
Untertitel: Zu Kindheit und Jugend unserer Musikkultur
Autor:
EAN: 9783839151037
ISBN: 978-3-8391-5103-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Books On Demand
Genre: Musik
Anzahl Seiten: 308
Gewicht: 407g
Größe: H214mm x B138mm x T33mm
Jahr: 2010