

Beschreibung
Weil es auch wichtig ist für eine mehr psychologische Physiologie, müssten sich mit diesen Figuren die Waldorflehrer überhaupt befassen; für die Erkenntnis des menschlichen Organismus müssten sich die Waldorflehrer damit befassen. Es ist zugleich eine Grundlag...Weil es auch wichtig ist für eine mehr psychologische Physiologie, müssten sich mit diesen Figuren die Waldorflehrer überhaupt befassen; für die Erkenntnis des menschlichen Organismus müssten sich die Waldorflehrer damit befassen. Es ist zugleich eine Grundlage für allgemeines künstlerisches Empfinden, für eine Erkenntnis des inneren menschlichen Organismus, was man daran lernen kann, an diesen Figuren. Sagte Dr. Rudolf Steiner in den Konferenzen für die ersten Waldorfleherer 1923 (GA 300). Diese Buch befasst sich mit den Figuren für die 5 Vokale und 15 Konsonanten und untersucht, warum Rudolf Steiner - berechtigt - auf die Bedeutung dieser Figuren hingewiesen hat. Es ergibt sich eine neue Möglichkeit, jenseits der Charakterisierung durch die vier Temperamente, dynamische und praxisnahe Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen, die für die Fähigkeiten des Handelns im konkreten Leben ausschlaggebend sind.
Autorentext
Dietmar Ferger, geb. 1962, Waldorfschüler und Vater von zwei Kindern die ebenfalls die Waldorfschule besuchen, schloss eine Ausbildung zum Waldorf-Klassenlehrer am Lehrerseminar Witten-Annen ab. Nach einem weiteren Studium zum Diplomingenieur für Umweltschutz arbeitete er in verschiedenen Bereichen als Vertriebsingenieur für Wassertechnik und als Exportleiter. Seit 2002 selbständig, gilt sein Interesse der ganzheitlichen Gesundheit, dem Zusammenhang zwischen Wasser und Gesundheit, den Auswirkungen der Zivilisation auf Gesundheit und Verhalten von Mensch und Natur und wie vor allem Kinder und Jugendliche sich in der zivilisierten und immer mehr digitalisierten Welt behaupten und entwickeln können. Weitere Bücher von Dietmar Ferger: Der Weg zurück in die Jugend (Übersetzung und Herausgeber, vergriffen) Jungbrunnenwasser vom Normalen zum Gesunden mit ionisiertem Wasser Pneumobalance die Methode der balancierten Atmung (Herausgeber) Dietmar Ferger schreibt auch ganzheitlich-medizinische Artikel für verschiedene Fachzeitschriften.
Klappentext
1922 zeichnete Rudolf Steiner 38 Eurythmiefiguren mit sehr detaillierten Angaben zu ihrer Farbgestaltung und Struktur. In einer Lehrerkonferenz 1923 weist er auf die Bedeutung dieser Figuren für eine "psychologische Physiologie" hin und betont, wie wichtig es ist, dass sich (Waldorf-)Lehrer mit den Figuren befassen. Dieses Buch befasst sich mit den Eurythmiefiguren für die 5 Vokale und 15 Konsonanten und ist als Arbeitsbuch konzipiert - nicht nur für Pädagogen und Eurythmisten, sondern für jeden, der sich und seine Mitmenschen besser verstehen will und dazu erweiterte Aspekte jenseits der Temperamentenlehre sucht. Besonders im Zeitalter der "digitalen Demenz" und der Beeinflussung der Willensbildung durch digitale Medien gewinnt diese erweiterte Betrachtung der menschlichen Struktur und der Willensschulung gesteigerte Bedeutung.
Leseprobe
Diesem Buch möchte ich einige Zeilen voranschicken, um seinen Ausgangspunkt, seine Fragestellungen, seinen Anspruch und die Erwartungen an den Leser zu verdeutlichen. Jedes Kind bringt bei seiner Geburt die Aufforderung mit: Hilf mir, ein Mensch zu werden! Für den Erwachsenen heißt das, zu fragen: Welche Bedingungen machen eine gesunde menschliche Entwicklung möglich?, schreibt Dr. Michaela Glöckler in ihrem Buch Kindersprechstunde. Ein Pädagoge hat also die Aufgabe, Bedingungen für eine gesunde Entwicklung der Kinder und Jugendlichen in der Schule zu schaffen und sein pädagogisches Wissen und seine pädagogischen Fähigkeiten so zu schulen und zu erweitern, dass er die Kinder individuell erkennen und fördern kann, so dass sie die seelischen Strukturen und Ausdrucksformen beherrschen um wirklich Mensch zu werden, um ihre aus dem vorgeburtlichen mitgebrachten Intentionen erfüllen zu können. Die Fragestellungen sind also praktischer Art: - Wie finde ich Gesichtspunkte als (Klassen-)lehrer, nach denen ich eine individuelle, dem einzelnen Kind gemäße Pädagogik in einer großen Klasse verwirklichen kann? - Nach welchen Gesichtspunkten kann ich individuell differenzieren, für jedes Kind den richtigen Tonfall, die richtige Sprache, die richtige innere Gebärde finden? - Wie finde ich für jedes Kind den richtigen Zugang zu dem Lernstoff, zu der Welt, an dem es sich entwickeln kann? - Wie erkenne ich bei jedem Kind sowohl seine mitgebrachten Fähigkeiten als auch seine Schwachpunkte, an denen es besonderer Hilfe bedarf? - Wie befähige ich die Kinder, im Leben auch das ausführen zu können, was sie sich als Aufgabe gestellt haben, was sie hier auf der Erde wollen? - Wie befähige ich sie, ihren Willen so zu gestalten, dass er ihnen für ihre Aufgabe zur Verfügung steht? Dieses Buch kann natürlich nur eine Nuance, ein Ausschnitt aus diesem Fragenkomplex beleuchten und erarbeiten. Es versucht, einen Gesichtspunkt zu finden, der neben vielen anderen pädagogischen Gesichtspunkten, wie z.B. der Temperamentenlehre, dem Gegensatz zwischen groß- und kleinköpfigen, irdischen und kosmischen Kindern dem Lehrer eine Hilfe sein kann, (sich selbst und) die Kinder besser, wesensgemäßer und umfassender charakterisieren und erkennen zu können, so dass er mit dieser Erkenntnis künstlerisch umgehen und Problemlösungen finden kann. Um dem Anspruch an eine wissenschaftliche Vorgehensweise gerecht werden zu können, muss von dem Leser die Bereitschaft erwartet werden, geisteswissenschaftliche Erkenntnisse der Anthroposophie wenigstens als Hypothese erst einmal als gesichert anzunehmen, Ergebnisse der Geisteswissenschaft (wie z.B. die Erkenntnis wiederholter Erdenleben, den Entwicklungsgedanken etc.) so als Grundlage anzuerkennen wie z.B. physikalische Gesetze in naturwissenschaftlichen Zusammenhängen anerkannt werden. Die direkte Verifizierung dieser Annahmen ist uns mit unseren heutigen Erkenntnisorganen und -fähigkeiten erst ansatzweise möglich. Aber in dem Prozess, der durch eine vorurteilsfreie Verbindung mit diesen Erkenntnissen und einer ebenso vorurteilsfreien Beobachtung der gegebenen Tatsachen sowohl in der Umwelt als auch im eigenen Seelenleben entsteht, kann jeder für sich diese Erkenntnisse verifizieren und zu einer inneren Gewissheit und Sicherheit kommen.
Inhalt
VORWORT ZUR 2. AUFLAGE EINLEITUNG DIE SITUATION DER MENSCHHEITSENTWICKLUNG Der kosmische Zusammenhang Der geschichtliche Zusammenhang Fazit DIE AUFGABE DES MENSCHEN Der Michael-Impuls Die Konstitution des Menschen Die Gliederung des Menschen Das Nervensystem Der neungliedrige Mensch Der Mensch zwischen Geist und Materie Das Ergreifen der Willenskraft Die leiblichen Wesensebenen: Instinkt, Trieb, Begierde Die seelischen Wesensebenen: das Ich: Motiv Die geistigen Wesensebenen: Wunsch, Vorsatz, Entschluss Fazit DIE AUFGABE DES LEHRERS Fragen Wachen und Schlafen Vorstellungsbilder Wiederholungen Von der Vorstellung zum Handeln Die Bedeutung der Kunst Seelenhaltungen und Handlungsstrukturen Die Lauteurythmie SEELENHALTUNGEN UND STRUKTURFORMEN DER LAUTE Gesichtspunkte Die Eurythmiefiguren Mathematische Überlegungen Bewegung - Gefühl Charakter in einer psychologischen Physiologie Die Farben Weitere Aspekte Die Wirkung der Seelenhaltungen und Strukturformen im Menschen Die Zuordnung zu den Wesensgliedern Pädagogik Vokale und Konsonanten Die Reihenfolge der Laute Zum praktischen Gebrauch der Lautbeschreibungen Die Gliederung der Lautbeschreibungen Übersicht DIE SEELENHALTUNG DES LAUTES A DIE SEELENHALTUNG DES LAUTES E DIE SEELENHALTUNG DES LAUTES I DIE SEELENHALTUNG DES LAUTES O DIE SEELENHALTUNG DES LAUTES U DIE STRUKTURFORM DES LAUTES L DIE STRUKTURFORM DES LAUTES F DIE STRUKTURFORM DES LAUTES M DIE STRUKTURFORMEN DER LAUTE T UND D Die Strukturform des Lautes T: Orange Rot Grün Die Strukturform des Lautes D: Orange Zinnoberrot Lila Zusammenklang: Die Gemeinsamkeit von T und D DIE STRUKTURFORM DES LAUTES N DIE STRUKTURFORMEN DER LAUTE B UND P Die Strukturform des Lautes B: Gelb Blau Rot Die Strukturform des Lautes P: Blau Helllila-Rot Grünblau Zusammenklang: Die Gemeinsamkeiten von B und P DIE STRUKTURF…