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Die neue Kraft der Rituale

  • Kartonierter Einband
  • 292 Seiten
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Die Geschichte des Begriffs Ritual ist die Geschichte seiner Emanzipation. Rituale galten als starr, rigide, stereotyp oder unverä... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Geschichte des Begriffs Ritual ist die Geschichte seiner Emanzipation. Rituale galten als starr, rigide, stereotyp oder unveränderlich und waren entsprechend kaum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Erst seit Mitte der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts änderte sich diese Einstellung und man erkannte zunehmend das kreative Potenzial von Ritualen. Man fragt unter Einbeziehung der ganzen Kulturen nach Variationen, Modifikationen, Autorschaft, Transfers und Transformationen von Ritualen. Dabei zeigt sich, dass offenbar der Wechsel in und durch Rituale ebenso konstant ist wie die rituelle Identität, dass das Neue konstitutiv zu Ritualen gehört und dass Rituale keine klaren Ränder haben.Die Beiträge dieses Bandes spiegeln diese Überlegungen wider. Sie setzen sich mit Grundfragen der Ritualforschung auseinander, besonders auch in Bereichen und in Begriffsfeldern, die sich, wie es scheint, beharrlich den Ritualisierungen entziehen; wie etwa dem Glauben, der Liebe oder der Kunst.INHALT:Gerd Theissen: Rituale des Glaubens Religiöse Rituale im Lichte akademischer Riten Gerhard Neumann: Rituale der Liebe Uwe M. Schneede: Ritual als Werk: Joseph Beuys Aktionen Jan Assmann: Kunst und Rituale: Mozarts Zauberflöte Erika Fischer-Lichte: Das Theater der Rituale Gerd Althoff/Barbara Stollberg-Rilinger: Rituale der Macht in Mittelalter und Früher Neuzeit Christopf Wulf: Die Erzeugung des Sozialen in Ritualen Thomas Meyer: Rituale der Politik William S. Sax: Heilen Rituale? Axel Michaels: Geburt Hochzeit Tod: Übergangsrituale und die Inszenierung von Unsterblichkeit Michael Oppitz: An den Rändern des RitualsBeiträge von:Althoff, Gerd / Assmann, Jan / Fischer-Lichte, Erika / Meyer, Thomas / Michaels, Axel / Neumann, Gerhard / Oppitz, Michael / Sax, William S. / Stollberg-Rilinger, Barbara / Schneede, Uwe M. / Theißen, Gerd / Wulf, Chr

Autorentext
Axel Michaels, geboren 1949, ist Religionswissenschaftler und Indologe. Er lehrt als Professor für Klassische Indologie an der Universität Heidelberg. Erschienen sind von ihm bisher "Der Hinduismus" (1998) sowie "Klassiker der Religionswissenschaft"(1997).

Klappentext

Die Geschichte des Begriffs "Ritual" ist die Geschichte seiner Emanzipation. Rituale galten als starr, rigide, stereotyp oder unveränderlich und waren entsprechend kaum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Erst seit Mitte der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts änderte sich diese Einstellung und man erkannte zunehmend das kreative Potenzial von Ritualen. Man fragt unter Einbeziehung der ganzen Kulturen nach Variationen, Modifikationen, Autorschaft, Transfers und Transformationen von Ritualen. Dabei zeigt sich, dass offenbar der Wechsel in und durch Rituale ebenso konstant ist wie die rituelle Identität, dass das Neue konstitutiv zu Ritualen gehört und dass Rituale keine klaren Ränder haben.

Die Beiträge dieses Bandes spiegeln diese Überlegungen wider. Sie setzen sich mit Grundfragen der Ritualforschung auseinander, besonders auch in Bereichen und in Begriffsfeldern, die sich, wie es scheint, beharrlich den Ritualisierungen entziehen; wie etwa dem Glauben, der Liebe oder der Kunst.

INHALT: Gerd Theissen: Rituale des Glaubens - Religiöse Rituale im Lichte akademischer Riten - Gerhard Neumann: Rituale der Liebe - Uwe M. Schneede: Ritual als Werk: Joseph Beuys' Aktionen - Jan Assmann: Kunst und Rituale: Mozarts Zauberflöte - Erika Fischer-Lichte: Das Theater der Rituale - Gerd Althoff/Barbara Stollberg-Rilinger: Rituale der Macht in Mittelalter und Früher Neuzeit - Christopf Wulf: Die Erzeugung des Sozialen in Ritualen - Thomas Meyer: Rituale der Politik - William S. Sax: Heilen Rituale? - Axel Michaels: Geburt - Hochzeit - Tod: Übergangsrituale und die Inszenierung von Unsterblichkeit - Michael Oppitz: An den Rändern des Rituals.



Zusammenfassung
Die Geschichte des Begriffs Ritual ist die Geschichte seiner Emanzipation. Rituale galten als starr, rigide, stereotyp oder unveränderlich und waren entsprechend kaum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Erst seit Mitte der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts änderte sich diese Einstellung und man erkannte zunehmend das kreative Potenzial von Ritualen. Man fragt unter Einbeziehung der ganzen Kulturen nach Variationen, Modifikationen, Autorschaft, Transfers und Transformationen von Ritualen. Dabei zeigt sich, dass offenbar der Wechsel in und durch Rituale ebenso konstant ist wie die rituelle Identität, dass das Neue konstitutiv zu Ritualen gehört und dass Rituale keine klaren Ränder haben. Die Beiträge dieses Bandes spiegeln diese Überlegungen wider. Sie setzen sich mit Grundfragen der Ritualforschung auseinander, besonders auch in Bereichen und in Begriffsfeldern, die sich, wie es scheint, beharrlich den Ritualisierungen entziehen; wie etwa dem Glauben, der Liebe oder der Kunst. INHALT: Gerd Theissen: Rituale des Glaubens Religiöse Rituale im Lichte akademischer Riten Gerhard Neumann: Rituale der Liebe Uwe M. Schneede: Ritual als Werk: Joseph Beuys' Aktionen Jan Assmann: Kunst und Rituale: Mozarts Zauberflöte Erika Fischer-Lichte: Das Theater der Rituale Gerd Althoff/Barbara Stollberg-Rilinger: Rituale der Macht in Mittelalter und Früher Neuzeit Christopf Wulf: Die Erzeugung des Sozialen in Ritualen Thomas Meyer: Rituale der Politik William S. Sax: Heilen Rituale? Axel Michaels: Geburt Hochzeit Tod: Übergangsrituale und die Inszenierung von Unsterblichkeit Michael Oppitz: An den Rändern des Rituals.

Produktinformationen

Titel: Die neue Kraft der Rituale
Untertitel: Sammelband der Vorträge des Studium Generale der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Wintersemester 2005/2006
Editor:
Beiträge von:
EAN: 9783825353070
ISBN: 978-3-8253-5307-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Universitätsvlg. Winter
Genre: Ethnologie
Anzahl Seiten: 292
Gewicht: 350g
Größe: H206mm x B139mm x T17mm
Jahr: 2008
Auflage: 2. A.