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Die Kamera als Waffe

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  • 326 Seiten
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In den vergangenen Jahren sind Quellenwert und Wirkung von Bildern des Nationalsozialismus immer wieder diskutiert worden. Dabei w... Weiterlesen
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Beschreibung

In den vergangenen Jahren sind Quellenwert und Wirkung von Bildern des Nationalsozialismus immer wieder diskutiert worden. Dabei wurde bewusst, wie die Selbstdarstellung der Nationalsozialisten bis heute unsere visuelle Erinnerung an das "Dritte Reich" und den Zweiten Weltkrieg prägt. Während des Krieges waren eigens militärisch geschulte Berichterstatter in "Propagandakompanien" tätig. Ihre Fotos und Filmaufnahmen, die in Wochenschauen und Kompilationsfilmen breite Rezeption erfuhren, galten Reichsfilmintendant Fritz Hippler als wirksamste "geistige Waffe im Krieg". Ein Symposium der Deutschen Kinemathek brachte etablierte und jüngere Wissenschaftler zusammen, um der Forschung zu diesem Thema eine gemeinsame Plattform zu geben. Filmhistoriker, Medien- und Geschichtswissenschaftler untersuchten in ihren Beiträgen die Entstehungsbedingungen, Wirkungsstrategien und Motive dieser Bildproduktion, ihre Verbreitung und Vermarktung sowie ihre Rezeption vor und nach 1945. Ihre Vorträge zeigten, wie der scheinbare Realismus dieser Bilder gezielt ideologisch ausgerichtet und ästhetisch geformt wurde. Der vorliegende Band versammelt die Beiträge folgender Autoren: Dirk Alt, Miriam Y. Arani, Heinrich Bodensieck, David Culbert, Ulrich Döge, Ralf Forster, Hans-Peter Fuhrmann, Klaus Hesse, Judith Keilbach, Klaus Kreimeier, Edgar Lersch, Valérie Pozner, Karl Prümm, Rainer Rutz, Karl Stamm, Matthias Struch, Daniel Uziel, Roel Vande Winkel, Brian Winston und Alexander Zöller.

Autorentext

Rainer Rother, geb. 1956, ist seit 2006 Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen und verantwortet in dieser Funktion auch die Retrospektive der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Davor leitete er die Kinemathek des Deutschen Historischen Museums in Berlin und war als Ausstellungskurator tätig (u. a. »Das deutsche Bilderimperium. Die Ufa 1917-1945«, »Die letzten Tage der Menschheit. Bilder des Ersten Weltkrieges «). Judith Prokasky, geb. 1972, ist Kunst-, Kultur- und Filmhistorikerin und arbeitet als freie Publizistin und Ausstellungskuratorin in Berlin.



Klappentext

In dem vorliegenden Band untersuchen Filmhistoriker, Medien- und Geschichtswissenschaftler die deutschen »Propagandakompanien « im Zweiten Weltkrieg. Deren Fotos und Filmaufnahmen, die in Wochenschauen und Kompilationsfilmen breite Rezeption erfuhren, galten Reichsfilmintendant Fritz Hippler als wirksamste »geistige Waffe im Krieg«. Damit liefert der Band einen Beitrag zu der Diskussion, wie die Selbstdarstellung der Nationalsozialisten bis heute unsere visuelle Erinnerung an das »Dritte Reich« und den Zweiten Weltkrieg prägt.

Produktinformationen

Titel: Die Kamera als Waffe
Untertitel: Propagandabilder des Zweiten Weltkriegs
Editor:
EAN: 9783869160672
ISBN: 978-3-86916-067-2
Format: Paperback
Herausgeber: Edition Text + Kritik
Genre: Musik, Film & Theater
Anzahl Seiten: 326
Gewicht: 472g
Größe: H228mm x B151mm x T25mm
Veröffentlichung: 01.10.2010
Jahr: 2010
Auflage: 1. Aufl. 2010