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Der Genderdiskurs in der Psychoanalytischen Pädagogik

  • Kartonierter Einband
  • 182 Seiten
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Die traditionelle Zweiteilung der Geschlechter wird inzwischen auch in der Psychoanalyse vor dem Hintergrund der Genderdebatte kri... Weiterlesen
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Beschreibung

Die traditionelle Zweiteilung der Geschlechter wird inzwischen auch in der Psychoanalyse vor dem Hintergrund der Genderdebatte kritisch hinterfragt. Dabei zeigt sich, dass die Debatte um Freuds Vorstellung einer grundlegenden »konstitutionellen Bisexualität« eine Revision bisheriger psychoanalytischer Sexualtheorien ermöglicht mit dem Ziel, sich auch mit der Homosexualität, Transsexualität und Intersexualität angemessen auseinanderzusetzen. Die AutorInnen beleuchten, wie unter anderem sexuelle Vielfalt lebendig erfahrbar gemacht werden kann, ohne die damit einhergehenden Ängste und Unsicherheiten zu ignorieren.

Die traditionelle Zweiteilung der Geschlechter, die die Unterschiede zwischen Männern und Frauen akzentuiert, wird inzwischen auch in der Psychoanalyse vor dem Hintergrund der Genderdebatte infrage gestellt. Dabei zeigt sich, dass die Debatte um Freuds Vorstellung einer grundlegenden »konstitutionellen Bisexualität« eine Revision bisheriger psychoanalytischer Sexualtheorien ermöglicht mit dem Ziel, sich auch mit der Homosexualität, Transsexualität und Intersexualität angemessen auseinanderzusetzen. Die AutorInnen zeigen die Folgen dieser Debatte für die pädagogische Praxis auf und beleuchten aus verschiedenen Perspektiven, wie unter anderem sexuelle Vielfalt lebendig erfahrbar gemacht werden kann, ohne die damit einhergehenden Ängste und Unsicherheiten zu ignorieren. Sie hinterfragen die Kritik an der sozialen Rollenzuschreibung und weisen dabei auch auf Probleme hin, die entstehen, wenn Psychoanalytische PädagogInnen diskurstheoretischen und (de)konstruktivistischen Überlegungen folgen, die eine Dethematisierung von »männlich« und »weiblich« anstreben und einer Diskriminierung unterschiedlicher sexueller Orientierungen entgegenwirken sollen. Mit Beiträgen von Josef Christian Aigner, Mechthild Bereswill, Günther Bittner, Frank Dammasch, Marian Kratz, Hans-Geert Metzger, Ilka Quindeau, Barbara Rendtorff und Marc Thielen

Inhalt
Von normativen Identitätsvorstellungen zur Ambiguitätstoleranz Ilka Quindeau Geschlecht als Konfliktkategorie und als soziale Konstruktion Überlegungen zu einer grundlegenden Spannung Mechthild Bereswill Psychoanalyse, Geschlecht und die Pädagogik Barbara Rendtorff »Let's talk about Sex« Kritische Anmerkungen zur Thematisierung von Sexualität in pädagogischen Aufklärungsdiskursen über unbegleitete minderjährige Geflüchtete Marc Thielen Körper ohne Gewicht? Über Gender, Gender Roles und Gender Identity Günther Bittner Das Geschlechtsspezifische in pädagogischen Beziehungen Die Aberkennung von Geschlecht und die Grenzen des Konstruktivismus Josef Christian Aigner Entwicklungsprozesse des männlichen Kindes und Jugendlichen Frank Dammasch Neue Familienformen und Reproduktionsmedizin Ein psychoanalytischer Zugang Hans-Gerrt Metzger Literaturrückschau Sprachverwirrung zwischen Sex und Gender Eine Literaturrückschau zur Frage nach einer psychoanalytisch-pädagogischen Genderdebatte Marian Kratz Rezensionen David Zimmermann, Matthias Meyer, Jan Hoyer (Hrsg.): Ausgrenzung und Teilhabe. Perspektiven einer kritischen Sonderpädagogik auf emotionale und soziale Entwicklung (Tillmann F. Kreuzer) Andreas Hamburger, Wolfgang Mertens (Hrsg.): Supervision Konzepte und Anwendungen. Band. Supervision in der Praxis ein Überblick (Florian Jacobs)

Produktinformationen

Titel: Der Genderdiskurs in der Psychoanalytischen Pädagogik
Untertitel: Eine notwendige Kontroverse. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 26
Beiträge von:
Editor:
EAN: 9783837928372
ISBN: 978-3-8379-2837-2
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Psychosozial-Verlag
Herausgeber: Psychosozial Verlag GbR
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 182
Gewicht: 280g
Größe: H211mm x B149mm x T17mm
Jahr: 2019
Untertitel: Deutsch