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Der erotische Film

  • Kartonierter Einband
  • 208 Seiten
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Erotische Filme leisten einen Beitrag zum Diskurs über Erotik und Sexualität, der wiederum Bestandteil anderer gesellschaftlicher ... Weiterlesen
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Beschreibung

Erotische Filme leisten einen Beitrag zum Diskurs über Erotik und Sexualität, der wiederum Bestandteil anderer gesellschaftlicher Diskurse ist und als Diskurs eine Macht entfaltet, der sich Individuen unterwerfen müssen. Hier kann bereits der widerständige Charakter von jeder Kunst identifiziert werden, denn Kunst ist durch ihre Verbindung von Wissen, Innovation, Reflexion und Offenheit in der Rezeption grundsätzlich subversiv. Zu fragen ist dabei nach den spezifischen medialen Qualitäten des Films und nach den Wechselwirkungen mit der oftmals vorhandenen literarischen Vorlage. Eine wichtige Äquivalenz zwischen Literatur und Film besteht darin, dass (fiktionale) Literatur und (Spiel)Film Geschichten erzählen, also durch ihre "narrativen Formen" vergleichbar werden, sofern man den Besonderheiten des jeweiligen Mediums Rechnung trägt. O. Jahraus / S. Neuhaus: Ent-Hüllung eines Genres: Der erotische Film - S. Neuhaus: "How did they ever make a movie of Lolita?" - H.-E. Friedrich: "The love you give is equal to the love you get": Die Diskursivierung des Erotischen in Ralph Bakshis Fritz the Cat - O. Jahraus: Die Geschichte der O - ihr Skandalon und ihre Medien - K. Maiwald: "A place is no better than it's sign, is it?" Selbstaufhebungen des Erotischen in Bob Rafelsons The Postman Always Rings Twice - A. Detken: Körperinszenierung, Begehren und Schrift in Stephen Frears' Dangerous Liaisons - F. Meier: "I go with the flow": Sex, Tod und Autorschaft in Basic Instinct - M. Meyer: Die Erotik der Macht und die Macht der Erotik: Bram Stokers und Francis Ford Coppolas Dracula - St. Neuhaus: "Das Thema polarisiert das Publikum": Solo für Klarinette - O. Jahraus: Der Film als Traum und der Voyeurismus des Zuschauers. Stanley Kubricks Verfilmung Eyes Wide Shut von Arthur Schnitzlers Traumnovelle - J. Metelmann: Post coitum vir tristis. Über Intimacy, Männerkrisen und die Tyrannei der Sexualität

Autorentext
Oliver Jahraus ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur und Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Literaturtheorie und Literaturgeschichte. Stefan Neuhaus, geb. 1965, Universitätsprofessor für Literaturkritik, Literaturvermittlung und Medien/Angewandte Literaturwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und Leiter des Innsbrucker Zeitungsarchivs/IZA. 1986-91 Studium der Germanistik in Bamberg und Leeds. 1996 Promotion. 1999 Visiting Assistant Professor an der University of the South (USA). 2001 Habilitation. 2003/04 Professor fur Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Oldenburg; 2005 Ehrendoktorwurde der Universitat Goteborg. Zahlreiche Veroffentlichungen zur Literatur des 18.-21. Jahrhunderts, zu Literaturvermittlung und Literaturtheorie, zum Verhaltnis von Literatur und Film.

Klappentext

Erotische Filme leisten einen Beitrag zum Diskurs über Erotik und Sexualität, der wiederum Bestandteil anderer gesellschaftlicher Diskurse ist und als Diskurs eine Macht entfaltet, der sich Individuen unterwerfen müssen. Hier kann bereits der widerständige Charakter von jeder Kunst identifiziert werden, denn Kunst ist durch ihre Verbindung von Wissen, Innovation, Reflexion und Offenheit in der Rezeption grundsätzlich subversiv. Zu fragen ist dabei nach den spezifischen medialen Qualitäten des Films und nach den Wechselwirkungen mit der oftmals vorhandenen literarischen Vorlage. Eine wichtige Äquivalenz zwischen Literatur und Film besteht darin, dass (fiktionale) Literatur und (Spiel)Film Geschichten erzählen, also durch ihre "narrativen Formen" vergleichbar werden, sofern man den Besonderheiten des jeweiligen Mediums Rechnung trägt. O. Jahraus / S. Neuhaus: Ent-Hüllung eines Genres: Der erotische Film - S. Neuhaus: "How did they ever make a movie of Lolita?" - H.-E. Friedrich: "The love you give is equal to the love you get": Die Diskursivierung des Erotischen in Ralph Bakshis Fritz the Cat - O. Jahraus: Die Geschichte der O - ihr Skandalon und ihre Medien - K. Maiwald: "A place is no better than it's sign, is it?" Selbstaufhebungen des Erotischen in Bob Rafelsons The Postman Always Rings Twice - A. Detken: Körperinszenierung, Begehren und Schrift in Stephen Frears' Dangerous Liaisons - F. Meier: "I go with the flow": Sex, Tod und Autorschaft in Basic Instinct - M. Meyer: Die Erotik der Macht und die Macht der Erotik: Bram Stokers und Francis Ford Coppolas Dracula - St. Neuhaus: "Das Thema polarisiert das Publikum": Solo für Klarinette - O. Jahraus: Der Film als Traum und der Voyeurismus des Zuschauers. Stanley Kubricks Verfilmung Eyes Wide Shut von Arthur Schnitzlers Traumnovelle - J. Metelmann: Post coitum vir tristis. Über Intimacy, Männerkrisen und die Tyrannei der Sexualität

Produktinformationen

Titel: Der erotische Film
Untertitel: Zur medialen Codierung von Ästhetik, Sexualität und Gewalt
Editor:
EAN: 9783826025822
ISBN: 978-3-8260-2582-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: Fotokunst
Anzahl Seiten: 208
Gewicht: 370g
Größe: H238mm x B156mm x T20mm
Jahr: 2003