Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Neuromarketing im Sportsponsoring: Möglichkeiten zur Optimierung von Sportsponsoringaktivitäten unter Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse

  • Kartonierter Einband
  • 76 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
In Zeiten der unaufhaltsamen Globalisierung mit verstärktem Konkurrenzverhalten suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, sich selbst... Weiterlesen
20%
54.90 CHF 43.90
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.

Beschreibung

In Zeiten der unaufhaltsamen Globalisierung mit verstärktem Konkurrenzverhalten suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, sich selbst und ihre Marke von Mitbewerbern abzugrenzen. Angleichende Produktqualitäten verschiedener Hersteller machen eine Differenzierung über die Marke unerlässlich. Dabei soll gerade der Sport als aufsteigender gesellschaftlicher Trend genutzt werden. Vor allem stark medienpräsente Sportveranstaltungen bieten als Sponsoring-Plattform eine einzigartige Möglichkeit, den Konsumenten in einer alltagsfernen, emotional aufgeladenen Situation anzusprechen. Welche Auswirkungen eine Wahrnehmung der Marken bei Sponsoring-Aktivitäten im Kopf des Kunden auslöst, ist eine der Kernfragen, mit denen sich das interdisziplinäre Forschungsfeld des Neuromarketing beschäftigt. Dieser neue Forschungsansatz untersucht vor allem die Vorgänge im Kopf des Konsumenten, die für das Entscheidungsverhalten verantwortlich gemacht werden. Im Rahmen dieser Arbeit soll überprüft werden, ob die Erkenntnisse zur Funktionsweise des Gehirns und damit die Auswirkungen auf das Konsumverhalten genutzt werden können, um Werbebotschaften im Zusammenhang mit Sponsoringaktivita ten optimaler platzieren und gestalten zu können.

Autorentext
Dennis Schwarz wurde 1991 in Groß-Gerau geboren. Sein Bachelorstudium in General Management mit dem Schwerpunkt Marketing schloss er an der Cologne Business School erfolgreich ab. Bereits während seines Bachelorstudiums absolvierte er parallel ein Zweitstudium an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Nebenbei sammelte der Autor praktische Erfahrungen in einer Sportmarketing- und Eventagentur. Nach einem Vortrag über das Thema Neuromarketing entschied sich der Autor seine theoretischen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mit praktischen Erfahrungen aus der Sportbranche zu kombinieren und als Grundlage für seine Arbeit zu verwenden.

Leseprobe
Textprobe: Kapitel 2.3, Formen des Sponsoring: Obwohl es keine einheitliche Systematisierung der verschiedenen Sponsoring-Formen gibt, erachten Hermanns (1997, S. 59) und Bruhn (1998, S. 30) eine Aufteilung in Sport-, Kultur-, Sozio- und Öko-Sponsoring als sinnvoll. Im Folgenden wird aus Gründen der thematischen Schwerpunktsetzung ausführlicher auf das Sportsponsoring eingegangen. Für die weiteren zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wird auf Hermanns (1997, S. 59) und Bruhn (1998, S. 30) verwiesen. Wie bereits erwähnt ist Sportsponsoring nicht nur die älteste, sondern auch die bedeutendste Sponsoring-Form. Bereits seit den 1960er Jahren betreiben Unternehmen zunehmend professionelleres Sponsoring. Nicht nur die 2010 veröffentlichten Zahlen von Sponsor Visions belegen, dass dem Sport die größte Aufmerksamkeit gewidmet wird (FASPO, 2010, S. 7). Doch warum gilt gerade der Sport als wichtigste Kommunikationsplattform im Rahmen des Sponsoring? Allein im Jahr 2013 gab es in Deutschland über 90.000 registrierte Sportvereine mit insgesamt fast 24 Mio. Mitgliedern (DOSB, 2013). Das bedeutet, dass sich fast jeder Dritte in Deutschland aktiv am Sport beteiligt. Die mit Abstand beliebteste Sportart ist dabei der Fußball mit knapp 7 Mio. Mitgliedern (DSSV, 2014). Die große Popularität des Fußballs unterstreichen auch die deutlich gestiegenen Zuschauerzahlen in der 1. Bundesliga. Im Vergleich zur Saison 2002/03 haben die Zahlen im vergangenen Jahr um mehr als 33% zugenommen (DFB, 2014). Der Sport wird häufig mit gesellschaftlich positiv besetzten Attributen wie jung, dynamisch, modern und leistungsorientiert verknüpft. Diese Art der Wahrnehmung wollen Unternehmen nutzen, um dieses sporttypisch positive Image auf sich und ihre Produkte zu übertragen. Dabei soll der Sport als Hilfsmittel dienen, um genau diese Eigenschaften an den Konsumenten zu kommunizieren (Ruda & Klug, 2010, S. 15). Ein weiterer Vorteil ist das Umfeld, in dem sich der Konsument während der Aufnahme von Werbebotschaften befindet. Die gezielte Ansprache erfolgt in einer für die Zielgruppe positiven Umgebung, in der sie grundsätzlich angreifbarer, emotional offener und somit aufnahmebereiter ist (Hermanns, 1997, S. 56). 2.4, Ziele des Sportsponsoring: Um die Ziele des Sportsponsorings definieren zu können, müssen zunächst die Marketing- und Kommunikationsziele der Unternehmen berücksichtigt werden, die Sportsponsoring betreiben. Ziel ist es, durch die Sponsoring-Aktivitäten die jeweiligen Oberziele der marketingspezifischen Unternehmenskommunikation zu realisieren (Bruhn, 1998, S. 100). Nach Dahlhoff (1987, S. 81) und Bruhn (1998, S. 100) lässt sich eine erste Einteilung in ökonomische und psychologische Sponsoring-Ziele festlegen. 1. Ökonomische Ziele: Die Realisierung ökonomischer Zielsetzungen hat grundsätzlich in allen Unter-nehmen oberste Priorität. Dabei soll im Rahmen des Kommunikations-Mix eine Verhaltensweise beim Konsumenten angestrebt werden, die zur Erhöhung der ökonomischen Erfolgsgrößen Umsatz, Gewinn und Marktanteil führen soll (Dahlhoff, 1987, S. 81). Um langfristig die ökonomischen Zielvorgaben realisieren zu können, ist eine Umsetzung der psychologischen Ziele erforderlich (Bruhn, 1998, S. 100). 2. Psychologische Ziele: Der Vorteil der kurzfristig orientierten ökonomischen Sponsoring-Ziele liegt in der eindeutigen Quantifizierbarkeit durch vorher festgelegte monetäre oder wirtschaftliche Größen (Bruhn, 1998, S. 100). Im Vergleich dazu können die langfristig orientierten psychologischen Ziele nur bedingt überprüft werden (Hermanns, 1997, S. 142). Grund dafür ist der längere Einwirkungszeitraum von internen und externen Einflussfaktoren. Generell sind die psychologischen Ziele auf die Veränderungen von Einstellungen, Meinungen und Kenntnissen der Zielgruppen über ein Produkt/Unternehmen ausgerichtet (Hermanns, 1997, S. 142). Es sollte jedoch betont werden, dass die ökonomischen und die psycholog

Produktinformationen

Titel: Neuromarketing im Sportsponsoring: Möglichkeiten zur Optimierung von Sportsponsoringaktivitäten unter Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse
Autor:
EAN: 9783958506435
ISBN: 978-3-95850-643-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Diplomica Verlag
Genre: Werbung & Marketing
Anzahl Seiten: 76
Gewicht: 139g
Größe: H221mm x B154mm x T15mm
Jahr: 2014
Auflage: Erstauflage
Zuletzt angesehen
Verlauf löschen