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Der Oligarch

  • Taschenbuch
  • 416 Seiten
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Leseprobe
»Perfekt konstruiert und temporeich.« Die WeltDer Autor Daniel Silva war als Auslandskorrespondent für den Nachrichtenkanal CNN t... Weiterlesen
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Beschreibung

»Perfekt konstruiert und temporeich.« Die Welt

Der Autor Daniel Silva war als Auslandskorrespondent für den Nachrichtenkanal CNN tätig und hat selbst schon in vielen Städten gelebt. Er wird in die Top-Autorenkategorie eines Frederick Forsyth eingeordnet und legt mit "Der Oligarch" seinen sechsten Agententhriller vor.

"Der Oligarch" ist ein Action Krimi, der an einem kalten einsamen Ort in Russland mit einem Mord beginnt und in rasantem Tempo mit kenntnisreichen Schauplatzbeschreibungen durch Europa führt. Die politischen Kenntnisse des Autors Daniel Silva und seine Fähigkeit, an jedem Ort der Welt zuhause zu sein, machen den Thriller "Der Oligarch" zu einem Lesegenuss. Auch Themen und Ereignisse der Zeitgeschichte, wie die Erinnerungen Europas an den Holocaust und Terroranschläge der aktuellen Zeit, fliessen in seinen Thriller ein.

Seinen Protagonisten Gabriel Allon platziert Daniel Silva zwischen zwei Welten. Zum einen ist er der charmante Kunstrestaurator Gabriel Allon mit Kinderwunsch und auf der anderen Seite gilt er als bester Agent des Mossad. In "Der Oligarch" entscheidet sich der Israeli Gabriel Allon für seine Agentenrolle. Er selbst und seine Familie geraten in Gefahr, doch der Autor Daniel Silva, lässt Gabriel Allon auch diesen Auftrag zuende bringen. Seinen Leser hält der Autor dabei immer in atemloser Spannung, bis es zum Showdown zwischen dem Agenten Gabriel Allon mit dem Oligarchen kommt.

»Thrillermäßig Spitze, furchtbar spannend, dabei ganz aktuell, der Plot fast ein Politikum. () Silvas Krimis befassen sich immer mit Gegenwartsproblemen und sind dadurch mehr als reine Verschlingware.«, BuchMarkt

Vorwort
»Perfekt konstruiert und temporeich.« Die Welt

Autorentext
Daniel Silva war bis 1997 Top-Journalist des CNN und verbrachte lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten und am Persischen Golf. Heute ist er einer der erfolgreichsten amerikanischen Thrillerautoren und seine Bücher sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Wie kein anderer versteht er es, politisch brisante Themen und spektakuläres Insider-Wissen zu Hochspannung zu vereinen. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Washington D.C.

Klappentext

Eine internationale Intrige bedroht die Welt, und zwei erbitterte Feinde stellen sich dem tödlichen Duell. In den tief verschneiten Wäldern nordöstlich von Moskau trifft Gabriel Allon auf seinen härtesten Gegner, und er weiß: Wenn er das überlebt, wird nichts mehr sein wie zuvor.



Leseprobe
Für Marilyn Duckworth für viele Jahre Freundschaft, Unterstützung und Lachen. Und wie immer für meine Frau Jamie und meine Kinder Nicholas und Lily. Muss einem Mann eine Verletzung zugefügt werden, sollte sie so schwer sein, dass seine Rache nicht zu fürchten ist. Machiavelli TEIL I Eröffnungszüge I WLADIMIRSKAJA OBLAST, RUSSLAND Pjotr Luschkow war im Begriff, ermordet zu werden, und dafür war er dankbar. Es war Ende Oktober, aber der Herbst war längst nur mehr eine Erinnerung. Er war kurz und unansehnlich gewesen eine alte Babuschka, die hastig einen fadenscheinigen Kittel abstreift. Und nun dies: bleigrauer Himmel, arktische Kälte, Schneeverwehungen. Der Startschuss für Russlands endlosen Winter. Pjotr Luschkow, ohne Hemd, barfuß, die Hände auf dem Rücken gefesselt, nahm die Kälte kaum wahr. Tatsächlich hätte er in diesem Augenblick Mühe gehabt, sich an seinen Namen zu erinnern. Er glaubte, von zwei Männern durch ein Birkenwäldchen geführt zu werden, aber er wusste es nicht sicher. Dass sie in einem Wald waren, war nur logisch. Dies war der Ort, den Russen für ihre blutige Arbeit bevorzugten. Kurapaty, Bykiwnia, Katyn, Butowo immer in den Wäldern. Luschkow war im Begriff, einer großen russischen Tradition teilhaftig zu werden. Luschkow stand davor, unter Bäumen zu sterben. Im Zusammenhang mit Morden gab es einen weiteren russischen Brauch: das absichtliche Zufügen von Schmerzen. Pjotr Luschkow war dazu gezwungen worden, Berge von Schmerzen zu erklimmen. Sie hatten ihm die Finger und beide Daumen gebrochen. Sie hatten ihm die Arme und sämtliche Rippen gebrochen. Sie hatten ihm Nase und Unterkiefer gebrochen. Sie hatten sogar noch auf ihn eingeschlagen, als er schon bewusstlos gewesen war. Sie hatten ihn geschlagen, weil es ihnen befohlen worden war. Sie hatten ihn geschlagen, weil sie Russen waren. Vorübergehend aufgehört hatten sie nur, wenn sie Wodka tranken. Als es keinen Wodka mehr gab, hatten sie noch erbarmungsloser zugeschlagen. Jetzt befand er sich auf der Schlussetappe seiner Lebensreise, dem langen Weg zu einem unbezeichneten Grab. Die Russen hatten einen Ausdruck dafür: wyschaja mera, die höchste Form der Bestrafung. Im Allgemeinen war sie für Verräter reserviert, aber Pjotr Luschkow hatte niemanden verraten. Er hatte sich von der Frau seines Herrn übers Ohr hauen lassen, und sein Herr hatte deswegen alles verloren. Dafür musste jemand büßen. Letzten Endes würden alle dafür büßen. Er konnte seinen Herrn jetzt sehen, wie er allein zwischen den zündholzdürren Stämmen der Birken stand. Schwarzer Ledermantel, silberne Mähne, ein Schädel wie der Turm eines Panzers. Er blickte auf die großkalibrige Pistole in seiner Rechten hinab. Das musste Luschkow anerkennen: Es gab nicht viele Oligarchen, die den Schneid hatten, ihre Morde selbst zu verüben. Aber es gab natürlich auch nicht viele Oligarchen wie seinen Herrn. Das Grab war bereits ausgehoben. Luschkows Herr inspizierte es sorgfältig, als wolle er sich davon überzeugen, dass es wirklich groß genug war, um eine Leiche aufzunehmen. Als Luschkow sich hinknien musste, konnte er das unverwechselbare Rasierwasser riechen. Sandelholz und Rauch. Der Geruch von Macht. Der Gestank des Teufels. Der Teufel schlug ihn ein letztes Mal ins Gesicht. Luschkow spürte diesen Schlag nicht einmal mehr. Dann drückte der Teufel ihm die Mündung der Pistole ins Genick und wünschte ihm einen angenehmen Abend. Luschkow sah das rosa Aufblitzen seines eigenen Bluts. Dann nur mehr Dunkel. Er war endlich tot. Und dafür war er dankbar. 2 LONDON, JANUAR Die Ermordung Pjotr Luschkows blieb weitgehend unbemerkt. Niemand trauerte um ihn; keine Frauen trugen seinetwegen Schwarz. Keine russischen Polizeibeamten ermittelten wegen seines Todes, und keine russische Zeitung machte sich die Mühe, seinen Tod zu melden. Nicht in Moskau. Nicht in St. Petersburg. Und erst recht nicht in der russischen Großstadt, die unter de

Produktinformationen

Titel: Der Oligarch
Untertitel: Thriller
Übersetzer:
Autor:
EAN: 9783492274661
ISBN: 978-3-492-27466-1
Format: Taschenbuch
Herausgeber: Piper Taschenbuch
Genre: Belletristik
Anzahl Seiten: 416
Gewicht: 353g
Größe: H189mm x B121mm x T31mm
Veröffentlichung: 19.06.2012
Jahr: 2012
Land: DE
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