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Jahrgang 1920

  • Kartonierter Einband
  • 440 Seiten
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Beschreibung

Jahrgang 1920 die Autobiographie eines 90-jährigen Chirurgen, der noch in der Systemzeit, Nazizeit, Kriegs- und Nachkriegszeit gelebt und unendlich viel Böses und Gutes erlebt hat, nie aber einer Naziorganisation angehört hat. Der Autor schildert bewusst nur wenige seiner grausamen Kriegserlebnisse. Er erzählt von den vielfältigen Begegnungen und Gesprächen mit Menschen, die seinen Lebensweg gekreuzt und beeinflusst haben. Wunderbare, bewegende und auch erschütternde Momente, die das eigene Denken und Handeln verändert haben, ein faszinierender Rückblick.

Der Autor schildert seine Kindheit mit den Geschwistern in Cottbus unter dem strengen Regiment des ungeliebten Vaters; die Mutter ist Erbin eines großen Vermögens. Nach der Scheidung folgt der Umzug nach Hamburg. Die Schulzeit am Wilhelm-Gymnasium ist geprägt von den Einflüssen der Nazi-Herrschaft und den Auseinandersetzungen mit nazigefälligem Schuldirektor. Es folgt ein Schulverweis, Fortsetzung der Schullaufbahn am Heinrich-Hertz-Gymnasium, Abitur 1938. Die Familie lebt entweder in der Stadtwohnung in Hamburg oder im Sommerhaus in Witzhave/Sachsenwald. Nach dem Abitur mit 17 Jahren Einberufung zum Arbeitsdienst in Ostpreußen. Nach der Entlassung aus dem RAD erfolgt der Studienbeginn in Freiburg - Medizin, Philosophie (Heidegger) und Jura. Während der Studentenzeit ist das Leben geprägt von bedenkenloser Leichtigkeit. Es entfacht sich eine neue Liebe, Helena, eine englische Jüdin, sie studiert ebenfalls Philosophie bei Heidegger, die Zukunft wird gemeinsam geplant. Am 1.9.1939 bricht der zweite Weltkrieg aus. Die schwierigen Umstände vor, während und nach Ende des zweiten Weltkriegs haben bei ihm Spuren hinterlassen Religion und Glaube, Macht und politische Fehlentscheidungen haben zerstörerische Auswirkungen gezeigt. Das Medizinstudium wird in Hamburg fortgesetzt, es folgt die Einberufung zur Grundausbildung, anschließend Versetzung zur Sanitäts-Ersatz-Abteilung X in Neumünster, später Sanitätsschule in Hamburg. Nach bestandener Sanitätsprüfung 1941 Versetzung an die russische Front. Beförderung zum Sanitätsfeldwebel, Fronturlaub zur Fortsetzung des Studiums in Hamburg. Nach Bestehen des Physikums Beförderung zum Feldunterarzt, 1942 Rückkehr an die russische Front zur Sanitätskompanie. Vormarsch in Richtung Stalingrad; während eines Versuches, russische gegen deutsche Verwundete auszutauschen, kommt es zu einer schweren Granatsplitterverwundung. Claus Zander wird bewusstlos ausgeflogen ins Feldlazarett Rostow/Don. Sommer 1943 in Hamburg, Übernahme eines Sanitätsbunkers. Dann folgen nacheinander Versetzungen an unterschiedliche Fronten, u.a. um an der Ardennen-Offensive teilzunehmen. Nach Kriegsende 1947 Staatsexamen in Hamburg.

Autorentext

Dr. Claus Zander, geboren am 28. Oktober 1920 in Cottbus, aufgewachsen in Hamburg. Im Jahre 1938 Abitur am humanistischen Wilhelm-Gymnasium in Hamburg, Reichsarbeitsdienst in Ostpreußen, Studienbeginn mit Philosophie (Martin Heidegger), Medizin und Jura in Freiburg/Breisgau, Ausbildung zum Sanitätssoldaten in Neumünster, Sanitätsschule in Hamburg, Dienst an der russischen Front (Rostow/Don) zwecks Frontbewährung, während eines Fronturlaubs Physikum in Hamburg, mit der Beförderung zum Feldunterarzt 1942 Rückkehr an die russische Front (Stalingrad), wegen schwerer Granatsplitterverwundung (Schädel-/Hirntrauma mit kompletter Lähmung des rechten Armes) mit der JU52 bewusstlos ausgeflogen worden nach Rostow/Don, von dort nach Hamburg ins Reservelazarett 4, sechsmonatiger Aufenthalt im Genesendenlazarett in Sachsenwaldau, im Sommerurlaub 1943 Leitung eines Sanitätsbunkers in Hamburg, anschließend wieder Versetzung an die Front in Ostpreußen (Allenstein), danach Versetzung an die Westfront (Ardennen-Offensive), von dort mit Marschbefehl nach Witzhave, nach Kriegsende Staatsexamen 1947 in Hamburg.Berufliche Tätigkeiten als Chirurg und Neurochirurg in verschiedenen Hamburger Kliniken, u.a. Oberarzt im Krankenhaus St. Georg, in dieser Zeit mehrmonatige Reisen als Schiffsarzt (USA und Südamerika), Chefarzt der chirurgischen Abteilung im AK Ochsenzoll mit Lehrauftrag für Chirurgie sowie ärztlicher Direktor. Nach der Pensionierung noch Chirurg am Michaelis-Krankenhaus in Hamburg. Jahrzehntelanges Mitglied in einer Burschenschaft (HANSEA), Vater von vier Söhnen, sportliche Aktivitäten, u.a. Tennis und Golf, bis zum 85. Lebensjahr. Bühnenerfahrung durch Straßentheater unter der Regie des Thalia-Theaters ("Angst vor dem Pogrom"). Während der Assistentenzeit am St. Georg Krankenhaus (1948) das literarische Weihnachts-Komitee ins Leben gerufen und sowohl textlich als auch regiemäßig viele Jahre mitgestaltet.Sprachkenntnisse: Englisch, Russisch, Französisch und Spanisch

Produktinformationen

Titel: Jahrgang 1920
Untertitel: Erlebtes und Überlebtes
Autor:
EAN: 9783842422810
ISBN: 978-3-8424-2281-0
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: tredition
Herausgeber: tredition
Genre: Briefe & Biografien
Veröffentlichung: 01.01.2012
Anzahl Seiten: 440
Gewicht: 634g
Größe: H210mm x B148mm x T26mm
Jahr: 2012
Untertitel: Deutsch

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