Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Coronavirus: Unsere Filialen öffnen am 1. März wieder! Weitere Informationen

Auf Verordnung des Bundesrates bleiben alle unsere Filialen vom 18.1. bis zum 28.2.2021 geschlossen. Sollte Ihre Bestellung bereits in der Filiale abholbereit sein, kontaktieren wir Sie telefonisch. Solage unsere Filialen geschlossen sind, liefern wir Ihre Bestellung mit Filialabholung automatisch per Post portofrei zu Ihnen nach Hause (sofern Ihre Adresse bei uns hinterlegt ist). Weitere Informationen finden Sie hier: www.exlibris.ch/de/ueber-uns/massnahmen-corona

schliessen

Karl Kraus, Max Reinhardt und das Theater der Zeit

  • Kartonierter Einband
  • 124 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,85, Ludwig-Maximilians-Universität München (Ins... Weiterlesen
20%
47.50 CHF 38.00
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,85, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Theaterwissenschaft), 54 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Karl Kraus und Max Reinhardt, jene zwei Antipoden, über deren parallele Lebensentwicklungen und unterschiedlichen Theaterentwürfe in der theaterwissenschaftlichen Forschung bislang erstaunlich wenig gearbeitet wurde, prägten das deutsch-österreichische Theatergeschehen im frühen 20. Jahrhundert. Karl Kraus, dem von Zeitgenossen ebenso geliebten wie als "Fackelkraus" geschmähten 'Alleinredakteur' der Zeitschrift "Die Fackel" (erschienen von 1899 bis 1936) werden Verdienste vor allem im Bereich der Zeitsatire zugebilligt, ebenso in Bezug auf sein "Marstheater"-Stück "Die letzten Tage der Menschheit". Es zeichnet sich durch eine annähernde Unaufführbarkeit aus und steht doch für eben jene Theaterästhetik, die Karl Kraus kühn und von großer Überzeugung getragen den großen Theaterentwürfen zwischen Naturalismus, Expressionismus und Regietheater entgegenstellte, dem "Theater der Dichtung". Kraus' Theaterentwurf, jeder 'Magie' der Bilder, wie sie Max Reinhardt verstand, abhold, zeugt von einem gänzlich anderen Theater- und Sprachverständnis.
Die sehr unterschiedlichen Auffassungen zweier Menschen, die fast gleichaltrig, aus einem ähnlichen Kulturkreis stammend, einst einmal sogar auf der selben Wiener Vorstadtbühne Theater spielten, werden einer Untersuchung unterzogen. Karl Kraus beschäftigte sich dezidiert mit Kulturentwicklungen seiner Zeit, legte sehr klar seine Positionen dar und grenzte sich nicht selten polemisch gegenüber anderen ästhetischen und ethischen Strömungen ab. In weit über 200 Belegstellen geht Kraus in seinen Schriften auf Max Reinhardt - als Privatmann, Unternehmer und Künstler - ein. Anhand dieses Materials läßt sich sehr genau eine fortschreitende Distanzierung über viele Jahre nachvollziehen. Die Aussagen Karl Kraus' zu Reinhardt in der "Fackel" werden erörtert und analysiert, die grundlegenden inhaltlichen Differenzen und Übereinstimmungen beider Positionen in der Theaterästhetik der Zeit herausgearbeitet.

Produktinformationen

Titel: Karl Kraus, Max Reinhardt und das Theater der Zeit
Untertitel: Magisterarbeit
Autor:
EAN: 9783638877244
ISBN: 978-3-638-87724-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 124
Gewicht: 189g
Größe: H214mm x B149mm x T8mm
Jahr: 2008
Auflage: 4. Auflage