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Heideggers Wahrheiten

  • Fester Einband
  • 344 Seiten
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The series, founded in 1970, publishes works which either combine studies in the history of philosophy with a systematic approach ... Weiterlesen
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Beschreibung

The series, founded in 1970, publishes works which either combine studies in the history of philosophy with a systematic approach or bring together systematic studies with reconstructions from the history of philosophy. Monographs are published in English as well as in German.

The founding editors are Erhard Scheibe (editor until 1991), Günther Patzig (until 1999) and Wolfgang Wieland (until 2003). From 1990 to 2007, the series had been co-edited by Jürgen Mittelstraß.



Die Studie wirft neues Licht auf den Wahrheitsbegriff in Sein und Zeit. Dabei überträgt der Autor nicht nur Heideggers Überlegungen in eine unverbrauchte Sprache, sondern revidiert zudem das wirkungsmächtige Verdikt, Heidegger habe sich eines rationalen Begriffs von Aussagenwahrheit entledigen wollen, um so der vermeintlichen Unausweisbarkeit einer "Wahrheit der Existenz" Vorschub zu leisten. Tatsächlich verteidigt Heidegger - wie gerade im historischen Kontext gezeigt werden kann - ein moderat realistisches Konzept von Aussagenwahrheit. Systematisch interessant ist sein Versuch, die traditionelle Übereinstimmungsidee erfüllungssemantisch zu begründen - mittels eines intentionalitätstheoretisch abgefederten Begriffs von Referenz. Darüber hinaus will die Arbeit verständlich machen, warum dieser Begriff von Aussagenwahrheit Heidegger als Adäquatheitskriterium für die eigene "fundamentalontologische" Analyse von Personalität nicht genügen kann. Hier setzt das Konzept von "Wahrheit der Existenz" ein - nicht als Konkurrenz zur geläufigen Wahrheitsauffassung, sondern als deren Komplement. Dieser pluralistische Zugang eröffnet nicht zuletzt auch eine frische Perspektive auf Heideggers Authentizitätskonzeption.



Autorentext

Christoph Martel, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.



Klappentext
Die Studie wirft neues Licht auf den Wahrheitsbegriff in Sein und Zeit. Dabei überträgt der Autor nicht nur Heideggers Überlegungen in eine unverbrauchte Sprache, sondern revidiert zudem das wirkungsmächtige Verdikt, Heidegger habe sich eines rationalen Begriffs von Aussagenwahrheit entledigen wollen, um so der vermeintlichen Unausweisbarkeit einer "Wahrheit der Existenz" Vorschub zu leisten. Tatsächlich verteidigt Heidegger - wie gerade im historischen Kontext gezeigt werden kann - ein moderat realistisches Konzept von Aussagenwahrheit. Systematisch interessant ist sein Versuch, die traditionelle Übereinstimmungsidee erfüllungssemantisch zu begründen - mittels eines intentionalitätstheoretisch abgefederten Begriffs von Referenz. Darüber hinaus will die Arbeit verständlich machen, warum dieser Begriff von Aussagenwahrheit Heidegger als Adäquatheitskriterium für die eigene "fundamentalontologische" Analyse von Personalität nicht genügen kann. Hier setzt das Konzept von "Wahrheit der Existenz" ein - nicht als Konkurrenz zur geläufigen Wahrheitsauffassung, sondern als deren Komplement. Dieser pluralistische Zugang eröffnet nicht zuletzt auch eine frische Perspektive auf Heideggers Authentizitätskonzeption.

Produktinformationen

Titel: Heideggers Wahrheiten
Untertitel: Wahrheit, Referenz und Personalität in "Sein und Zeit"
Autor:
EAN: 9783110202946
ISBN: 978-3-11-020294-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: 20. & 21. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 344
Gewicht: 667g
Größe: H236mm x B160mm x T23mm
Jahr: 2008

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