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Macht und Gedeihen

  • Kartonierter Einband
  • 191 Seiten
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Aischylos führte seine Tragödie Die Schutzflehenden auf, bevor ein Jahr später ein Umsturz die Adelsherrschaft in Athen beendete u... Weiterlesen
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Beschreibung

Aischylos führte seine Tragödie Die Schutzflehenden auf, bevor ein Jahr später ein Umsturz die Adelsherrschaft in Athen beendete und die erste institutionelle Demokratie errichtete. Dieses Buch geht einen neuen Weg in der Bestimmung des Ehekonfliktes, der im Zentrum dieser Tragödie steht. Es weist - gegen die psychosexuelle Deutung - nach, daß der Streit um die Ehe kein Geschlechterkonflikt ist. Gegen die traditionelle Auslegung zeigt es, daß von einem "tragischen Konflikt" keine Rede sein kann. Die Involvierten tragen den Konflikt vielmehr als reinen Machtkampf aus, bei dem es um Herrschaft und Unterwerfung geht. Die politische Analyse schält das zentrale Problem des Dramas heraus: Die Unfähigkeit von Kontrahenten, zum Konsens zu finden. Damit ergibt sich ein direkter Bezug zur historischen Situation. Am Vorabend der großen demokratischen Umwälzung reflektiert der Dichter, inwiefern ein Adel, der keine Rücksicht auf das Volk nimmt, seine Herrschaft gefährdet.

Autorentext
Die Autorin: Christine Rohweder, geboren 1959, studierte Geschichte, Philosophie und Latein. Promotion 1991. Sie ist zur Zeit an der Schule tätig.

Klappentext

Aischylos führte seine Tragödie Die Schutzflehenden auf, bevor ein Jahr später ein Umsturz die Adelsherrschaft in Athen beendete und die erste institutionelle Demokratie errichtete. Dieses Buch geht einen neuen Weg in der Bestimmung des Ehekonfliktes, der im Zentrum dieser Tragödie steht. Es weist - gegen die psychosexuelle Deutung - nach, daß der Streit um die Ehe kein Geschlechterkonflikt ist. Gegen die traditionelle Auslegung zeigt es, daß von einem «tragischen Konflikt» keine Rede sein kann. Die Involvierten tragen den Konflikt vielmehr als reinen Machtkampf aus, bei dem es um Herrschaft und Unterwerfung geht. Die politische Analyse schält das zentrale Problem des Dramas heraus: Die Unfähigkeit von Kontrahenten, zum Konsens zu finden. Damit ergibt sich ein direkter Bezug zur historischen Situation. Am Vorabend der großen demokratischen Umwälzung reflektiert der Dichter, inwiefern ein Adel, der keine Rücksicht auf das Volk nimmt, seine Herrschaft gefährdet.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Gegen die rechtliche Auslegung des Ehekonfliktes - Macht als Schlüsselbegriff - Die Hiketiden als historische Quelle: die Ehe als politisches Modell.

Produktinformationen

Titel: Macht und Gedeihen
Untertitel: Eine politische Interpretation der Hiketiden des Aischylos
Autor:
EAN: 9783631328897
ISBN: 978-3-631-32889-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Vor- und Frühgeschichte
Anzahl Seiten: 191
Gewicht: 268g
Größe: H211mm x B151mm x T16mm
Jahr: 1997
Auflage: Neuausg.

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