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Gott und Gestirn als Präsenzformen des toten Kaisers

  • Fester Einband
  • 590 Seiten
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Als bei den Begräbnisspielen für Caesar im Juli 44 v. Chr. den antiken Zeugnissen nach ein Komet gesichtet wurde, deutete Octavian... Weiterlesen
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Beschreibung

Als bei den Begräbnisspielen für Caesar im Juli 44 v. Chr. den antiken Zeugnissen nach ein Komet gesichtet wurde, deutete Octavian dies als Zeichen für die Vergöttlichung seines Adoptivvaters und dessen Versetzung unter die Sterne. Damit fand der Katasterismos, die Verstirnung, Eingang in die Herrschaftsrepräsentation der römischen Kaiser und wurde zu einem der Symbole für die Apotheose des verstorbenen Vorgängers. Christian Bechtold untersucht die ideengeschichtlichen Ursprünge dieser Vorstellung im Hellenismus und die politische Semantik und Funktion des Katasterismos von der Zeit des Augustus bis zu den Severern. Darüber hinaus analysiert er die Rezeption des Sternversetzungskonzeptes und den Verständnishorizont der potenziellen Adressaten der kaiserlichen Herrschaftsrepräsentation, um so die Relevanz und den Erfolg des Katasterismos in der politischen Kommunikation einschätzen zu können. Neben den einschlägigen historiographischen und literarischen Quellen zieht die Arbeit ausführlich die kaiserliche und provinziale Münzprägung als Spiegel der politischen Kommunikation heran, außerdem Grabinschriften und -monumente als Zeugnisse der Rezeption des Motivs.

Autorentext

Dr. Christian Bechtold studierte von 1996 bis 2003 Geschichte und Anglistik an den Universitäten Mannheim und Oxford und war 2004-2008 Stipendiat des Internationalen Graduiertenkollegs »Politische Kommunikation von der Antike bis ins 20. Jahrhundert« an den Universitäten Frankfurt am Main und Innsbruck. Seit 2009 unterrichtet er am Karl-Friedrich-Gymnasium in Mannheim.



Klappentext

When, according to ancient evidence, a comet was sighted during the funeral games for Caesar in July 44 B.C., Octavian interpreted it as a sign of the deification of his adoptive father and his elevation to the stars. Thus catasterism, or immortalization as a heavenly body, found its way into the representation of rulers of the Roman emporers, and became one of the symbols for the apotheosis of deceased predecessors. Christian Bechtold examines the origins and history of this idea in Hellenism and the political semantics and function of catasterism from the Augustus period to the Severans. He also analyses the reception of the concept of placement among the stars and the horizon of understanding of the potential addressees of representation of imperial rule in order to be able to assess the relevance and success of catasterism in political communication. Besides the relevant historiographic and literary sources, the study also draws extensively on the imperial and provincial coinage as a reflection of political communication, and also tomb inscriptions and monuments as witnesses to the reception of the motif.

Produktinformationen

Titel: Gott und Gestirn als Präsenzformen des toten Kaisers
Untertitel: Apotheose und Katasterismos in der politischen Kommunikation der römischen Kaiserzeit und ihre Anknüpfungspunkte im Hellenismus
Autor:
EAN: 9783899716856
ISBN: 978-3-89971-685-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: V & R Unipress GmbH
Genre: Altertum
Anzahl Seiten: 590
Gewicht: 1136g
Größe: H251mm x B174mm x T47mm
Jahr: 2011
Auflage: 1. Aufl. 26.10.2011